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Bildarchiv Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur

Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Baudenkmale und Architekturgeschichte

 

Stockphoto-Galerie Nr.5  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Texturen, Strukturen, Oberflächen, Materialien, historische Baustoffe, Pflaster

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
Architektur- und Planungsbüro, D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16
Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de, Internet: www.rauscher-architekt.de

 

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Pflaster, Natursteinpflaster, altes Werksteinpflaster / Großpflaster aus Belgischem Blaustein ("Belgisch Granit") auf dem Großen Markt (Grand-Place) in Brüssel / Bruxelles (Belgien); sichtseitig gesägtes großformatiges Straßenpflaster aus Pflastersteinen ca. 11 x 18 cm, glatte Oberflächen durch langjährige Nutzung, verlegt im Reihenverband (Reihenpflaster, Läuferverband) in einer roten Lehm-Splitt-Mischung, die durch Regenwasser bereichsweise schon tief ausgespült ist; Aufnahmen bei Sonnenschein, in der Nacht zuvor hatte es geregnet, die Fugen sind daher teilweise noch nass; Aufnahmedatum: 24.8.2012
Die ersten beiden Bilder haben Seltenheitswert: Das muss man erst mal schaffen, eine große Fläche auf dem Großen Markt (Grand-Place) in Brüssel bei strahlendem Sonnenschein und bester Reisezeit ohne Menschen zu fotografieren.

Blaustein ist ein sehr harter, widerstandsfähiger und frostbeständiger Kalkstein (Sedimentgestein) mit kleinen fossilen Einschlüssen, der auch als Pflasterstein Verwendung findet. Die dunkle Farbe ist auf organische Substanzen (Kohlenstoffe) zurückzuführen; je nach Oberflächenbehandlung (gebrochen, gesägt, getrommelt, geschliffen, poliert) erscheint der Kalkstein heller oder dunkler. Besonders fein geschliffene Flächen zeigen eine teils blaugraue Färbung ähnlich Schiefer, daher wohl die Bezeichnung "Blaustein". Ursprünglich wurde der in Mitteleuropa eingesetzte Blaustein überwiegend in Belgien abgebaut, dieser belgische Blaustein wurde vor allem wegen seiner Härte auch "Belgischer Granit" / "Belgisch Granit" oder "Petit Granit" genannt. Deutsche Abbaugebiete liegen in der Region zwischen Eifel und Aachen ("Aachener Blaustein"), also in räumlicher Nähe zu Belgien. Inzwischen sind die meisten belgischen und deutschen Steinbrüche erschöpft. Heute wird Blaustein hauptsächlich aus China und Vietnam importiert. Ob es sich bei den fotografierten Blaustein-Pflasterflächen noch um original "Belgisch Granit" handelt oder schon um importiertes Material, konnte nicht ermittelt werden; zumindest auf dem Großen Markt (Grand-Place) in Brüssel wird es sich wohl hoffentlich um altes belgisches Pflaster handeln.

Literatur:
Detlev Hill: Taschenatlas Naturstein. Über 300 Steinsorten im Portrait. Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008; Seite 32
Mehling/Germann/Kownatzki: Natursteinlexikon. Verlag Georg D.W.Callwey, München 2003
Eine gute Übersicht über die Vielfalt der in Belgien abgebauten Kalksteinarten findet sich auf einer kommerziellen belgischen Website unter www.steineundmarmor.be










 

Pflaster, Natursteinpflaster, neues Werksteinpflaster / Großpflaster auf dem Mgr. Ladeuzeplein (Monseigneur-Ladeuze-Platz) in Leuven / Löwen (Flämisch-Brabant; Belgien) vor der großen Universitätsbibliothek; sichtseitig gesägtes (und zusätzlich noch plan geschliffenes ?) Straßenpflaster überwiegend aus Belgischem Blaustein ("Belgisch Granit", siehe oben), darunter wohl einige Steine aus Porphyr, verlegt im Reihenverband (Reihenpflaster, Läuferverband) in Zementmörtel als "gemauerte" Pflasterdecke; Sichtflächen der Steine etwa zwischen 10 x 14, 12 x 12, 14 x 14 und 15 x 18 cm; Aufnahmen bei Sonnenschein am späten Nachmittag, dadurch starke Schattenbildung in den tiefer liegenden Fugen; Aufnahmedatum: 23.8.2012






 

Pflaster, Natursteinpflaster, Werksteinpflaster für Gehwege / Bürgersteige aus Belgischem Blaustein ("Belgisch Granit", siehe oben); gesägte Steine im Waalformat (flämisch: Waalformaat, Waaltjes), längs-hochkant verlegt im Fischgrätverband (Fischgrätpflaster, Fischgrätmuster, Fischgrätenmuster), Sichtflächen der Steine ca. 20 x 5 cm; Bürgersteige in Brüssel / Bruxelles (Belgien), Stadtteil Molenbeek-Saint-Jean (marokkanisches Viertel) nordwestlich der Altstadt, Chaussée de Gand / Gentse Steenweg; Aufnahmedatum: 1.9.2012

Das traditionelle belgische Waalformaat für Blausteinpflaster hat die Abmessungen ca. 20 x 6,5 x 5 cm oder 20 x 8,5 x 5 cm. In Deutschland wird Waalformat (WF) für Vormauerziegel heute in den Abmessungen 21 x 10 x 5,2 cm gefertigt, in den Niederlanden existieren noch diverse andere historische Waalformate. Deutsche Bezeichnungen sind Waalformat oder Waal-Format. Die flämischen Bezeichnungen Waalformaat und Waaltjes haben ihren Ursprung in der niederländischen / holländischen / flämischen Ziegelherstellung, diese Formatbezeichnung wurde auf Natursteinformate übertragen. Die Ziegel wurden aus den Flusstonen der Waal gefertigt, einem Nebenfluss des Rheins - daher der Name. Von heutigen Steinlieferanten werden auch die Begriffe Pflasterriegel, Pflasterklinker, Riegel, Schnittlinge oder Riemchen mit den entsprechenden Maßangaben verwendet; im Internet findet sich wie so oft ein heilloses Durcheinander der Begriffe. Chinesische und vietnamesische Importe haben aktuell das Format 20 x 5 x 5 cm (Spotted Bluestone, gesägt, mit oder ohne Fase oder getrommelt / gerumpelt).








