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Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Bildarchiv Norbert Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur
Stockphoto-Galerie Nr.1a Foto, Fotografie, Bild, Abbildung Architektur und Baukultur im ländlichen Raum Dorf, Bauernhaus, Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Nebengebäude, Außenanlagen, Dorflandschaft Bildarchiv Bauernhaus und Bauernhof, historische Gebäude und Architekturdetails
Fotograf und Urheberrecht:
Dipl.-Architekt
Norbert Rauscher
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Dötlingen
(Wildeshauser Geest, Kreis Oldenburg; Niedersachsen); saniertes / modernisiertes und
umgenutztes niederdeutsches Hallenhaus,
im Kern 1686, 1842 und neuzeitlich erneut umgebaut; ehemaliges
Wohnstallhaus (Wohn-Stall-Scheunen-Haus) als Zweiständer-Fachwerkbau
/ Zweiständerhaus mit unverputzter Ziegelausfachung, Halbwalm (Kröpelwalm, Krüppelwalm) mit
Reetdeckung, Rauchloch (Eulenloch, Ulenloch) mit kleinem
Lünetten-Fenster geschlossen, Firstsicherung durch Heideplaggen unter
Drahtgewebe; ehemaliges Dielentor zum Wohnraumfenster umgebaut; Aufnahmedatum: 26.9.2007
Dötlingen (Wildeshauser Geest,
Kreis Oldenburg; Niedersachsen), Dorfring; niederdeutsches Hallenhaus,
datiert 1843 auf dem Dösselkopf am Torbalken (Torholm, Torsturz);
Wohnstallhaus (Wohnwirtschaftsgebäude, Wohn-Stall-Scheunen-Haus) als
Zweiständer-Fachwerkbau / Zweiständerhaus mit unverputzter
Ziegelausfachung, Halbwalm (Kröpelwalm, Krüppelwalm) mit Reetdeckung; Torbalken auf
korbbogig ausgerundeten Winkelhölzern (Kopfstreben), beidseitig des
Tors kleine Stallfenster (oder Knechtkammer-Fenster oder Dielenfenster),
senkrecht verbrettertes Dielentor mit Schlagleiste, vor den Torflügeln
niedriges außen angeschlagenes zweiflügeliges Vortor (Heck, Vorheck, Klöntor -
hier als schmiedeeisernes Zauntor; weitere Hinweise siehe unter > Gühlitz)
als Absperrung gegen freilaufende Haustiere bei geöffneten Torflügeln; Sinnspruch
und Erbauer-Inschriften auf dem Torbalken; zum Aufnahmezeitpunkt wurde das Dach
saniert: Erneuerung der Reetdeckung abgeschlossen, der alte First (vmtl. Heideplaggen)
wird durch eine Flachpfannen-Dachziegeldeckung ersetzt, das alte abgedeckte
Reet (Ried) liegt noch auf dem Hof; Aufnahmedatum: 26.9.2007
Dötlingen
(Wildeshauser Geest, Kreis Oldenburg; Niedersachsen), Dorfring; saniertes /
modernisiertes und zum reinen Wohnhaus umgenutztes niederdeutsches Hallenhaus
"Stollehof" von 1770 (datiert auf dem Torbalken); ehemaliges
Wohnstallhaus (Wohn-Stall-Scheunen-Haus) als Zweiständer-Fachwerkbau
/ Zweiständerhaus mit Ziegelausfachung,
Halbwalm-Dach (Kröpelwalm, Krüppelwalm) mit Reetdeckung, Rauchloch ohne
Giebelzier, Firstsicherung durch Heideplaggen unter Drahtgewebe;
ehemaliges Dielentor zur zweiflügeligen Wohnraum-Fenstertür mit
Oberlicht umgebaut, Sinnspruch und Erbauer-Inschriften auf dem
Torbalken; beidseitig am Tor kleine Dielenfenster; im Giebeltrapez eine
