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Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation

Bildarchiv Norbert Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Österreich, Brandenburg und Flandern

 

Stockphoto-Galerie Nr.2a  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Stadt, Großstadt, Kleinstadt, Altstadt, Bürgerhaus, Ackerbürgerhaus, Stadtplatz, Stadtansicht
Gebäude und Architekturdetails im städtischen Raum

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16, Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de
Internet: www.fotografie-architektur.de, www.fotografie-landschaft.de
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Leoben (Steiermark; Österreich), zwei bedeutende historische Gebäude im Stadtzentrum von Leoben, beides Baudenkmale. Zuerst der Kremplhof (am Gesims der Eckkuppel bezeichnet als Krempl-Hof) an der Erzherzog-Johann-Straße / Ecke Peter-Tunner-Straße, ein Prunkbau des Historismus, errichtet 1894-1898 durch den Wiener Architekten Hölzl (?) für den Unternehmer und Kaiserlichen Ratsherrn Ludwig Krempl. Danach das Hacklhaus am Hauptplatz / Marktplatz, entstanden vermutlich im 16. Jahrhundert, die später hinzugefügte frühbarocke (wohl besser: manieristische) Putz-Stuck-Fassade ist über dem Portal datiert 1680 und gestaltet mit allegorischen Darstellungen der vier Jahreszeiten und der christlichen Tugenden, Kriegern, Girlanden, Wappen, usw., denkmalpflegerische Grundinstandsetzung und Restaurierungen 1995-1998, Fassadenstuck um 1998; Aufnahmen im Schatten. Zuletzt das Denkmal von 1904 für Peter Ritter von Tunner (1809-1897) an der Erzherzog-Johann-Straße / Ecke Peter-Tunner-Straße gegenüber dem Kremplhof, berühmter österreichischer Montanexperte, Unternehmer, Hochschullehrer (ab 1840) und Direktor (1849-1874) der Bergakademie Leoben, Schöpfer des Denkmals war der österreichische Bildhauer und Maler Karl Hackstock (1855-1919). Aufnahmedatum: 9.10.2018

Weitere Informationen zur Restaurierung Hacklhaus: www.restaurator-schwarz.at/projekte/hacklhaus/hacklhaus.html





 

Leoben (Steiermark; Österreich), einige Bilder aus dem historischen Stadtgebiet. Zuerst der hervorgehobene Eingangsbereich zur Montanuniversität Leoben, ein fünfachsiger risalitartig hervortretender Bauteil (Mittelteil) von 1910 in neobarocker Gestaltung mit Dreiecksgiebel, dazu ein Bild des ehemaligen Leobener Studenten Dipl.-Ing. Hans Allabauer. Danach der Schwammerlturm von 1615; das klassizistische Hauptportal des Stadttheaters Leoben, im Schluss-Stein des Korbbogens datiert "1790", mit zwei rundbogigen Figurennischen für gusseiserne Skulpturen (Bergmann und Hüttenmann) sowie die Pestsäule von 1717 auf dem Hauptplatz. In der dritten Bildreihe ein prunkvoller Erker auf wuchtigen Konsolen aus der Zeit des Historismus um 1890 in den Formen der Neorenaissance; der Turm des Alten Rathauses von 1568; zwei Torpfeiler-Figuren wohl aus den 1930er Jahren sowie der Knappe vom Bergmannsbrunnen von 1799 auf dem Hauptplatz. Aufnahmedatum: 9.10.2018




 

Liebenwalde (Landkreis Oberhavel; Brandenburg), Marktplatz 2 / Ecke Breite Straße; eingeschossiges Wohnhaus, gemäß Denkmalliste errichtet 1801/1850, vermutlich entstanden nach dem großen Stadtbrand von 1832; Massivbau mit Putzfassade, hoher Kellersockel mit Kellerfenstern, an der Ecke Breite Straße ein eingehauster Kellerzugang; zum Aufnahmezeitpunkt vierflügelige Kastenfenster wohl um 1900-1910 mit profiliertem Kämpfer, Schlagleisten als Pilaster mit Kapitell gestaltet, ursprünglich hatte das Haus vmtl. Kreuzstockfenster; über Eck abgewalmtes Satteldach mit Biberschwanz-Kronendeckung (Segmentschnitt-Biber), drei Fledermausgauben mit Sprossenfenstern. Zuletzt die Eingangstür zum Pfarrhaus Marktplatz 3, ebenfalls entstanden nach 1832; zweiflügelige Holztür als Vierfüllungstür mit profiliertem Kämpfer und schmalem Oberlicht mit Sprossen, wohl ein Nachbau aus jüngster Vergangenheit (nach historischem Vorbild ?), vollständig mit Holzlasur behandelt. Beide Gebäude sind Baudenkmale gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 25.8.2007