 

Pflaster, Natursteinpflaster, altes Marmor-Straßenpflaster, Werksteinpflaster aus Marmor für Fußgängerüberwege auf Straßen in Brüssel / Bruxelles (Belgien); Marmorpflaster für Fußgängerschutzwege / Fußgängerstreifen / Zebrastreifen, Steine in den Abmessungen meist quadratisch ca. 95 x 95 mm, selten rechteckig ca. 95 x 75 mm (jeweils Oberseite), überwiegend zu finden in den südwestlichen Altstadtteilen von Brüssel in Richtung Marolles (Marollen); auf Hauptstraßen in Zementmörtel verlegt, auf Nebenstraßen in Pflastersand, inzwischen mehr oder weniger schadhaft, gelockert, verwittert, Steine teils gebrochen; das Material liegt teilweise schon im Übergangsbereich zu Travertin oder Dolomitmarmor; dunkle Zwischenstreifen aus Granit-Großpflaster; Aufnahmen von diversen Straßen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, die ersten Bilder vom Boulevard de l' Empereur, einer stark befahrenen Hauptstraße; Aufnahmedatum: 28.8.2012




















 

Pflaster, Natursteinpflaster, altes Marmorpflaster, Mosaikpflaster aus Marmor im Innenraum / Ausstellungshalle im Erdgeschoss des Victoria & Albert Museum in London (England), Steine ca. 15 x 15 mm in Mörtel verlegt, mit teils starken Gebrauchsspuren; das Pflaster stammt vermutlich aus der Bauzeit des Museums um 1909; Aufnahmedatum: 13.7.2014





 

Pflaster, Natursteinpflaster, Gehwegpflaster in Prag (Tschechien), Kolonnaden vor dem Parlament (erste Bildreihe) und andere Gehwegpflasterungen, Werksteinpflaster im Altstadtbereich als Musterpflasterung / Ornamentpflasterung vermutlich aus Kalkstein / Marmor (soweit auf den Fotos erkennbar), eventuell handelt es sich in einigen Fällen bei den dunklen Steinen auch um Basalt (erstes Bild), Steingrößen etwa 5 x 5 cm; die Bilder wurden am 20.1.2014 von Herrn Werner Lang als Leserzuschrift per E-Mail übermittelt, die Veröffentlichung hier erfolgt mit freundlicher Genehmigung; Aufnahmedatum: 16.9.2012



 

Natursteinbelag, älteres neuzeitliches Marmorpflaster mit polierter Oberfläche als Mosaikpflaster in wilder Verlegung im Hauseingang zu einem Mehrfamilienhaus in Florenz (Region Toskana; Italien); wohl Reststücke / Bruchstücke aus der Natursteinverarbeitung, fast durchgängig Marmor und Kalkstein in teils intensiven Farben, nur gelegentlich auch Serpentinit, durchschnittliche Kantenlänge der Steine etwa 6 cm; Gebrauchsspuren und Kratzer; Aufnahmedatum: 20.6.2015






 

Natursteinbelag, neuzeitliches Marmorpflaster mit polierter Oberfläche als Mosaikpflaster in wilder Verlegung in einem Hauseingang in Florenz (Region Toskana; Italien); offenbar zur Verwendung als Mosaikpflaster gefertigte zumeist rechteckige Steine mit Kantenlängen um 4 cm aus Marmor, Kalkstein und Serpentinit, kaum Gebrauchsspuren; Aufnahmedatum: 22.6.2015



 

Natursteinbelag aus hellem Marmor und farbig-dunklerem Kalkstein, Ornamentbelag / Zierbelag in der Loggia (unter den Arkaden) vor der Basilica della Santissima Annunziata an der Piazza della Santissima Annunziata in Florenz (Region Toskana; Italien); vielfache Verschmutzungen unter anderem durch Kaugummi, unsachgemäße Reparaturspuren durch Betonmörtel oder Bitumenverguss an ausgebrochenen Stellen und Fugen; die Loggia wurde fertiggestellt um 1600, ob es sich hier noch um den originalen Natursteinbelag aus der Entstehungszeit handelt, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden; Aufnahmedatum: 19.6.2015





 

Natursteinbelag, Ornamentbelag / Zierbelag als Materialkombination: heller Marmor, grauer Kalkstein und große flach verlegte Ziegel im Bereich unter dem Vordach der kleinen Kirche / Chiesa di Santa Maria Primerana an der Piazza Mino da Fiesole (am nördlichen Stadtrand von Florenz, Region Toskana; Italien), Anschluss des Ziegelbelages an den ortsüblichen Gehwegbelag aus Sandsteinplatten (letztes Foto); der überdachte Eingangsbereich (kleine Loggia) wurde 1801 errichtet, ob auch der Bodenbelag aus dieser Zeit stammt, konnte nicht ermittelt werden; Aufnahmedatum: 18.6.2015




Eine systematische Übersicht über die wichtigsten Natursteinarten in Architektur und Baugeschichte finden Sie hier:
 


 

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