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Bildarchiv Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur

Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Niedersachsen

 

Stockphoto-Galerie Nr.1a  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Architektur und Baukultur im ländlichen Raum

Dorf, Bauernhaus, Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Nebengebäude, Außenanlagen, Dorflandschaft

Bildarchiv Bauernhaus und Bauernhof, historische Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
Architektur- und Planungsbüro, D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16
Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de, Internet: www.rauscher-architekt.de

 

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Bevern (Weserbergland, Landkreis Holzminden; Niedersachsen), Forster Straße; Bauernhaus, niederdeutsches Hallenhaus mit Mittellängsdiele, datiert 1845 auf dem Torbalken (Torholm, Torsturz); schlichter Fachwerkbau als Vierständerbau / Vierständerhaus mit straßenseitigem Wohnteil ("Oberweser-Hallenhaus") auf minimalem Sockel aus rotem Wesersandstein-Quadermauerwerk; Stockwerkbau mit bis zum Oberstockrähm durchlaufenden Torständern (Langständer / Geschossständer für Torgebinde); flächenbündige Giebelseite mit Steilgiebel und sichtbaren Balkenköpfen der Stichbalkenlagen über beiden Stockwerken, Balken-Zwischenräume ausgemauert (keine Füllhölzer); giebelseitig weiß getünchte bzw. beschichtete (angestrichene) Ziegelausfachung, traufseitige Ausfachung vmtl. ebenfalls Mauerwerk; schlichter minimal ausgerundeter Torbalken mit Inschrift und Baujahr, ausgerundete Winkelhölzer (Kopfstreben) verziert mit dem galoppierenden Braunschweigischen Pferd ("Sachsenross"), Kopfstreben-Zwickel ausgemauert; neues Dielentor aus Holz in traditioneller Gliederung mit Kämpfer und Oberlicht mit Fächersprossen, neue ungegliederte Einflügel-Fenster; Satteldach mit flachen Schleppgauben und schwerer Sollingplatten-Dachdeckung mit Schneefangbohlen und neuen Dachrinnen; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 12.5.2010

Das bereits im Jahr 826 erwähnte Bauerndorf Bevern hat später durch Erwerb der Marktgerechtigkeit den Status eines Flecken (Marktflecken) erworben. Das Ortsbild von Bevern ist bis heute durch außergewöhnlich viele und teils sehr alte niederdeutsche Hallenhäuser in der besonderen Ausführung als "Oberweser-Hallenhaus" mit straßenseitigen Stuben geprägt. Besonders bekannt ist Bevern durch sein Renaissance-Schloss - das Schloss der Weserrenaissance. Ein Besuch des Flecken Bevern ist sehr zu empfehlen - von Holzminden aus nur 3 Km.

Literatur auch zu den weiteren Häusern: Svenja Zell, Ulrich Klages, Felicitas Böhm: Bevern, Bauerndorf und Marktflecken. Ein bauhistorischer Rundgang. Fachliche Beratung durch Volker Gläntzer, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege. Tourismusverband der Samtgemeinde Bevern e.V., Bevern o.J. (2005); hier finden sich fast alle interessanten Gebäude des Ortes mit Straße, Hausnummer und Foto.


 

