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Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation

Bildarchiv Norbert Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Höxter / Westfalen

 

Stockphoto-Galerie Nr.2a  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Stadt, Großstadt, Kleinstadt, Altstadt, Bürgerhaus, Ackerbürgerhaus, Stadtplatz, Stadtansicht
Gebäude und Architekturdetails im städtischen Raum

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16, Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de
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Höxter (Weserbergland; Westfalen), rekonstruiertes und restauriertes Fachwerkhaus Westerbachstraße 43 / Ecke Neue Straße (Haus "Henrich Manegolt"), datiert 1541 auf dem Dielentorbalken, wohl im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut; unten zwei Geschosse in Langständerbauweise / Geschossbauweise, darüber ein separat abgebundenes und vorkragendes Stockwerk sowie ein zweistöckiger Steilgiebel mit Satteldach und Sollingplatten-Dachdeckung; das Giebeldreieck entstand erst 1677 (Datierung an der Giebelschwelle ganz rechts) im Zusammenhang mit einem Umbau des Gebäudes, die Brüstungsfelder des Giebelfachwerks mit Andreaskreuzen in Reihung; Stockschwellen mit Inschriften (Bibelzitate, Sinnsprüche), Ständer und Füllhölzer teils mit ornamentaler und figürlicher Malerei bzw. Flachschnitzerei, Neidmasken an den Balkenköpfen der Eckbalken; im Erdgeschoss sind spätgotische Vorhangbogen-Sturzriegel zu sehen, wohl als Reste ehemaliger Öffnungen (Dielenfenster, Nebeneingang ?); das Dielentor wurde durch ein zweiflügeliges modernes Türelement ersetzt. Links daneben das zweistöckige Haus Westerbachstraße 41 um 1800 mit schlichtem flächenbündigen Fachwerk. Aufnahmen teilweise von Doris Rauscher, Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Haus Westerbachstraße 43 auf Seite 51 in einer Abbildung noch mit der älteren gelben Farbgebung (es bleibt zu hoffen, dass die aktuelle Farbfassung auf denkmalpflegerischem Befund beruht).










 

Höxter (Weserbergland; Westfalen), Stummrigestraße 39; traufständiges zweistöckiges Fachwerkhaus auf niedrigem Kellersockel, entstanden wohl um 1800-1830, fünfachsige Straßenfassade und rechte / südwestliche Giebelseite vollflächig verschiefert, Schiefer als Fassadenbekleidung auf Schalung genagelt (sichtbar an kleinen desolaten Stellen), Schieferwandbehang wohl noch mit bauzeitlicher Ornamentverschieferung, linke Giebelseite Sichtfachwerk; zweiflügelige Haustür der Gründerzeit / Historismus um 1900 mit Oberlicht in portalartiger Rahmung mit Fantasie-Pilastern und gesimsartiger Verdachung; alte vierflügelige Holzfenster mit profiliertem Kämpferholz, Schlagleisten als Pilaster gestaltet, Unterflügel mit je einer Quersprosse; Krüppelwalmdach mit Sollingplatten-Dachdeckung und Schneefangbohle; Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste. Die letzten beiden Bildreihen sind überbelichtet, um die dunklen Türprofile sichtbar zu machen, der Schiefer erscheint deshalb zu hell. Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 40-41








 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); verschiedene historische Fachwerkbauten an der Westerbachstraße, alles Baudenkmale gemäß Landesdenkmalliste. Zuerst Westerbachstraße 40, ein giebelständiges Fachwerkhaus von 1854 mit vollständig verschieferter Straßenfassade, Schiefer als Fassadenbekleidung, Traufseiten Sichtfachwerk, Schieferwandbehang wohl noch mit bauzeitlicher Ornamentverschieferung, Hauseingang mit zweiläufiger Freitreppe. Danach ein Fachwerk-Fassadendetail vom zweistöckigen Haus Westerbachstraße 39 um 1800, Ständer eng paarweise zwischen den Fenstern (sogenanntes Doppelständerfachwerk, eine seit dem 18.Jahrhundert beliebte Konstruktionsform), die Balkenköpfe der Deckenbalken sind hinter einem durchlaufenden profilierten Schalbrett (Profilbrett, Profilbohle) verborgen; neu angefertigte vierflügelige Holzfenster in traditioneller Gliederung mit Kämpfer und je einer Quersprosse in den Unterflügeln. Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Gebäude an der Westerbachstraße ab Seite 43, alle nachfolgenden Jahresangaben nach diesem Buch, soweit keine Datierungen an den Gebäuden erkennbar sind.