Weitere Informationen und Daten: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmaldatenbank, im Internet zu finden unter ns.gis-bldam-brandenburg.de/hida4web/search
Jörn Lehmann: Liebenwalde. Geschichte und Ansichten einer märkischen Kleinstadt. Liebenwalder Heimat- und Geschichtsverlag 1997, Seiten 14 und 52




 

Lieberose (Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Mühlenstraße 13; ehemaliges Hospitalgebäude, errichtet 1775 auf Kosten der Kirchengemeinde, Rekonstruktion / Sanierung 1934 und 1997, heutige Nutzung als Wohnhaus; zweistöckiges fünfachsiges Fachwerkhaus auf niedrigem Feldsteinsockel mit Ziegeldeckschichten; flächenbündiges Fachwerk mit sichtbaren Balkenköpfen, je Stockwerk zweifach verriegelt, Langstreben (Schwelle-Rähm-Streben), die linke Giebelseite massiv ersetzt; breite zweiflügelige Haustür als Dreifüllungstür mit Außenfutter und Außenbekleidung, separates schmales Oberlicht über dem Sturzriegel zur Belichtung des Hausflurs; zweiflügelige Fenster mit je eine Quersprosse in den Fensterflügeln; Krüppelwalmdach mit neuer Biberschwanz-Doppeldeckung, im Zwerchgiebel über dem Eingang ein Giebelkreuz / Kruzifix (gemäß Informationstafel am Eingang eine Nachbildung von 1934 als Ersatz für das gesicherte Original); Baudenkmal; Aufnahmedatum: 15.8.2011

Literaturhinweis zur allgemeinen Stadtgeschichte:
Alexander Kessler: Stadt und Herrschaft Lieberose / Niederlausitz im 17. und 18. Jahrhundert. Alltagsleben in der Gutsherrschaft. Veröffentlichung des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, Band 48. Berliner Wissenschafts-Verlag 2003 (als Open-Access-Publikation / PDF unter http://www.bwv-verlag.de). Kultur- und stadtgeschichtlich interessant, leider kaum Angaben zum Baugeschehen.




 

Lieberose (Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Markt 29; denkmalgerecht saniertes Bürgerhaus, errichtet im Zeitraum 1730-1736 (siehe Anmerkung unten), für die Sanierung ausgezeichnet mit dem Steg-Bauherrenpreis 2000 (siehe Keramiktafel neben dem Eingang); zweistöckiges Gebäude von 7 Achsen, Erdgeschoss massiv, Oberstock als zweifach verriegeltes Fachwerk flächenbündig über dem Erdgeschoss, Balkenköpfe durch profiliertes Brett (Profilbrett, Schalbrett) verdeckt, unterhalb der Balkenlage die sichtbare Balkenschwelle auf dem Erdgeschoss-Mauerwerk; zweiflügelige Haustür mit Kämpfer und Oberlicht als Nachbau in Anlehnung an historische Vorbilder, ausgestattet mit einer alten Türdrückergarnitur; neue fassadenbündige Fenster nach historischen Vorbildern, im Erdgeschoss mit außen angeschlagenen Winterfenstern, im Oberstock als Kreuzstockfenster mit je eine Quersprosse in den Fensterflügeln; Satteldach mit neuer Biberschwanz-Doppeldeckung aus wiederverwendeten alten Biberschwanz-Dachziegeln, unterschiedliche Modelle mit Segmentschnitt, wohl Abbruchziegel von anderen Gebäuden, die jedoch ursprünglich in Kronendeckung verlegt waren, was deutlich an den alten Deckspuren erkennbar ist; Baudenkmal, der gesamte Marktplatz steht mit seiner angrenzenden historischen Bebauung unter Denkmalschutz; Aufnahmen bei bedecktem Himmel, die letzten Bilder am Abend bei etwas Abendsonne, Aufnahmedatum: 15.8.2011

Gemäß telefonischer Auskunft der Bauherrschaft am 2.12.2013 wurde die Bauzeit durch dendrochronologisches Gutachten festgestellt. Bei der Neueindeckung des Daches wurde wieder die ursprüngliche Deckungsart gewählt, die noch an den alten Nagelspuren in den Dachsparren erkennbar war. Die daraus ableitbaren alten Abstände der Dachlatten entsprachen einer Doppeldeckung und nicht einer erst für das 19.Jahrhundert typischen Kronendeckung. Die Arbeiten wurden ausgeführt durch die Firma Andreas Schulz Restaurierung und Baudenkmalpflege aus Jamlitz.









