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Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Bildarchiv Norbert Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur
Stockphoto-Galerie Nr.1a Foto, Fotografie, Bild, Abbildung Architektur und Baukultur im ländlichen Raum Dorf, Bauernhaus, Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Nebengebäude, Außenanlagen, Dorflandschaft Bildarchiv Bauernhaus und Bauernhof, historische Gebäude und Architekturdetails
Fotograf und Urheberrecht:
Dipl.-Architekt
Norbert Rauscher
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Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen); Speicher /
Getreidespeicher / Kornspeicher von 1717 zu einem
Niederdeutschen Bauernhof, 1956 umgesetzt / transloziert vom ehemals 100 ha großen Hof
Westermann aus Varenesch, Landkreis Vechta, wohl der größte erhaltene
Kornspeicher des Oldenburger Landes; zweistöckiger Fachwerkbau
auf minimalem Natursteinsockel, Wandständerbau mit Lehmstakenausfachung,
gering vorkragendem Oberstock und Satteldach mit Reetdeckung,
Giebeldreieck senkrecht verbrettert; Unterstock zweifach, Oberstock
einfach verriegelt, Eckständer mit kurzen Streben, gerundete Füllhölzer
zwischen den Balkenköpfen; giebelseitige Ladeluken mit Kettenaufzug für
Oberstock und Dachraum; Erbauerinschrift im Sturzriegel über der Tür;
zuletzt der im Museum hinter einem niedersächsischen Bauernhof angelegte
Bauerngarten; Aufnahmedatum: 25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf Cloppenburg,
Oldenburger Münsterland; Niedersachsen), Niederdeutsches Hallenhaus um
1800 aus Hollenermoor im Saterland (Landkreis Cloppenburg; Niedersachsen), nach
seinem Herkunftsgebiet bezeichnet als "Saterhaus", im Museumsdorf
wieder aufgebaut 1956; Zweiständer-Hallenhaus in Ankerbalken-Hochrähm-Konstruktion,
niedriger Feldsteinsockel, Außenwände einfach verriegelt mit geweißter Ausfachung, tiefgezogenes
Walmdach mit Reetdeckung, Schleppwalme über den giebelseitigen Kübbungen, Firstsicherung durch
Heide (oder Heideplaggen ?) unter Drahtgewebe, zeitgenössische Innenausstattung; die
Dachflächen über den Seitenschiffen (Abseiten / seitliche Kübbungen) sind teilweise mit
Hohlpfannen gedeckt, möglicherweise, um durch Herausnehmen der nur aufgelegten Dachpfannen
den kleinen Dachraum (Hille) über den Kübbungen von außen beschicken zu können; im
Außenbereich sind neuzeitliche Holzbildwerke ausgestellt; Aufnahmedatum: 25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf Cloppenburg,
Oldenburger Münsterland; Niedersachsen), Niederdeutsches Hallenhaus vor
1750 aus Astrup (Visbek, Landkreis Vechta), im Museumsdorf
seit 1937; kleines Heuerhaus / Heuerlingshaus ohne
Kammerfach als Zweiständer-Hallenhaus auf niedrigem Feldsteinsockel,
geweißte Ausfachung, Walmdach mit Steckwalm über dem Dielentor, Reetdeckung stark
mit Moos bewachsen (ungünstiger Standort im Schatten unter Bäumen), Innenausstattung des
frühen 19.Jahrhunderts als Holzschuhmacherwerkstatt; dieses Heuerhaus
ist das kleinste Wohnhaus im Museumsdorf; Aufnahmen bei sehr trüben
Lichtverhältnissen, Aufnahmedatum: 25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf Cloppenburg,
Oldenburger Münsterland; Niedersachsen), Wirtschaftsgebäude
(Blaufärberei) aus Menslage (Landkreis Osnabrück; Niedersachsen), errichtet
1847, ins Museumsdorf übertragen / transloziert /
wieder aufgebaut 1968; zweifach verriegelter Fachwerkbau
mit Ziegelausfachung auf niedrigem Ziegel-Sockelmauerwerk, drei Wandständer mit
natürlicher Astgabelung ersetzen die Kopfstreben zur Längsaussteifung, kleine einflügelige