Haus Westerbachstraße 33 (sogenanntes "Tillyhaus") von 1610, im 20.Jahrhundert auf dem Torbalken falsch datiert mit "1578", Teil des ehemaligen Heisterman von Zielbergschen Adelshofes mit den heutigen Hausnummern 31-37; Oberstock mit übergiebeltem Renaissance-Erker in prunkvoller Ausgestaltung, formal ein kleiner Tempel mit kannelierten Säulen auf Postamenten, Gebälk und Dreiecksgiebel, verziert mit Relief- und Flachschnitzerei, alles mit Farbfassung.



Haus Westerbachstraße 31, Teil des ehemaligen Heisterman von Zielbergschen Adelshofes mit den heutigen Hausnummern 31-37; traufständiges dreistöckiges Fachwerkhaus in klar gegliederter niedersächsischer / niederdeutscher Konstruktion (Ständer-Balken-Ständer genau übereinander jeweils in einer Achse), nach dendrochronologischem Befund entstanden um 1586, Datierung und Bezeichnung auf Türständern und Sturzriegel mit "Anno 1585  Kaiser  Renoviert 1985"; Bruchstein-Quader-Sockelmauerwerk aus rötlichem Wesersandstein; Stockwerke leicht vorkragend; Rähme, Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen und Stockschwellen verziert mit Friesen in Flachschnitzerei, Konsölchenfriesen, Perlschnüren bzw. Perlstäben und Inschriften, alles mit Farbfassung; alle Brüstungsgefache mit Kreuzstreben (Andreaskreuze als Kreuzstrebenfries); gesimsartig profilierte Brüstungsbohlen vorgesetzt vor den Brustriegeln über die gesamte Hausbreite durchlaufend; vierflügelige Fenster mit Sprossenteilung.






Haus Westerbachstraße 29, traufständiges dreistöckiges Fachwerkhaus mit flachem übergiebelten Standerker (Auslucht, Utlucht), datiert 1597 rechts über dem Dielentor, renoviert / restauriert 1986 gemäß Inschrift auf einem Fenstersturzriegel des Erkers; reich verziertes Renaissance-Fachwerk, Torbalken und Stockwerkschwelle mit eingeschnitzten Inschriften, Rähme und Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen mit Konsölchenfriesen usw., Stockwerkständer mit kurzen Fußstreben in den Brüstungsgefachen; bei den gesimsartig profilierten durchgehenden Brüstungshölzern handelt es sich wohl um vorgesetzte Bohlen, soweit erkennbar, liegen dahinter normale Brustriegel. Modernes mehrteiliges Fenster-Tür-Element anstelle des alten rundbogigen Dielentors.




Haus Westerbachstraße 27, traufständiges zweistöckiges Fachwerkhaus um 1500 (nach dendrochronologischem Befund) in niederdeutscher Konstruktion, Oberstock vorkragend, Balkenköpfe auf schlichten ausgerundeten / gekehlten Knaggen, Balkenzwischenräume mit schräg gestellten Füllbrettern geschlossen, profilierte Stockschwelle; das ehemalige Dielentor wurde umgebaut zur Haustür, im erhaltenen Torbalken ist noch der Scheitel des spätgotischen Torbogens zu sehen; im Unterstock / Erdgeschoss ist beidseits der ehemaligen Diele jeweils ein niedriges Zwischengeschoss eingeschoben, ursprünglich vermutlich genutzt als Lagerraum; Dachdeckung des hohen Satteldachs mit Doppelmulden-Falzziegeln (ursprünglich mit Sicherheit Sollingplatten); eines der ältesten Häuser Westfalens.