Bevern (Weserbergland, Landkreis Holzminden; Niedersachsen), Forster Straße; Bauernhaus, niederdeutsches Hallenhaus, datiert 1616 auf dem Torbalken (Torholm, Torsturz); Fachwerkbau als Vierständerbau / Vierständerhaus mit straßenseitigen Wohnräumen ("Oberweser-Hallenhaus") auf minimalem Sockel aus Wesersandstein-Quadermauerwerk; Geschossbau / Langständerbau (soweit von außen erkennbar) mit späteren Veränderungen; gering vorkragender Steilgiebel senkrecht verbrettert, Bretterbeschlag mit Deckleisten, auf Kehlbalkenhöhe geteilt durch Regenbrett; mit Zahnfries verzierte Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen der Stichbalkenlage über dem Obergeschoss, verzierter Giebelbalken; weiß getünchte Ausfachung, eine Traufseite mit Wandbehang / Fassadenbekleidung aus Sollingplatten; ausgerundeter Torbalken mit Inschrift und Baujahr, ausgerundete Winkelhölzer (Knaggen), Taustabverzierung über den ganzen Torbogen; Dielentor aus Holz mit Schlupftür und (offenbar fest eingebautem) Querholz als Anschlag für die Torflügel; neuere zweiflügelige Sprossenfenster aus Holz; Satteldach mit neuzeitlicher Dachplatten-Doppeldeckung (Dachziegel ? - oder Dachsteine aus Wesersandstein ?); Baudenkmal; Aufnahmedatum: 12.5.2010





 

Bevern (Weserbergland, Landkreis Holzminden; Niedersachsen), Forster Straße, links die zwei Giebel des Bauernhofes Nr.4: niederdeutsches Hallenhaus, laut dendrochronologischer Untersuchung gebaut 1621 (Literaturangabe siehe oben); im Kern ein Vierständerbau / Vierständerhaus in Geschossbauweise, später wohl erheblich umgebaut; Straßenfassade mit Wandbehang aus Sollingsandstein / Wesersandstein (auf Lattung genagelte Sollingschablonen, Schablonen-Sandsteinbehang), Traufseite mit Sichtfachwerk und ausgemauerten Gefachen; Wohnräume beidseits der Diele ("Oberweser-Hallenhaus"), Steilgiebel senkrecht neu verbrettert, Dielentor aus Holz, neuere Holzfenster in traditioneller Teilung; Satteldach mit Sollingplatten-Dachdeckung; rechts ein vollständig mit Sollingplatten bekleideter jüngerer Anbau; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 12.5.2010




 

Bevern (Weserbergland, Landkreis Holzminden; Niedersachsen), Forster Straße, zwei niederdeutsche Hallenhäuser in der Ausführung als "Oberweser-Hallenhaus", ehemals Bauernhäuser: zuerst ein Fachwerk-Hallenhaus in Stockwerkbauweise, datiert 1842 auf dem Torbalken (Torholm, Torsturz) mit Krüppelwalmdach; danach ein Fachwerk-Hallenhaus von 1765 (ebenfalls datiert auf dem Torbalken), offenbar ein Geschossbau (Langständerbau) mit Giebelseite in Stockwerkkonstruktion; giebelseitige Fassadenbekleidung aus Sollingplatten (Erd- und Obergeschoss) sowie neuzeitlichen Fassadenplatten (Giebeldreieck); zuletzt das zum Wohnraumfenster umgebaute Dielentor eines Hallenhauses von 1812, die ausgerundeten Winkelhölzer (Kopfstreben) unter dem Torbalken jeweils verziert mit dem galoppierenden Braunschweigischen Pferd ("Sachsenross"); Aufnahmedatum: 12.5.2010



 

Bevern (Weserbergland, Landkreis Holzminden; Niedersachsen), Forster Straße; niederdeutsches Hallenhaus, datiert 1767 auf der rechten Stockschwelle; Fachwerkbau als Vierständerbau / Vierständerhaus in Geschossbauweise / Langständerbauweise mit Torgiebel als Schaugiebel in Stockwerkbauweise, "Oberweser-Hallenhaus" mit straßenseitigem Wohnteil und Durchgangsdiele. Bei diesem Gebäude ist von außen sehr gut die Stichbalken-Stockwerk-Konstruktion der Giebelseite ablesbar: leicht vorkragender Oberstock (bzw. Obergeschoss) auf ein Gefach tiefen Stichbalken, gerundete Füllhölzer zwischen den Stichbalkenköpfen, Stockwerkwand mit Fußstreben für die Ständer, beide Stockwerke / Geschosse einfach verriegelt; zwischen den Stockwerkwänden der Giebelseite die bis zum Oberstockrähm durchlaufenden Torständer als Langständer (Geschoss-Ständer für Torgebinde), minimal ausgerundeter Torbalken (Torholm) mit Inschrift, ausgerundete Kopfstreben verziert mit kleinen Rosetten, Torständer auf Höhe des Torbalkens mit je einem "Sachsenross". Neues Dielentor aus Holz, neue Sprossenfenster; weiß getünchte bzw. beschichtete Ausfachung; gering vorkragender und einfach gestufter Steilgiebel senkrecht verbrettert (Brettergiebel), Bretterbeschlag mit Deckleisten; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 12.5.2010

