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Bildarchiv Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur

Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Baudenkmale und Architekturgeschichte im
Land Brandenburg

 

Stockphoto-Galerie Nr.1a  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Architektur und Baukultur im ländlichen Raum

Dorf, Bauernhaus, Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Nebengebäude, Außenanlagen, Dorflandschaft

Bildarchiv Bauernhaus und Bauernhof, historische Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
Architektur- und Planungsbüro, D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16
Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de, Internet: www.rauscher-architekt.de

 

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Kemnitz (Baruther Urstromtal, Landkreis Teltow-Fläming; Brandenburg), Kemnitzer Hauptstraße 20, Haustyp Giebelspeicherhaus; zweistöckiges, giebelseitig erschlossenes Bauernhaus vmtl. um 1750-1780; saniertes Giebelflurhaus (märkisches Mittelflurhaus) mit Speichervorbau; Fachwerkhaus ursprünglich mit Lehmstaken-Ausfachung, das Fachwerk des Hauptgebäudes nur noch teilweise erhalten, Wände im Unterstock (Erdgeschoss) inzwischen teils massiv ersetzt, Oberstock und Giebel verbrettert; zweistöckiger Speichervorbau aus (zu großen Teilen erneuertem) Sichtfachwerk mit vorkragendem Oberstock, Kragbalken durch Kopfbänder gestützt; beide Gebäudeteile mit Satteldach und neuer engobierter Doppelmuldenfalzziegel-Deckung (offenbar in Anlehnung an das Torhaus; ursprünglich Reet- oder Strohdeckung); separates Fachwerk-Torhaus teils noch mit verblatteten Holzverbindungen, Lehmstaken-Ausfachung schadhaft, teils Bohlenausfachung, der untere Teil als offene ebenerdige Laube, Satteldach mit alter Strangfalzziegeldeckung (Verschiebeziegel); Baudenkmal; Aufnahmedatum: 26.9.2008; Aufnahmedatum ganz unten rechts: 10.5.2001

Das Giebelspeicherhaus, nach seinem Verbreitungsgebiet in der Zauche-Fläming-Region durch den Hauskundler Robert Mielke (1863-1935) als "Nuthe-Nieplitz-Haus" bezeichnet, ist vom Typ her ein Giebelflurhaus ("märkisches Mittelflurhaus", Mittellängsflurhaus), jedoch ergänzt um einen kleinen seitlichen Vorbau ("Vorhaus") auf der Giebelseite. Diese straßenseitigen Vorbauten wurden anfangs als Speicher genutzt (daher auch im märkischen Platt als "Spiekerhus" oder "Spiekerhaus" bezeichnet), später erfolgte meist ein Umnutzung zu Wohnraum, unter anderem als Altenteil. Das Giebelspeicherhaus in Kemnitz ist das letzte vollständig mit Speichervorbau erhaltene Exemplar, ein letztes Zeugnis der alten märkischen Baugeschichte (!). Sonst existieren in der Region noch diverse als Giebelflurhäuser / Mittelflurhäuser / Mittellängsflurhäuser erkennbare Bauten (meist zweigeschossig), bei denen Anwohner oder Bilder in der Ortschronik über einen ehemals vorhandenen Speichervorbau berichten. Der Begriff "Märkisches Mittelflurhaus" wurde 1966 für Brandenburg durch den Hauskundler Werner Radig eingeführt, offenbar bezog er sich dabei auf Karl Baumgarten und dessen Publikationen zu Mecklenburg.





 

Kemnitz (Baruther Urstromtal, LK Teltow-Fläming; Brandenburg), Kemnitzer Hauptstraße; regionaltypische Bauernhöfe mit zweigeschossigen Bauernhäusern um 1880; Fassaden, Fenster, Haustüren und Dachdeckungen der Wohngebäude teils verändert, Torhäuser und seitliche Stallgebäude noch weitgehend im ursprünglichen Zustand mit Ziegelfassaden ("Backsteinfassade") und bescheidenen Zierformen; üblicherweise handelt es sich um geschlossene Dreiseithöfe und Vierseithöfe (aneinandergebaute Gebäude); der Hof Nr.12 im Vordergrund ist ein Baudenkmal; Aufnahmedatum: 26.9.2008


 

Kemnitz (Baruther Urstromtal, LK Teltow-Fläming; Brandenburg), Kemnitzer Hauptstraße; altes zweigeschossiges Fachwerk-Bauernhaus mit einer nachträglich um 1910 vorgesetzten massiven Fassade aus Ziegel-Verblendmauerwerk; die Fachwerkwand hinter der straßenseitigen Verblendschale ist erhalten geblieben, auf der Giebelseite ist der ursprüngliche Fachwerkbau mit Ziegelausfachung noch sichtbar; schlichte Gestaltung der Fassade mit teils glasierten Normalziegeln und Formziegeln, erst in jüngerer Vergangenheit verfugt; alte (ursprüngliche ?) Haustür mit Oberlicht, neue Einflügelfenster mit Kämpfer- und Pfostenattrappe; ältere Betonstein-Dachdeckung "Doppelrömer" aus DDR-Produktion; Baudenkmal;
Aufnahmedatum: 26.9.2008


 