 

Lieberose (Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg); Wohnhaus Markt 1, wohl Ende 18.Jahrhundert / um 1800, Erdgeschoss massiv, Oberstock als zweifach verriegeltes Fachwerk flächenbündig über dem Erdgeschoss, sichtbare Balkenköpfe mit ausgemauerten Zwischenräumen / Füllmauerwerk (gezeigt wird die Rückseite des Gebäudes, zum Aufnahmezeitpunkt in Sanierung); danach direkt angebaut die evangelische Landkirche, umgebaut 1826 in neogotischen Formen, ehemals die Kirche für die sorbische / wendische Bevölkerung der umliegenden Dörfer; Aufnahmedatum: 15.8.2011



 

Lieberose (Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Mühlenstraße 8 (alte Hausnummer 146), Haustür zum ehemaligen Mühlengebäude, offenbar weitgehend incl. Beschläge und Türdrückergarnituren im ursprünglichen Zustand erhalten (abgesehen von der Farbfassung); noch spätklassizistisch geprägte Haustür, zweiflügelige Dreifüllungstür mit Applikationen (die Rosetten wohl Zinkguss, die Klärung wurde vor Ort versäumt), das breite Außenfutter mit entsprechender Gliederung, auf den Rahmenhölzern der Türblätter aufgesetzte feine Halbrundstab-Profile aus Holz mit "Eckknoten" (kleine flache Holzrondelle), simsartig profilierter Kämpfer, schmales Oberlicht mit Ziersprossen und alter Hausnummer auf Glas; nach telefonischer Auskunft des ehemaligen Eigentümers wurde das Mühlengebäude etwa 1880 errichtet, ob auch die Haustür aus dieser Zeit stammt, konnte nicht ermittelt werden; rein formal könnte die Tür etwas älter sein und aus der Zeit um 1850-1860 stammen, die beiden Türdrücker-Garnituren aus Messingguss mit Türschild und birnenförmigen Drückern (Türgriffe, Türklinken) sind typisch für die Zeit des Biedermeier (ca. 1815-1848); das zweite Bild in der letzten Reihe ist manipuliert; Aufnahmedatum: 15.8.2011




 

Lieberose (Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Gander 27; kleines Wohnhaus vermutlich um oder kurz nach 1800 in der ländlichen Tradition der friderizianischen Doppelstubenhäuser, vielleicht ein ehemaliges Handwerkerhaus; ursprünglich ein Fachwerkhaus, mit den Jahren wurde das Fachwerk zu sehr großen Anteilen durch Ziegelmauerwerk ersetzt; alte zweiflügelige Haustür als Dreifüllungstür mit Kämpfer und schmalem Oberlicht - die Tür könnte aus der Zeit um 1860 stammen, eventuell war das die Zeit für den straßenseitigen Wandaustausch; alte vierflügelige Fenster mit Kämpfer und zwei fest eingebauten Mittelpfosten (zwei "Setzhölzer", oberes und unteres Setzholz), in den Unterflügeln je eine Quersprosse; Satteldach mit Biberschwanz-Einfachdeckung, soweit erkennbar mit Holzstreifen unterlegt (Spließdach, Spließe aus Spaltholz / Spanholz zur Abdichtung unter den Längsfugen), dicke alte Segmentschnitt-Biberschwänze, neuzeitliche Reparaturdeckung im unteren Dachbereich als Kronendeckung, ursprünglich ohne Dachrinne, später Dachrinnen vorgehängt / untergehängt; insgesamt starker Sanierungsbedarf zum Aufnahmezeitpunkt, offenbar Leerstand; Aufnahmedatum: 15.8.2011





 

Löwen (Leuven / Louvain; Flandern, Provinz Flämisch-Brabant; Belgien), Bilder aus der historischen Altstadt; der Alte Markt (Oude Markt) mit seinen überwiegend im Renaissancestil errichteten Bürgerhäusern / Backstein-Giebelhäusern, welche fast durchgängig als sorgfältige Kopien in den 1920er Jahren wieder aufgebaut wurden nach den schweren Zerstörungen der Stadt durch deutsche Truppen im Ersten Weltkrieg; die meisten Häuser sind mit Datumstafeln versehen zur Erinnerung an Zerstörung und Wiederaufbau; ein sehr schöner Platz und mit seinen vielen Restaurants heute ein Zentrum für Touristen und Studenten (Universitätsgebäude direkt angrenzend an den Markt, Löwen besitzt eine über 500 Jahre alte berühmte Universität); Aufnahmedatum: 23.8.2012

Die berühmte flämische Universitätsstadt Leuven wurde trotz ihrer Neutralität im Ersten Weltkrieg von deutschen Truppen besetzt, planmäßig und grausam niedergebrannt und in weiten Teilen vollständig zerstört, weit mehr als 1000 Häuser fielen dem Krieg zum Opfer. Wie durch ein Wunder blieb das gotische Rathaus (Stadthaus) verschont. Nachdem die Stadt etwa ab 1919 bis Ende der 1920er Jahre wieder aufgebaut war - in weiten Teilen als liebevolle Rekonstruktion / Kopie des historischen Zustandes - wurde sie im zweiten Weltkrieg erneut durch deutsche Truppen und Bombardements der Alliierten in Teilen zerstört, dabei wurde auch das Rathaus beschädigt. Und wieder wurde die Stadt in vielen Jahren rekonstruiert und aufgebaut, auch zur Freude der deutschen Touristen. Man schämt sich als Deutscher.










