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Bildarchiv Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur

Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Baudenkmale und Architekturgeschichte in
Brandenburg und Niedersachsen

 

Stockphoto-Galerie Nr.1a  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Architektur und Baukultur im ländlichen Raum

Dorf, Bauernhaus, Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Nebengebäude, Außenanlagen, Dorflandschaft

Bildarchiv Bauernhaus und Bauernhof, historische Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
Architektur- und Planungsbüro, D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16
Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de, Internet: www.rauscher-architekt.de

 

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Ganzer (Prignitz; Brandenburg), Dorfstraße, Bauernhaus von 1907; traufständiges Wohnhaus mit giebelseitigem Eingang, spätes Beispiel für die noch nachwirkende Tradition des Giebelflurhauses ("Märkisches Mittelflurhaus", weitere Beispiele siehe unten: Garz); sehr hoher Kellersockel, eingezogene Türlaube; Totalsanierung, Fenster und Stuckteile neu in Annäherung an den ursprünglichen Zustand; Aufnahmedatum: 19.9.2007


 

Gandenitz (Landkreis Uckermark; Brandenburg), Dorfstraße; Bauernhaus von 1906 (datiert am Giebel) mit Ziegel-Stuck-Fassade; Massivbau aus Ziegelsichtmauerwerk (im Verband gemauert), Natursteinsockel mit "Krampfaderfugen" (Wulstfugen, aufgesetzte Fugen) und Ziegelrollschicht als Abdeckung, Brüstungsbereich verputzt (vmtl. verändert, nicht ursprünglich); Fenster- und Türeinfassungen aus Stuck, wohl überwiegend vor Ort angetragen, durchlaufendes Sohlbankgesims; zweiflügelige Haustür mit zwei Schlagleisten, Flügelverglasungen und Oberlicht, wohl Nachbau in Anlehnung an historische Vorbilder; offenbar noch ursprüngliche vierflügelige Fenster mit Kämpfer und feststehenden verzierten Pfosten, alte Rollläden aus Holz; Drempelzone mit kleinen Drempelfenstern in den Achsen der Hauptfenster, profiliertes Traufgesims aus Stuck; Giebelseiten verputzt, im Giebeldreieck Fenstergruppe in neugotischen Ziegelformen; neue Dachziegeldeckung, neue Dachflächenfenster; Aufnahmedatum: 5.9.2010




 

Gandenitz (Landkreis Uckermark; Brandenburg), Dorfstraße; schlichte traditionelle vierflügelige Holzfenster mit Schlagleiste und Kämpfer als solide Tischlerarbeit, Scheiben im Kittfalz, wohl noch aus DDR-Zeit; Klappläden aus Holz als Dreifüllungsklappen, Teilung in etwa auf Höhe des Kämpfers; Aufnahmedatum: 5.9.2010


 

Garz (Ruppiner Land, Landkreis Ostprignitz-Ruppin; Brandenburg), Rotdornstraße; giebelseitig erschlossenes Büdnerhaus vmtl. Mitte 19.Jahrhundert, kleines Wohnhaus für Häusler oder Büdner, eventuell Kossäten, gemäß Denkmalliste ehemaliges Wohn-Stall-Haus; einfach verriegeltes Fachwerkhaus auf niedrigem Ziegelsockel, Ausfachung erneuert oder neu verputzt, Fachwerk auf der rechten Giebelseite durch Bretter aufgedoppelt und Gefache bündig verputzt, Giebeldreiecke verbrettert (Schalung mit Deckleisten); neue einflügelige Fenster mit Pfosten- und Kämpferattrappe; alte Biberschwanz-Kronendeckung (Segmentschnitt, 4 Rippen), Ortgänge mit Windbrettern (Windfedern); Baudenkmal; Aufnahmedatum: 18.8.2009





 