Reihe Ausfachungen durch Fenster ersetzt zur Belichtung des Dachraums; Aufnahmedatum: 26.9.2007
Dötlingen
(Wildeshauser Geest, Kreis Oldenburg; Niedersachsen); saniertes und umgenutztes
niederdeutsches Hallenhaus von 1806 (datiert auf dem Torbalken); ehemaliges
Wohnstallhaus (Wohn-Stall-Scheunen-Haus) als Zweiständer-Fachwerkbau
/ Zweiständerhaus mit Ziegelausfachung, Halbwalmdach (Kröpelwalm, Krüppelwalm) mit
Hohlpfannendeckung, ehemaliges Rauchloch (Eulenloch, Ulenloch) jetzt mit kleinem
Lünetten-Fenster; neues zweiflügeliges Dielentor mit Kämpfer und Oberlicht mit Kreuzsprossen,
Sinnspruch und Erbauer-Inschriften auf dem Torbalken; Aufnahmedatum: 26.9.2007
Dötlingen (Wildeshauser Geest, Kreis Oldenburg;
Niedersachsen), Dorfring 8; niederdeutsches Hallenhaus "Tabkenhof"
von 1947-1951 (Richtfest September 1949), Ersatzbau in traditioneller Bauweise
und Konstruktion nach Entwurf des Architekten Eduard Scotland (1885-1945, siehe unten) für
einen am 3.7.1942 durch Bombenabwurf zerstörten und vollständig niedergebrannten
Vorgängerbau, dieser mit geweißten Fachwerkhölzern (zu sehen auf verschiedenen Fotografien
aus den späten 1930er Jahren). Wohnstallhaus (Wohnwirtschaftsgebäude,
Wohn-Stall-Scheunen-Haus) als Vierständer-Fachwerkbau / Vierständerhaus
mit Ziegelausfachung im Läufer-Halbverband, Halbwalm-Dach (Kröpelwalm, Krüppelwalm) mit
Reetdeckung, Firstsicherung durch vier Reihen Betondachsteine; Wohnteil mit zwei Stockwerken
im Dachraum, unten dreiflügelige und oben zweiflügelige außen angeschlagene (nach
außen öffnende) Kreuzsprossenfenster, breites Fledermausdachfenster ("Hecht").
Dötlingen
(Wildeshauser Geest, Kreis Oldenburg; Niedersachsen); niederdeutsches Hallenhaus,
umgebauter Fachwerkbau mit 1873 vorgesetzter Ziegelfassade; ehemaliges
Wohnstallhaus (Wohn-Stall-Scheunen-Haus), vmtl. Zweiständerbau
/ Zweiständerhaus um 1800, soweit sichtbar mit Ziegelausfachung; Krüppelwalmdach mit
Betondachstein-Hohlpfannendeckung, ehemaliges Rauchloch (Eulenloch,
Ulenloch) mit kleinem Lünetten-Fenster geschlossen; 1873 schlichte
separate Straßenfassade aus Ziegelsichtmauerwerk (Backsteinfassade) im
Kreuzverband vor dem Fachwerkhaus errichtet und über 7
gusseiserne Maueranker (mit Rosetten ornamentierte Telleranker) mit den Balkenlagen
des Fachwerkbaus verbunden; eingemauerte Haustafel über dem korbbogigen Dielentor, Baudatum im
Torschlussstein; bauzeittypische zweiflügelige
Sprossenfenster mit Kämpfer und zweiflügeligem Oberlicht, in
niederdeutscher Tradition nach außen öffnend / außen angeschlagen; neues
zweiflügeliges Dielentor mit integrierter Haustür (Schlupftür); Hofmauer
aus Naturstein; Aufnahmedatum: 26.9.2007
Dollern (Landkreis Stade; Niedersachsen),
Hauptstraße 15 / Ecke Auf dem Brink; Niederdeutsches Hallenhaus,
Fachhallenhaus, errichtet 1793 als Flettdielenhaus nach dem großen
Dorfbrand noch im gleichen Jahr, datiert auf dem Dösselkopf am Torbalken;
Wohnwirtschaftsgebäude (Wohnstallhaus, Wohn-Stall-Scheunen-Haus) zu einem Bauernhof.