Kemnitz (Baruther Urstromtal, LK Teltow-Fläming; Brandenburg), Kemnitzer Hauptstraße; 5-achsiges zweigeschossiges Bauernhaus um 1900-1910; Ziegelfassade (Ziegelverblendmauerwerk) mit Stuckelementen für Tür- und Fensterrahmungen sowie Eckquaderung; zweiflügelige Haustür mit zwei Schlagleisten und Oberlicht vollständig incl. Beschläge im Originalzustand; vierflügelige Fenster mit Kämpfer offenbar ebenfalls im Originalzustand; neue Biberschwanz-Doppeldeckung (Betonsteine) mit vmtl. nachträglich eingefügter Fledermausgaube; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 26.9.2008



 

Kemnitz (Baruther Urstromtal, LK Teltow-Fläming; Brandenburg), Kemnitzer Hauptstraße 15; zweigeschossiges Bauernhaus von 1911 (siehe Haustafel mit Inschrift) mit angebautem Torhaus und regionaltypischer gelber Ziegelfassade zu einem geschlossenem Vierseithof; dünnfugig gemauertes hinterlüftetes Ziegel-Verblendmauerwerk in aufwendiger Gestaltung, vollständig mit sämtlichen Details im unverfugten Originalzustand erhalten (!), mehrfarbige Gliederung durch teils glasierte Normalziegel, Formziegel, Terrakotta-Reliefplatten usw.; im Erdgeschoss betonte Brüstungsfelder mit floralen Terrakotta-Motiven, im Obergeschoss zweifarbiger ornamentaler Terrakotta-Fries im Brüstungsbereich, schlichtes Traufgesims aus Formziegeln; Hoftor mit Korbbogen, Hoftor und Hoftür aus Holz mit Profilleisten im Originalzustand; Haustür- und Fensteröffnungen mit Segmentbogen, originale zweiflügelige Jugendstil-Haustür mit zwei Schlagleisten und Oberlicht, geätzte Erbauerinschrift "Friedrich Richter" im Glas, neue Beschläge; neue zweiflügelige Fenster mit Kämpfer, Pfostenattrappe und Rollladen; ursprüngliche glasierte Doppelmuldenfalzziegel-Deckung (geliefert aus Hennigsdorf); Baudenkmal; Aufnahmedatum: 26.9.2008  

Nach telefonischer Auskunft am 14.11.2008 befindet sich das Haus in vierter Generation im Familienbesitz. Der heutige Besitzer, Herr Horst Richter, betreibt einen Elektro-Installationsbetrieb, Telefon: (033734) 50202.

Zweischaliges Verblendmauerwerk mit Luftschicht: Zwischen der 12-cm-Verblendschale und dem 25-cm-Hauptmauerwerk (Reichsformat) existiert nach Aussage des Besitzers durchgängig ein ca. 3 cm breiter Hohlraum, die Verbindung zwischen beiden Wandschalen ist über Binderziegel ("Ankersteine") oder Flacheisen-Anker gesichert. Die Luft zirkuliert über die mit Gittern aus Eisenguss verschlossenen Zuluftöffnungen im EG-Brüstungsbereich bis zu den Sparrenfüßen und tritt in den Dachraum aus (oder über eine Lüftungsfuge unter der Traufe nach außen ?).











 

Kemnitz (Baruther Urstromtal, LK Teltow-Fläming; Brandenburg), Kemnitzer Hauptstraße; Gefallenendenkmal 1914-1918 (Soldatendenkmal / Kriegerdenkmal / Kriegsdenkmal) auf dem Dorfanger für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges; Sockel aus Feldsteinmauerwerk, darüber wohl verputztes Ziegelmauerwerk, komplett weiß übertüncht; Namenstafel mit neun Namen der gefallenen Soldaten; aufgesetzt ein Adler aus Bronzeguss (?); Aufnahmedatum: 26.9.2008


 

Kietz (Prignitz, Westprignitz, Lenzer Wische; Brandenburg), Hof 7; niederdeutsches Hallenhaus von 1745 (datiert auf dem Torbalken), ehemaliges Wohnstallhaus (Wohn-Stall-Scheunen-Haus) hinter dem Elbdeich im desolaten Zustand, teils verändert / umgebaut, rechte Abseite (Stallteil) aufgestockt; vmtl. Flettdielenhaus als Zweiständer-Fachwerkbau / Zweiständerhaus, Lehmstaken-Ausfachung teils durch Ziegelausfachung ersetzt; über Torbalken und Winkelhölzer ausgerundeter Torbogen, altes senkrecht verbrettertes Holztor mit Schlupftür; Giebeltrapez verbrettert; Halbwalmdach (Kröpelwalm, Krüppelwalm) notdürftig gedeckt mit Blech / Wellblech / Wellasbest; links neben dem Tor ein unter den Walm einbezogener Stallvorbau (Vorscheuer), wodurch vor dem Tor ein kleiner Vorplatz (Vorschauer) entsteht; Aufnahmedatum: 22.9.2007




 

Klein Leine (Gemeinde Märkische Heide, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg); kleine Eingangslaube / Vorlaube vor einem alten Fachwerk-Bauernhaus (um 1840 ?); regionaltypische traditionelle Eingangsvorlaube aus Holz vor dem Hauseingang, typisch für die Region Niederlausitz / Spreewald; giebelständiges, aber quer erschlossenes Bauernhaus (Querflurhaus) zu einem Dreiseithof; sanierungsbedürftiger zweifach verriegelter Fachwerkbau mit Langstreben (Schwelle-Rähm-Streben) und Lehmstakenausfachung, teilweise schon mit älteren massiven Umbauten (Stallteil massiv erneuert ?) oder Anbauten; alte Betondachsteindeckung ohne Dachrinne; Aufnahmedatum: 17.8.2011

 

 


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