Garz (Ruppiner Land, Landkreis Ostprignitz-Ruppin; Brandenburg), Dorfstraße; Giebellaubenhaus um 1800, ehemals Dorfkrug, jetzt Wohnhaus; brandenburgisches Giebelflurhaus (Mittellängsflurhaus, "Märkisches Mittelflurhaus") mit eingezogener Giebellaube als Fachwerkbau in Stockwerkbauweise; minimaler Feldsteinsockel mit Ziegeldeckschicht, etwas höherer Ziegelsockel unter der Laubenschwelle; Ständer, Riegel und Streben gezapft; beide Stockwerke einfach verriegelt, vmtl. alle Brustriegel unter den Fenstern nachträglich tiefer gesetzt zur Vergrößerung der Fenster (sichtbar an den bei Altständern noch vorhandenen Zapflöchern); profilierte Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen der Deckenbalken; Giebellaube durch um etwa drei Gefache eingezogene Giebelwand des Unterstocks, Unterstock-Rähm und Oberstock-Schwelle durchlaufend (aus konstruktiver Sicht handelt es sich daher nicht um ein Vorlaubenhaus - es wurde keine Laube vorgesetzt; siehe hierzu auch Lüdersdorf); Laubenständer auf der Giebelseite mit kurzen Kopfstreben, Zwickel mit Füllhölzern ausgesetzt, an den Scheitelpunkten Zierhölzer nach Art von Gewölbe-Schlusssteinen; traufseitige Lastabtragung über der Laube durch Balken als Unterzug auf kurzen Kopfstreben; Fenster und Türen neu als Nachbauten nach historischem Vorbild; Satteldach mit alter umgedeckter Biberschwanz-Kronendeckung (Segmentschnitt, drei Rippen), beide Dachgiebel sowie Oberstock westseitig und nordseitig verbrettert mit Deckleisten (verleistete Schalung); Baudenkmal; Aufnahmedatum: 18.8.2009

Literatur:
Uta und Klaus Puls: Laubenhäuser im Oder-Weichsel-Gebiet
, Schriftenreihe Märkische Akademie ländlicher Raum e.V., Seddiner See / Fredersdorf bei Berlin, 1999
Hans-Jürgen Rach: Fachwerkbauten in der Mark Brandenburg. Enthalten in: Fachwerkbauten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen. Verlag für Bauwesen, Berlin / München 1992; vergl. Abb. auf Seite 54-55.
















Anmerkung: Das Gebäude wurde um 2005 einer Totalsanierung unterzogen mit einem sehr hohem Anteil an Rekonstruktion, Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Wie die folgenden zwei Bilder zeigen, war der gesamte Laubenbereich unter dem Oberstock bis zu dieser Maßnahme massiv ersetzt und wurde als geschlossener Wohnraum genutzt, die Laube existierte nicht mehr. Das Haus war als Laubenhaus nicht mehr erkennbar, es hatte das Erscheinungsbild eines Giebelflurhauses. Dieser Umbau muss schon vor sehr langer Zeit erfolgt sein, vmtl. Ende 19.Jahrhundert, noch 1996 befanden sich im Massivteil eine alte einflügelige Dreifüllungs-Haustür und alte Kreuzstockfenster mit 2/3-Teilung. Wiederherstellung der ursprünglichen Konstruktion 2005 nach denkmalpflegerischem Befund (oder nach historischem Bildmaterial ?); Aufnahmedatum: 5.6.1996


 

Garz (Ruppiner Land, Landkreis Ostprignitz-Ruppin; Brandenburg), Luchdammstraße; 6-achsiges traufständiges Bauernhaus um 1890 mit giebelseitigem Eingang; hoher Kellersockel aus Naturstein-Ziegel-Mauerwerk; symmetrisch gegliederte Putz-Stuck-Fassade, eventuell mit Stuckverlusten (fehlende Konsolen unter Fensterverdachungen ?); durchlaufendes Sohlbankgesims, übergiebelter flacher Mittelrisalit über zwei Fensterachsen, hoher Drempel mit Zwillingsfenstern für die Abseiten, teils als Blindfenster; neue Fenster als perfekter Nachbau nach historischem Vorbild, eingezogene Türlaube mit Treppe; neue Biberschwanz-Doppeldeckung mit liegender Dachrinne; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 18.8.2009