Sprossenfenster; Satteldach mit Hohlpfannen-Dachdeckung in traditioneller
Form ohne Dachrinne (die Auswirkungen der fehlenden Dachrinne sind
vorzüglich am Sockelbereich des Gebäudes zu sehen); Aufnahmedatum: 25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen), Kolonat
(Kolonistenhof, Siedlerhof) aus Firrel (Ostfriesland);
Beischeune, errichtet um 1908, später mehrfach verändert und
umgebaut, der Hauptraum diente als Torflager, die Seitenwände wurden
daher zur besseren Durchlüftung nur mit einer dünnen Lage Stroh
abgedeckt; danach das Haupthaus zum gleichen Hof, ein ostfriesisches
Gulfhaus von 1903, ins Museumsdorf übertragen / transloziert
1998 und wieder aufgebaut 2003; zuletzt der hinter dem Hof in regionaltypischer
Form angelegte Bauerngarten; Aufnahmedatum: 25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen), Scheune
von 1850 aus Badbergen (Artland), 1981 ins Museumsdorf übertragen / transloziert;
Querdurchfahrtsscheune, Fachwerkbau / Wandständerbau mit erneuerter
Ziegelausfachung, Fachwerkhölzer der Giebelseite stark vergraut /
ausgeblichen, Giebelspitze mit Diagonalverleistung zur Zierde
("Rautenkipp"); Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, Aufnahmedatum:
25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen),
Niederdeutsches Hallenhaus aus Goldenstedt (Landkreis Vechta),
errichtet 1835-1840, 1936 demontiert, transloziert und
1938 im Museumsdorf wieder aufgebaut; Zweiständerbau mit
Ziegelausfachung, Krüppelwalmdach mit Reetdeckung, großes verziertes
Rauchloch mit weißen Ortbrettern / Giebelbrettern eingefasst, zeitgenössische
Innenausstattung; daneben eine gezäunte Fachwerkscheune
("Zaunscheune", "Heuscheune") von 1760 aus
Schwaneburg (Landkreis Cloppenburg), 1938 ins Museumsdorf übertragen;
Querdurchfahrtsscheune als Wandständerbau, Gefache mit luftdurchlässiger
Ausfachung aus Staken und Rutengeflecht ohne Strohlehmbewurf (gezäunte
Gefache), Hölzer und Ruten ausgeblichen; Walmdach mit Reetdeckung, Firstsicherung
aus Heide / Heideplaggen unter Drahtgewebe; Aufnahmedatum: 25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen),
Bockwindmühle / Ständermühle aus Essern (Landkreis Nienburg),
vermutlich 1638 errichtet und damit eine der ältesten Windmühlen
Niedersachsens, 1966 ins Museumsdorf übertragen / transloziert;
Aufnahmedatum: 25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen),
Kappenwindmühle aus Bokel bei Cappeln (Landkreis Cloppenburg),
Holländerwindmühle, um 1765 errichtet, 1938 an das Museumsdorf
übereignet und dort 1941 wieder aufgebaut; Außenbekleidung
vollständig aus Holzschindeln; Aufnahmedatum: 25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen),
Bauernhaus / Gulfhaus aus Scharrel (Landkreis Cloppenburg),
errichtet 1822 (Datierung gemäß geschmiedeten
Giebelankern), mit später in die Fassade eingesetzten Eigentümerplatten
/ Haustafeln aus Sandstein ohne Bezug zum Baudatum, ins Museumsdorf
übertragen / transloziert und wieder aufgebaut 1966-1967;
typisch ostfriesische Ausstattung des späten 19.Jahrhunderts von Küche
und Wohnbereich; traditionelle Dachdeckung ohne Dachrinne mit alten
Handstrich-Hohlziegeln auf Strohdocken; das Gulfhaus ist ein friesisches
Wohn-Stall-Speicherhaus in Massivbauweise (meist als Sichtziegelbau) mit
einem großen zentralen, bis zum Dachfirst offenen (also ohne Heuboden)
Erntestapelraum, genannt "Gulf"; Aufnahmedatum: 25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen),
Niederdeutsches Hallenhaus von 1806,
Erbwohnhaus zum Hof Quatmann aus
Elsten (Landkreis Vechta; Niedersachsen), Zimmermeister W.