Hinweis: Die Bezeichnungen "Stichbalken" und "Balkenstich" werden in der Fachliteratur nicht einheitlich verwendet. Ein Teil der (neueren) Autoren bezeichnet als "Stichbalken" den langen durchgehenden Deckenbalken in Normallage, in den die kurzen quer liegenden Giebelbalken eingestochen (eingezapft) sind; diese kurzen Balken heißen dann "Balkenstich". In allen älteren Fach- und Lehrbüchern des Zimmerhandwerks sind jedoch immer die kurzen (vom Normalfall abweichenden) Balken die Stichbalken, welche auch als Balkenstiche bezeichnet werden. Normalbalken heißen einfach Balken, auch wenn hier Stichbalken eingezapft sind. Diese traditionelle Auffassung erscheint vernünftiger, ihr wird hier gefolgt.





 

Bevern (Weserbergland, Landkreis Holzminden; Niedersachsen), Breslauer Straße; niederdeutsches Hallenhaus von 1599 (gemäß Literaturangabe, s.u.), Fachwerkbau als Vierständerbau / Vierständerhaus mit straßenseitigen Wohnräumen ("Oberweser-Hallenhaus") auf minimalem Sockelmauerwerk aus Wesersandstein (teils durch Ziegelmauerwerk ersetzt); Geschossbau / Langständerbau mit Lehmstaken-Ausfachung (mehrfach durch Mauerwerk ersetzt), Steilgiebel mit neu eingebrachter offener Flechtwerk-Ausfachung (Rutenflechtwerk zwischen Holzstaken), bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten hatte das Giebeldreieck einen Wandbehang aus Sollingplatten (Sollingschablonen); ausgerundeter Torbalken (Torholm, Torsturz) auf ausgerundeten Winkelhölzern (Knaggen) mit eingeschnittener Taustabverzierung über den ganzen Torbogen, altes vierteiliges Dielentor aus Holz; diverse Umbauten und Veränderungen an der Holzkonstruktion, erkennbar unter anderem an ungenutzten Holznagel-Löchern; Satteldach mit Sollingplatten-Dachdeckung und Schneefangbohlen; Baudenkmal; das Haus gehört zu den baugeschichtlich interessantesten Gebäuden von Bevern, zum Aufnahmezeitpunkt Bestandssicherung und beginnende Sanierung, Ausbau geplant; bei dem gezeigten Zustand ist sehr gut die historische Ausführung der Lehmstaken-Ausfachung sichtbar; Aufnahmedatum: 12.5.2010

Literatur: Svenja Zell, Ulrich Klages, Felicitas Böhm: Bevern. Bauerndorf und Marktflecken. Ein bauhistorischer Rundgang. Fachliche Beratung durch Volker Gläntzer, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege. Tourismusverband der Samtgemeinde Bevern e.V., Bevern o.J. (2005); Seiten 33-34






 