Fachwerkbau als Zweiständerbau / Zweiständerhaus mit
zwei Kübbungen (Abseiten), giebelseitig zwei Kübbungstüren; gleichmäßiges Rasterfachwerk
des Wirtschaftsgiebels (Schaugiebel) geweißt (mit weißer Farbe angestrichen), rote
Ziegelausfachung im Läuferverband, minimal vorkragender Giebelbalken / Giebelschwelle
auf flachen profilierten Knaggen, stärker vorkragende Walmschwelle auf Balkenköpfen und
großen profilierten Knaggen, Halbwalmdach (Kröpelwalm, Krüppelwalm) mit Reetdeckung,
ehemaliges Rauchloch (Eulenloch, Ulenloch) mit Dreiecksrahmung, Firstsicherung durch
zwei Reihen Doppelmulden-Falzziegel mit Firstkappen. Torgebinde mit doppelt ausgerundetem
Torbalken (Torholm, Torsturz, Sturzbalken) mit Dösselkopf auf ausgerundeten Winkelhölzern
(Kopfstreben), Inschriften auf dem Torbalken (Sinnspruch, Bauherrschaft, Erbauungsjahr),
Dielentor senkrecht verbrettert, im linken Torflügel eine separat zu öffnende Personentür.
Das Fachwerk der linken Traufseite wurde durch Ziegelmauerwerk ersetzt. Auf der Hoffläche
vor dem Haus traditionelles Lesesteinpflaster, in Bahnen verlegt und gegliedert durch
Gurtbänder aus größeren Steinen. Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 16.8.2016
Dollern (Landkreis Stade; Niedersachsen),
Auf dem Brink 1, unmittelbar benachbart zu Hauptstraße 15, offenbar zum
gleichen Hof gehörig; ehemaliges Niederdeutsches Hallenhaus, errichtet 1822,
im unteren Bereich bis auf Höhe des Giebelbalkens massiv ersetzt, das
alte Torgebinde mit Inschrift und Datierung teilweise erhalten; Aufnahmedatum: 18.8.2016
Dollern (Landkreis Stade; Niedersachsen),
Hauptstraße 11, vergleichbar mit Hauptstraße 15 (siehe oben); Niederdeutsches Hallenhaus
/ Fachhallenhaus, errichtet 1793 nach dem großen Dorfbrand, datiert auf dem Torbalken,
nach den Angaben bei Heike Albrecht (Seite 112) seit dem Erbauungsjahr mit Gastwirtschaft.
Wohnwirtschaftsgebäude in Fachwerkbauweise als Zweiständerbau / Zweiständerhaus
mit zwei Kübbungen (Abseiten), giebelseitig zwei Kübbungstüren; gleichmäßiges
enges Rasterfachwerk des Wirtschaftsgiebels (Schaugiebel) geweißt / mit weißer Farbe angestrichen, rote
Sichtziegelausfachung im Läuferverband, minimal vorkragender Giebelbalken /
Giebelschwelle auf flachen profilierten Knaggen, stärker vorkragende Walmschwelle auf Balkenköpfen und großen
profilierten Knaggen, die übrigen Ziegelausfachungen nur geweißt /
getüncht oder verputzt; Halbwalmdach (Kröpelwalm, Krüppelwalm) mit
Reetdeckung, Firstsicherung durch Wellzementplatten. Torgebinde mit doppelt ausgerundetem Torbalken (Torholm,
Torsturz, Sturzbalken) auf ausgerundeten Winkelhölzern (Kopfstreben), Inschriften
auf dem Torbalken (Sinnspruch, Bauherrschaft, Erbauungsjahr,
Zimmermeistersymbol und Meisterzeichen M·P·W), Dösselkopf als "Hundekopf
mit Ohren" gestaltet (siehe oben). Florale farbig gefasste
Flachschnitzerei auf Giebelbalken und Winkelhölzern; Dielentor senkrecht
verbrettert, im linken Torflügel eine separat zu öffnende Personentür.