Katmann, 1936 ins Museumsdorf übertragen, 1945 durch
Kriegseinwirkung / Brand vollständig zerstört, 1961 im Museum detailgenau
rekonstruiert; das zu besichtigende Gebäude mit einer Firstlänge von 45 m
und einer Grundfläche von rund 640 m2 ist somit eine vollständige Kopie. Der
Quatmannshof war die erste Hofanlage des Museumsdorfes Cloppenburg, das Erbwohnhaus
Quatmann war das prächtigste Hallenhaus des Oldenburger Landes. Gemäß
Museumsführer lag der Gesamtbedarf an Eichenholz bei rund 200 m3 (!). Es ist
außerordentlich zu begrüßen, dass dieses Gebäude als Nachbau für die
Öffentlichkeit wiederhergestellt wurde.
Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen), Hofanlage
Wehlburg aus Wehdel (Artland, Altkreis Bersenbrück, Landkreis
Osnabrück), bestehend aus Erbwohnhaus (Niederdeutsches
Hallenhaus), Torscheune, Backhaus, Schweinestall mit Remise, Getreide-
und Dreschscheune sowie einer weiteren (separaten) Remise.
Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen),
Niederdeutsches Hallenhaus von 1793,
Erbwohnhaus zum Hof Haake aus Cappeln
(Landkreis Cloppenburg), transloziert und 1950 im Museumsdorf wieder aufgebaut;
Wohnstallhaus (Wohnwirtschaftsgebäude,
Wohn-Stall-Scheunen-Haus), Fachwerkbau mit Ziegelausfachung als
Vierständer-Hallenhaus, giebelseitig enges Rasterfachwerk,
Flettdielenhaus, später umgebaut, zeitweise mit Gaststube
und Ausschank von selbstgebrautem Bier, das heutige Gebäude wurde wieder auf den
Ursprungszustand zurückgeführt; dreifach
vorkragender Prunkgiebel mit Scheinstockwerken auf
profilierten Knaggen (Stufengiebel / Knaggen-Giebel / Konsol-Giebel),
die Giebelspitze senkrecht verbrettert mit Lüftungsloch in Herzform,
daneben IHS-Symbol; Vorschauer mit segmentbogigem Außen-Dielentor und
außen angeschlagener "Hecktür" (Gattertür, Zauntür), Stalltüren
für die giebelseitigen Pferdeställe außen und im Vorschauer, Torständer mit
Radabweisern aus dem vollen Holz gearbeitet, unter dem Dachbalken
(Giebelbalken, Hauptbalken) kleine Knechtkammer-Fenster über den
Pferdeställen; Hausinschriften auf Torbalken, ausgerundeten
Winkelhölzern und Giebelbalken (Sinnsprüche, Baujahr, IHS-Symbol);
Satteldach mit Reetdeckung, Firstsicherung durch Heideplaggen unter
Drahtgewebe. Aufnahmen bei wechselnden Lichtverhältnissen, Aufnahmedatum: 25.9.2007
Cloppenburg (Museumsdorf
Cloppenburg, Oldenburger Münsterland; Niedersachsen), Gebäudeensemble um
den Hof Haake (siehe oben): Zaunscheune von 1730 aus
Varenesch und Speicher-Remise von 1792 aus Norddöllen (beide Landkreis
Vechta); traufseitig erschlossene Querdielenscheune / Durchfahrtsscheune
in Fachwerkbauweise, im Sockelbereich mit waagerechter Bohlenausfachung,
darüber Ausfachung mit senkrechten Holzstaken und bewusst
winddurchlässiger Füllung aus Heidekraut, Weidenruten und Ginster
("gezäunte Ausfachung" - daher die Bezeichnung "Zaunscheune"),
Giebel verbrettert, Satteldach mit Reetdeckung, Firstsicherung durch
Heideplaggen unter Drahtgewebe; zuletzt Details von der
Lehmstaken-Ausfachung der Speicher-Remise, Fachwerkbau auf
Feldsteinsockel, Lehmverstrich glatt ausgerieben ohne weitere
Oberflächenbehandlung (nicht gekalkt); Aufnahmedatum: 25.9.2007
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