 

Garz (Ruppiner Land, Landkreis Ostprignitz-Ruppin; Brandenburg), Rotdornstraße; 5-achsiges traufständiges Bauernhaus um 1890 mit giebelseitigem Eingang; Kellersockel verputzt, asymmetrische Putz-Stuck-Fassade, durchlaufendes Sohlbankgesims, Drempel mit Zwillingsfenstern durchgängig als Blindfenster; ältere, jedoch nicht ursprüngliche Fenster; Betonstein-Dachdeckung; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 18.8.2009


 

Garz (Ruppiner Land, Landkreis Ostprignitz-Ruppin; Brandenburg), Rotdornstraße; 5-achsiges traufständiges Bauernhaus um 1890 mit giebelseitigem Eingang; Kellersockel aus Naturstein-Ziegel-Mauerwerk; symmetrisch gegliederte Putz-Stuck-Fassade, beidseitig flache Außenrisalite mit dreiteiligen Salonfenstern zwischen Pilastern; Drempel mit Rundbogen-Zwillingsfenstern über den Normalfenstern; offenbar alle Fenster incl. Rollläden noch in ursprünglicher Ausstattung; Schieferdeckung als Rechteck-Doppeldeckung ("Englische Deckung"); Baudenkmal; Aufnahmedatum: 18.8.2009





 

Gesmold (Ortsteil von Melle, Landkreis Osnabrück; Niedersachsen), Gesmolder Straße; Bauernhaus, niederdeutsches Hallenhaus (Niedersachsenhaus), datiert 1865 auf dem Torbalken; Fachwerkbau als Vierständerbau / Vierständerhaus im südlichen Osnabrücker Land, verputzte und weiß getünchte Ziegelausfachung (soweit erkennbar); Geschossbau / Langständerbau mit Langstreben (Schwelle-Rähm-Streben), Fachwerk-Steilgiebel ohne Ausfachung waagerecht verbrettert; Torgebinde mit schönen floralen Schnitzereien, Torbalken (Torholm, Torsturz) mit angedeutetem Dösselkopf und eingeschnittener Inschrift (Bauherrschaft, Baudatum und Baumeister / Zimmermeister "Diederich Horsting Meister"), unter dem Torbalken ausgerundete Winkelhölzer (Kopfstreben), Torständer mit aus dem vollen Holz geschnittenen Radabweisern; dreiteiliges Dielentor aus Holz mit offenbar fest eingebautem profiliertem Kämpferholz und zweiteiligem Oberlicht mit Sprossenverglasung; Stalltüren an beiden Giebelseiten; teils noch alte Holzfenster; erheblicher Sanierungsbedarf zum Aufnahmezeitpunkt. Ein trauriges Haus mit einem schönen Dielentor - fotografiert in einer wehmütigen Abendstimmung. Aufnahmedatum: 21.5.2010

Hinweis: Der Dösselkopf in der Mitte des Torbalkens hat kein Zapfenloch zum Einsetzen des Dössels (
Düssel, Torpfosten, herausnehmbares Setzholz als senkrechter Anschlag für die Torflügel) - es hat hier also nie ein Dössel existiert. Man hat lediglich formal an der Tradition festgehalten. Ob die heutige Torkonstruktion mit Oberlicht noch dem bauzeitlichen Zustand entspricht, bleibt unklar; wahrscheinlicher ist für dieses Tor eine Bauzeit um 1920/1930.







 

Glashütte (Baruther Urstromtal; Brandenburg), Museumsdorf, Fachwerkbauten des ehemaligen Hüttendorfes; Wohngebäude und Nebengebäude; Lehmbauschule (die letzten beiden Bilder); Aufnahmedatum: 4.6.2006







 

Glashütte (Baruther Urstromtal; Brandenburg), Museumsdorf, Gasthof von 1860 nach Sanierung (ehemals unter anderem auch Poststation); Aufnahmedatum: 4.6.2006

 

 


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