 

Löwen (Leuven / Louvain, Flämisch-Brabant; Belgien), Bilder aus der historischen Altstadt; der Große Markt (Grote Markt) mit Rathaus, Haus Tafelrond, Peterskirche und Bürgerhäusern (auch hier wieder fast durchgängig Rekonstruktionen / Kopien aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg); das im 15.Jahrhundert in den Formen eines Reliquienschreins mit 6 Giebeltürmchen errichtete spätgotische Rathaus gilt als eines der bedeutendsten gotischen Profanbauwerke überhaupt und eines der berühmtesten Rathäuser der Welt - leider schlecht zu fotografieren, weil die Schauseite / Breitseite die Nordseite ist; in den Jahren 1852-1907 wurden noch 300 Figuren ergänzt, die offenbar schon ursprünglich zur Aufstellung unter den vielen kleinen Baldachinen der Fassade geplant waren; zuletzt die Sankt Michaelskirche an der Naamsestraat, noch heute mit schweren Bauschäden aus der Kriegszeit; Aufnahmedatum: 23.8.2012












 

Löwen (Leuven / Louvain, Flämisch-Brabant; Belgien); große Universitätsbibliothek am Mgr. Ladeuzeplein (Monseigneur-Ladeuze-Platz), errichtet 1921-1928 als Neo-Renaissancebau "im flämischen Stil" nach Plänen des amerikanischen Architekten Whitney Warren als Ersatzbau für die historische Tuchhalle, in der sich bis zum Ersten Weltkrieg die Bibliothek befand; im zweiten Weltkrieg stark zerstört und ausgebrannt, danach (wieder mit amerikanischer Hilfe ?) rekonstruiert und unter Denkmalschutz gestellt; Aufnahmedatum: 23.8.2012

Auch die berühmte flämische Universitätsbibliothek Leuven (bis dato untergebracht in der historischen Tuchhalle) wurde im Ersten Weltkrieg durch deutsche Brandschatzungen zerstört, was in ganz Europa Bestürzung auslöste. Es sollen viele Handschriften sowie mehr als 800 Inkunabeln und 300.000 Bücher verbrannt sein, das Tuchhallengebäude wurde vollständig zerstört. Durch amerikanische Spenden wurde ein neues Gebäude errichtet und 1928 eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg wurde dieses neue Bibliotheksgebäude wiederum getroffen, mehr als 900.000 Bücher (überwiegend Spenden und deutsche Reparationslieferungen) sollen verbrannt sein. Danach wurde das Neorenaissance-Gebäude detailgenau rekonstruiert. Nähere Informationen finden sich unter anderem bei Wikipedia unter den Stichworten "Löwen" und "Geschichte der Universität Löwen".

Eine Informationstafel neben dem Universitätsgebäude zeigt folgenden Text: "Auf Initiative des amerikanischen Komitees für die Instandsetzung der Universität Leuven, und unter Impuls von Nicholas Murray Butler und Herbert Hoover in den Jahren 1921-1928 vom amerikanischen Architekten Whitney Warren zum Ersatz der ausgebrannten Bibliothek in der Universitätshalle errichtet, Universitäten und Hochschulen in den Vereinigten Staaten, die auf der Fassade angeführt sind, sammelten dafür Mittel ein. Neorenaissancestil, inspiriert durch die Architektur der flämischen Architekten, die rund 1600 für König Christian IV von Dänemark tätig waren. Der Turm beherbergt ein Glockenspiel mit 63 Glocken, ein Denkmal für die amerikanischen Ingenieure, die in Europa fielen. Brannte im Mai 1940 vollständig aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg instand gesetzt und zwischen 1999 und 2003 restauriert."






 

Löwen (Leuven / Louvain, Flämisch-Brabant; Belgien); nur wenige Jahre alte mehrgeschossige Wohnbauten am Joris Helleputteplein in architektonisch und handwerklich hochwertiger Ausführung; Vorsatzmauerwerk / Verblendmauerwerk im regelmäßigen Läufer-Halbverband, Optik und Oberflächenstruktur der Ziegel wie alte Handstrichziegel, ockerfarben (lehmfarben, sandfarben) verfugt; Aufnahmedatum: 23.8.2012



 

 


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