Bevern (Weserbergland, Landkreis Holzminden; Niedersachsen), Am Kaspul; niederdeutsches Hallenhaus mit Utlucht, datiert 1764 auf dem Torbalken (Torholm, Torsturz); Fachwerkbau als Vierständerbau / Vierständerhaus in Geschossbauweise / Langständerbauweise mit Torgiebel und Utluchtgiebel als Schaugiebel in Stockwerkbauweise auf Sockel-Quadermauerwerk aus rotem Wesersandstein, "Oberweser-Hallenhaus" mit straßenseitigen Wohnräumen und Mittellängsdiele, das linke Seitenschiff unter eigenem Dach nach vorn verlängert (Utlucht); giebelseitig leicht vorkragender Oberstock (bzw. Obergeschoss) auf Stichbalken, gerundete Füllhölzer zwischen den Stichbalkenköpfen, Stockwerkständer mit Fußstreben in Reihung, beide Stockwerke / Geschosse einfach verriegelt; zwischen den Stockwerkwänden der Giebelseite die bis zum Oberstockrähm durchlaufenden Torständer als Langständer (Geschoss-Ständer für Torgebinde), minimal ausgerundeter Torbalken mit Inschrift, ausgerundete Kopfstreben, Dielentor entfernt und Diele zu Wohnraum umgenutzt; Traufseite in Geschossbauweise / Langständerbauweise mit Langstreben (lange Fußstreben); überwiegend zwei- und dreiflügelige Holzfenster, im Erdgeschoss "Galgenfenster" mit Kippflügel-Oberlicht; weiß getünchte bzw. beschichtete Ausfachung; gering vorkragender und einfach gestufter Steilgiebel mit Schablonen-Wandbehang; Satteldach mit Sollingplatten-Dachdeckung und Schneefangbohlen; rechts am Haus angeschleppte Abseite (Kübbung); Baudenkmal; Aufnahmedatum: 12.5.2010


 

Bevern (Weserbergland, Landkreis Holzminden; Niedersachsen), Brink; ehemaliges niederdeutsches Querdielenhaus, vmtl. in der Konstruktion eines Vierständerbaus / Vierständerhauses, datiert 1824 auf dem Torbalken (Torholm, Torsturz); ehemaliges Bauernhaus als flächenbündiger Fachwerkbau auf Natursteinsockel in Stockwerkbauweise mit bis zum Oberstockrähm durchlaufenden Torständern (Langständer / Geschossständer für Torgebinde); Toröffnung später mit Fachwerk geschlossen, das gesamte Gebäude zum zweistöckigen Wohnhaus umgebaut; neue Einflügelfenster mit Sprossen-Imitation, alte Sollingplatten-Dachdeckung mit Schneefangbohlen; Aufnahmedatum: 12.5.2010


 

Bevern (Weserbergland, Landkreis Holzminden; Niedersachsen), Am Kaspul; mitteldeutsch geprägtes Querflurhaus mit Torhaus (Tordurchfahrt oder Querdiele / Durchgangsdiele ?) unter einem Dach, datiert 1745 auf einer aus dem Altbestand geretteten (?) Bohle über dem neuen Tor; quer erschlossener Fachwerkbau in Stockwerkbauweise auf niedrigem Natursteinsockel aus rotem Wesersandstein-Quadermauerwerk; leicht vorkragender Oberstock, gerundete Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen, Oberstock teils mit Ständer-Fußstreben in Reihung, beide Stockwerke einfach verriegelt, Brustriegel unter den Fenstern wohl später tiefer gesetzt zur Vergrößerung der Fenster; bis zum Oberstockrähm durchlaufende Torständer als Langständer (Geschoss-Ständer), das gesamte Torgebinde incl. zweiflügeliges Tor erneuert; neuzeitliche Haustür, neue Einflügelfenster mit Sprossenimitation; weiß getünchte bzw. beschichtete Fachwerkausfachung; Giebelseite mit Schablonen-Wandbehang; alte Sollingplatten-Dachdeckung mit Schneefangbohlen; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 12.5.2010

Hinweis: Der in der o.g. Literatur verwendete Begriff "Mitteldeutsches Ernhaus" ist hier wohl nicht mehr zutreffend, weil bei der Bauzeit 1745 ein Ern im ursprüngliche Sinne, also ein bis in den Dachraum offener Querdielen-Herdraum mit offener Feuerstelle, nie existiert haben dürfte. Eventuell wird eine "Schwarze Küche" mit Mantelschornstein (Rauchschlot) vorhanden gewesen sein, die über einen quer zur Firstrichtung liegenden Flur erschlossen wurde.