Traufseitig im großen "Kammerfach" der Eingang zur Gaststätte mit einer
zweiflügeligen Eingangstür in spätbarocken Formen, die rein formal aus
der Bauzeit des Gebäudes 1793 stammen könnte, dem Zustand nach aber wohl
jüngeren Datums ist. Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 18.8.2016
Dollern (Landkreis Stade; Niedersachsen),
Dorfstraße 11; Niederdeutsches Hallenhaus / Fachhallenhaus,
errichtet 1793 als Flettdielenhaus nach dem großen Dorfbrand, datiert auf
dem rechten Winkelholz im Torbogen; Wohnwirtschaftsgebäude (Wohnstallhaus, Wohn-Stall-Scheunen-Haus) zu
einem Bauernhof. Fachwerkbau als Zweiständerbau / Zweiständerhaus
mit (ehemals zwei ?) Kübbungen; gleichmäßiges Rasterfachwerk des
Wirtschaftsgiebels (Schaugiebel) geweißt (mit weißer Farbe angestrichen), rote
Ziegelausfachung im Läuferverband größtenteils erneuert, minimal vorkragender Giebelbalken, stärker
vorkragende Walmschwelle auf Knaggen, Halbwalmdach (Kröpelwalm, Krüppelwalm) mit
Reetdeckung, ehemaliges Rauchloch mit Dreiecksrahmung. Im Gegensatz zu den vorstehend gezeigten Bauten
markiert sich hier die Zweiständerkonstruktion sichtbar im Giebelfachwerk durch Hauptständer mit
Kopf- und Fußstreben. Außermittig eingebautes Torgebinde mit doppelt ausgerundetem Torbalken mit Dösselkopf (gestaltet
als "Hundekopf mit Ohren") auf ausgerundeten Vollwinkelhölzern, Sinnspruch auf dem Torbalken,
Bauherrschaft und Erbauungsjahr auf den Winkelhölzern; Dielentor senkrecht verbrettert, im linken Torflügel
eine separat zu öffnende Personentür. Neben dem Hallenhaus eine querdielige Fachwerkscheune mit Walmdach,
wohl um 1800. Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 18.8.2016
Dollern (Landkreis Stade; Niedersachsen),
Dorfstraße 10; Niederdeutsches Hallenhaus, Fachhallenhaus, errichtet
wohl um 1850 als Wohnwirtschaftsgebäude zu einem Bauernhof.
Fachwerkbau als Zweiständerbau / Zweiständerhaus
mit zwei Kübbungen (Abseiten), giebelseitig zwei Kübbungstüren; gleichmäßiges
Rasterfachwerk des Wirtschaftsgiebels geweißt (mit weißer Farbe angestrichen),
Sockelbereich und rechte Traufseite teilweise verändert, rote Ziegelausfachung
im Läuferverband, Halbwalmdach mit Reetdeckung, ehemaliges Rauchloch (Eulenloch,
Ulenloch) mit Dreiecksrahmung, traditionelle Firstsicherung wohl noch durch
Heideplaggen unter Drahtgewebe. Schmuckloses Torgebinde mit leicht ausgerundetem Torbalken
auf ausgerundeten Winkelhölzern (Kopfstreben), Dielentor senkrecht verbrettert, im
linken Torflügel eine separat zu öffnende Personentür. Der Hof wird bis
heute als Landwirtschaftsbetrieb geführt, auch mit Direktvermarktung.
Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 18.8.2016
Dollern (Landkreis Stade; Niedersachsen),
Dorfstraße 2; Niederdeutsches Hallenhaus / Fachhallenhaus, errichtet als
Wohnwirtschaftsgebäude zu einem Bauernhof (Halbhöfner), erste Hälfte 19.Jahrhundert.