Haus Westerbachstraße 26, kleines traufständiges Fachwerkhaus von 1587 (datiert rechts auf der Stockwerkschwelle) in niederdeutscher Konstruktion mit fünf Gefachachsen, eventuell ursprünglich das Altenteil zum links benachbarten Giebelhaus; Natursteinsockel, Unterbau zweigeschossig mit Langständern, das sichtbare Fachwerk des Unterbaus wohl komplett erneuert, Erdgeschoss durch Ladeneinbau verändert; Oberstock vorkragend, Balkenköpfe auf kunstvoll als Volutenkonsolen (S-Voluten) geschnitzten und farbig gefassten Knaggen, Füllhölzer zwischen den Balken mit Zahnschnittfries, Stockschwelle mit Inschrift und Zierstabmotiven; Brüstungsgefache im Oberstock mit Kreuzstreben (Andreaskreuze), eingezapfte Brustriegel, Eckständer jeweils mit Fußstrebe; neue Holzfenster; Satteldach mit Sollingplatten-Dachdeckung und Schneefangbohle, zwei kleine Schleppgauben; diese Fotos von Doris Rauscher.


 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); Nicolaistraße 11 / Ecke Obere Mauerstraße; zweistöckiges Fachwerkhaus um 1500 mit hohem Dielenstock und Steilgiebel, spätmittelalterlich / spätgotisch, eines der ältesten Häuser in Höxter in niederdeutscher Konstruktion; vorkragende Balkenköpfe auf Knaggen, Balkenzwischenräume mit schräg gestellten und verputzten Füllbrettern geschlossen; spitzbogiger Dielentorbogen, das Dielentor durch neuzeitliches Türelement ersetzt, beidseits des Torgebindes Veränderungen durch Schaufenstereinbauten; Satteldach mit Muldenfalzziegel-Dachdeckung (ursprünglich mit Sicherheit Sollingplatten); der Eckständer mit den drei Knaggenansätzen ("Dreierknagge") ist dem äußeren Anschein nach aus nur einem Holz gearbeitet; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seite 30


 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); Bebauung an der Papenstraße / Ecke Neue Straße, darunter viele teils sehr alte Fachwerkhäuser; das kleine zweistöckige Haus Papenstraße 11a ist datiert 1557 auf dem Torbalken über dem grünen Einfahrtstor, Stockschwellen und Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen verziert mit geschnitzten Taustabmotiven / Tauband in Schiffskehlen, Sollingplatten-Dachdeckung als Rechteck-Doppeldeckung mit Schneefangbohlen; Baudenkmal. Im Eckgebäude Papenstraße 17 / Ecke Untere Mauerstraße wurde 1864 die erste Preußische Baugewerkschule gegründet unter dem Architekten und Lehrer Karl Möllinger (1822-1895; auch, aber falsch: Carl), am Haus befindet sich eine Gedenktafel. Danach das Karl-Möllinger-Denkmal von 1897 an der Möllingerstraße 7 (Möllingerplatz) vor der späteren neuen Baugewerkschule von 1890 (heute Volkshochschule) mit einer Portraitbüste Möllingers vom Bildhauer Ernst Habs (1858-1898). Zuletzt die Detailansicht von Westerbachstraße 15, Fachwerkhaus um 1500 mit Sollingplatten-Dachdeckung, Schneefangbohlen und zwei mit Sollingplatten eingedeckten Schleppgauben (eine regionaltypische Spezialität), Giebelseite senkrecht verbrettert (senkrechte Schalung mit Deckleisten). Aufnahmen bei trübem Wetter, melancholische Stimmung, Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur:
G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Haus Papenstraße 11a nur kurz auf den Seiten 31-32
Karl Möllinger: Die Baugewerkschule in ihrer Tendenz und Organisation als Lehranstalt zur Ausbildung von Bauhandwerksmeistern. Für Architekten, Bau-, Maurer- und Zimmermeister, Lehrer an Bau-, Gewerbe-, Real- und Sonntagsschulen, Schulmänner und Schulfreunde, sowie für die Mitglieder der Meisterprüfungscommissionen. G. C. Knapps Verlag, Halle 1868