 

Bevern (südliches Oldenburger Münsterland, Landkreis Cloppenburg; Niedersachsen), Kirchstraße; saniertes traufseitig (quer) erschlossenes Bauern- oder Kossätenhaus (Kätner, Kötner), vmtl. 2.Hälfte 19.Jahrhundert; ehemaliges Wohnstallhaus (Wohn-Stall-Scheunen-Haus) mit integrierter Toreinfahrt (Hausdurchfahrt ?); dreifach verriegeltes Fachwerkhaus mit Ziegelausfachung; Fenster und Haustür neu in traditionellen Formen; Satteldach mit neuer Hohlpfannendeckung, Giebel zweistufig verbrettert mit Deckleisten (verleistete Schalung, Brettbeschlag, Bretterbeschlag); Aufnahmedatum: 1.10.2007



 

Bevern (südliches Oldenburger Münsterland, Landkreis Cloppenburg; Niedersachsen), Kirchstraße; niederdeutsches Hallenhaus von 1877, seltener Fall eines historistisch geprägten Bauernhauses aus der Spätphase des niedersächsischen Hallenhausbaus; ehemals Wohnstallhaus (Wohn-Stall-Scheunen-Haus), bauzeittypisch quer angeordneter Wohnteil ("Kammerfach") nach Auskunft des Eigentümers um 1960 zum Wirtschaftsteil umgebaut; Fachwerkbau / Fachwerkhaus in Stockwerkbauweise mit Ziegelausfachung und vergleichsweise flach geneigtem Satteldach mit hohem Drempel (Kniestock, hier besser bezeichnet als: separat abgebundenes "Drempelstockwerk"); Kreuzstreben und weiße Zierschalung als Giebelzier, Dielenteil / Wirtschaftsteil ursprünglich mit Hohlpfannendeckung, jetzt Eternitwellplatten, Wohnteil mit Doppelmulden-Falzziegeldeckung; Hausinschriften (Sinnsprüche, Erbauernamen, Baudatum, Baumeister Lübbe) auf Giebelbalken (hier eigentlich: "Drempelbalken"), Torbalken und Winkelhölzern; Torständer mit Radabweisern aus dem vollen Holz geschnitten, darunter Prellsteine; die Grundschwelle wurde inzwischen zu großen Teilen durch Ziegelmauerwerk ersetzt; zweiflügeliges Holztor, der linke Torflügel geteilt; gartenseitige Aufnahmen vom ehemaligen Wohnteil mit freundlicher Genehmigung des Eigentümers, Aufnahmedatum: 1.10.2007







 

Biebersdorf (Gemeinde Märkische Heide, Landkreis Dahme-Spreewald; Brandenburg), Dorfstraße; Eingangslauben / Vorlauben vor kleinen ehemaligen Bauernhäusern; regionaltypische traditionelle Eingangsvorlauben aus Holz vor den Hauseingängen an der Dorfstraße, verziert mit Sägearbeiten, typisch für die Region Niederlausitz / Spreewald; zuerst wohl ein Neubau aus der jüngeren Vergangenheit, danach eine renovierte ältere Laube vmtl. noch aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, beide Lauben mit Satteldach und neuer Dachdeckung (oben S-Pfannen, unten Doppelmuldenfalzziegel); Aufnahmedatum: 17.8.2011





 

Biesenbrow (Landkreis Uckermark; Brandenburg), Dorfschule und Kirchturm (= Kummerow bei Ehm Welk: Die Heiden von Kummerow); Aufnahmedatum: 24.5.2007

 

 


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