Fachwerkbau als Zweiständerbau / Zweiständerhaus
mit zwei Kübbungen (Abseiten), giebelseitig zwei Kübbungstüren; gleichmäßiges
sehr enges Rasterfachwerk des Wirtschaftsgiebels geweißt (mit weißer Farbe angestrichen), im
Sockelbereich zum Aufnahmezeitpunkt Restaurierungsarbeiten (Austausch
Schwelle und Ständerfüße), rote Ziegelausfachung im Läuferverband, Halbwalmdach mit Reetdeckung,
ehemaliges Rauchloch (Eulenloch, Ulenloch) mit Dreiecksrahmung.
Schmuckloses Torgebinde mit Torbalken auf Winkelhölzern (Kopfstreben),
beides nur minimal ausgerundet, Dielentor mit gefaster Diagonalverbretterung, im
linken Torflügel eine separat zu öffnende Personentür, beidseitig oben
neben dem Dielentor in je zwei Gefachen kleine Dielenfenster mit
Sprossenverglasung. Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 18.8.2016
Dollern (Landkreis Stade;
Niedersachsen), Auf dem Brink 4; Niederdeutsches Hallenhaus / Fachhallenhaus,
errichtet 1793 als Flettdielenhaus nach dem großen Dorfbrand, datiert auf dem Torbalken,
ehemals Wohnwirtschaftsgebäude (Wohnstallhaus, Wohn-Stall-Scheunen-Haus) zu einem Bauernhof,
inzwischen umgenutzt. Fachwerkbau als Zweiständerbau / Zweiständerhaus
mit zwei Kübbungen, fast flächenbündiges Fachwerk des Wirtschaftsgiebels geweißt (mit weißer Farbe angestrichen),
die beiden stärker dimensionierten Hauptständer (?) mit kurzen Kopfstreben, rote
Ziegelausfachung im Läuferverband, Halbwalmdach (Kröpelwalm, Krüppelwalm) mit
Reetdeckung, ehemaliges Rauchloch mit Dreiecksrahmung verlängert mit
Pferdeköpfen als Giebelzier. Torgebinde mit doppelt ausgerundetem Torbalken auf ausgerundeten
Winkelhölzern / Kopfstreben, Torbalken und Kopfstreben verziert mit Sinnsprüchen,
Bauherrschaft und Erbauungsjahr sowie Zimmermanns-Meisterzeichen
M $ JWB auf dem schlichten Dösselkopf; diverse kleine zweiflügelige Gefachfenster
mit Sprossenverglasung. Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 18.8.2016
Dürrenhofe (Gemeinde
Märkische Heide; Niederlausitz, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg),
Krugauer Straße; Bauernhaus um 1870-1880, wohl ehemaliges
Kleinbauernhaus, Doppelstubenhaus; weitgehend im Ursprungszustand erhaltener
Massivbau mit "Backsteinfassade", Ziegelsichtmauerwerk im Kreuzverband gemauert,
Eingangsbereich und Gebäudeecken durch Ziegellisenen betont, dezente Fensterverdachungen,
Sägezahnfriese, minimaler Drempel; vierflügelige alte Kreuzstockfenster in 2/3-Teilung mit
je einer Sprosse in den Unterflügeln; alte zweiflügelige Haustür als Vierfüllungstür mit
Außenfutter, breitem Kämpferbrett und Oberlicht mit Sprossen; alle Fenster- und Türöffnungen
mit Segmentbogen; symmetrisch gegliederte Giebelseiten teils mit Blendfenstern; Satteldach
mit umgedeckter Biberschwanz-Kronendeckung (s.u.), Segmentschnitt, Dachüberstand an den
Ortgängen geringfügig verbreitert, traditionelles (jedoch nicht regionaltypisches)
neues Ortbrett mit Zahnschnitt (Zahnleiste); Aufnahmedatum: 17.9.2011
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