 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); Nicolaistraße 10 / Ecke Glockenpfuhl; freistehendes zweistöckiges Fachwerkhaus von 1565 aus der Zeit der Renaissance mit hohem Dielenstock und zweistöckigem Steilgiebel, zusammen mit einer langer Bauinschrift datiert über dem ehemaligen Dielentor; alle Balkenköpfe vorkragend auf kräftigen Knaggen, Füllhölzer zwischen den Balken und Stockwerkschwellen verziert mit Taustabschnitzwerk, Stockschwellen und Giebelschwelle mit Inschriften, Brüstungsgefache vollständig mit Bohlenausfachung (oder Holzplatten, Holztafeln), diese über die Ständer hinweg verziert mit Fächerrosetten (Fächerpalmetten, Sonnenräder) in Flachschnitzerei; über dem Dielentorbogen mehrere Torbalken (oder teils Füllbohlen ?) mit geschnitzter Inschrift, das Fachwerk beidseits des Torgebindes verändert durch Schaufenstereinbauten; Satteldach mit Pfannendeckung (ursprünglich mit Sicherheit Sollingplatten); die Eckständer mit jeweils drei Knaggen ("Dreierknaggen") sind hier nicht aus nur einem Holz gearbeitet, die Knaggen sind separat eingesetzt. Das Haus wurde um 1900 völlig neu aufgebaut unter Wiederverwendung der historischen Fassade, dabei wurde auch der Fußboden im Dielenbereich angehoben (Angaben nach Großmann, siehe unten). Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seite 30




 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); Fachwerkdetails von Haus Schaefer, Marktstraße 18, entstanden um 1571 (Nachweis dendrochronologisch), ein Fachwerkbau der Renaissance, perfekt restauriert teilweise mit Rekonstruktion / Erneuerung, ab Anfang 19.Jahrhundert bis 1983 war das Fachwerk vollständig verputzt und später verschiefert; Balkenköpfe nur gering vorkragend, Füllhölzer zwischen den Balken sowie Stockwerkschwellen verziert mit Taustabschnitzwerk (hier: Perlschnurtaustäbe), die untere Stockschwelle mit Inschrift; Brüstungsgefache vollständig mit Bohlenausfachung (oder Holzplatten, Holztafeln), diese über die Ständer hinweg verziert mit Fächerrosetten (Fächerpalmetten, Sonnenräder) sowie Blumen, Vasen, Masken / Neidköpfe usw. in Flachschnitzerei, alles mit Farbfassung; durchlaufende Fensterbänder, neue Fenster mit Bleisprossen-Verglasung; Baudenkmal; Aufnahmen teilweise von Doris Rauscher, Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 26-27




 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); Marktstraße 21 (sogenannte Alte Dechanei = Wohnhaus eines Dechanten der katholischen Kirche), ein ehemaliger Adelshof, bestehend aus zwei Gebäuden, Erdgeschosse bzw. Sockelgeschosse massiv, darüber Fachwerk, am linken Giebel datiert 1561, nach den Angaben bei Großmann dendrochronologisch nachgewiesen links 1563 und rechts 1570; reich verziertes Fachwerk in Stockwerkbauweise, links mit zweistöckigem Steilgiebel, Balkenköpfe auf Knaggen, Füllhölzer zwischen den Balken sowie Stockwerkschwellen verziert mit Taustabschnitzwerk, Brüstungsgefache links durchgängig und rechts teilweise mit Bohlenausfachung (oder Holzplatten, Holztafeln), diese über die Ständer hinweg verziert mit Fächerrosetten (Fächerpalmetten, Sonnenräder) in Flachschnitzerei; links ein kleiner Standerker (Auslucht, Utlucht); links Satteldach und rechts Krüppelwalmdach jeweils mit Sollingplatten-Dachdeckung; beide Gebäudeteile zu sehr großen Anteilen rekonstruiert; Baudenkmal; Aufnahmen bei trüben Lichtverhältnissen, Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 14 und 26-27



 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); Marktstraße 13 (Fachwerk, links) und Marktstraße 15 (Massivbau, rechts). Marktstraße 13 mit Fachwerkfassade von 1565 (datiert über dem Torbogen) vor einem 1933 vollständig erneuerten Massivbau, das ursprüngliche Fachwerkgebäude wurde abgebrochen; ehemals ein dreistöckiges Fachwerkhaus mit zweistöckigem Steilgiebel, dieser wohl im 19.Jahrhundert abgewalmt, Sollingplatten-Dachdeckung; Balkenköpfe vorkragend auf Knaggen, Füllhölzer zwischen den Balken und Stockwerkschwellen verziert mit Taustabschnitzwerk in Schiffskehlen, Stockwerkschwellen mit Inschriften, Brüstungsgefache vollständig mit Bohlenausfachung (teils Holzplatten, Holztafeln, soweit erkennbar), diese über die Ständer hinweg verziert mit Fächerrosetten (Fächerpalmetten, Sonnenräder) sowie diversen figürlichen und floralen Motiven, Masken / Fratzen usw. in Flachschnitzerei mit Farbfassung oder als Malerei.

Rechts daneben Marktstraße 15, Wohn- und Geschäftshaus "Manegold" von 1891 (datiert und bezeichnet unten am Erker), ein dreigeschossiger Massivbau mit historistischer Putz-Stuck-Fassade im Stil der Renaissance / Neorenaissance, perfekt restauriert; fünfachsige Straßenfassade mit zweigeschossigem Mittelerker und Attika-Balustrade / Attikabalustrade, Eckquaderungen, Fensterrahmungen mit Segmentbogen- und Dreiecksgiebel-Verdachungen auf Konsolen, das obere rundbogige Erkerfenster als Ädikula gestaltet mit kannelierten Pilastern; alle Fensteröffnungen ausgestattet mit perfekt restaurierten (neu angefertigten ?) Lambrequins (Jalousieblenden, weitere Angaben dazu siehe hier: ); Erdgeschosszone durch Ladeneinbauten verändert. Beides Baudenkmale; Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 25-26







 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); Details vom Fachwerkhaus Marktstraße 2, entstanden 1713 als Ersatzbau für einen Vorgängerbau (dieser wohl um 1500), später teils umgebaut, heute unten Ratsapotheke, oben Wohnungen; die an der Fassade angebrachten Relieftafeln erinnern an das im Oberstock des Vorgängerbaus untergebrachte Stadtgericht mit Amtsschreiberei ("Alte Schreiberei"). Danach Westerbachstraße 17, ein Wohn- und Geschäftshaus von 1866 (datiert im Giebel) aus der Zeit des Historismus mit flach geneigtem Satteldach, das massive Erdgeschoss durch Ladeneinbauten verändert, Oberstock sowie Dachraum mit Drempel aus flächenbündigem Fachwerk, je Stockwerk zweifach verriegelt, nachträglich erst 1886 (Angabe nach Großmann) in der Mode der Zeit mit einem auf Höhe des Spitzbodens vorgesetzten "Schweizerhausgiebel" (Ziergiebel im "Schweizerhausstil") in Brettsägearbeit verziert, florale Ornamentik mit zwei Schwänen sowie Bezeichnung "Freise" und "1866"; Baudenkmal. Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur zu Westerbachstraße 17: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 44-45




 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); sieben "Stolpersteine" vor dem Haus Westerbachstraße 12 zur Erinnerung an die jüdische Familie Simson-Himmelstern, alle deportiert 1941; danach vier "Stolpersteine" vor dem Haus Stummrigestraße 49 zur Erinnerung an die jüdischen Frauen Rosenberg, Hochheimer, Mühlfelder und Frankenberg, alle deportiert 1942; Aufnahmedatum: 11.5.2010

Zu Geschichte und Schicksal der jüdischen Familien in Höxter siehe http://www.jacob-pins.de


 

Höxter (Weserbergland; Westfalen), historisches Rathaus an der Weserstraße 11 (Brückenmarkt); auf einem zweigeschossigen massiven Unterbau wohl aus der Zeit um 1300 wurde zwischen 1608 und 1618 ein Fachwerkoberbau errichtet sowie ein Treppenturm mit Fachwerkoberstock und Schweifhaube mit Laterne in Schieferdeckung angebaut; Fachwerkoberstock mit optisch dreistöckigem, konstruktiv aber zweistöckigen Fachwerkgiebel, Brüstungsgefache mit Andreaskreuzen in Reihung (Kreuzstreben als Kreuzstrebenfries); an der Westseite des Unterbaus ein übergiebelter (teilweise massiver ?) Renaissance-Erker auf Kragsteinen, formal ein kleiner Tempel mit kannelierten Säulen auf Postamenten, Gebälk und Dreiecksgiebel, Brüstungsfelder mit Arkadenmotiv, im Giebel eine geschnitzte Darstellung der Justitia mit Schwert und Waage, alles mit Farbfassung, Sollingplatten-Dachdeckung; Aufnahmen bei sehr trübem Wetter, Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 17-19




 

Höxter (Weserbergland; Westfalen), Am Rathaus 5; Fachwerkhaus mit einem zweistöckigen übergiebelten Standerker (Auslucht, Utlucht) mit vorkragendem Oberstock, dieser datiert 1612, im Oberstock mit einer in Höxter sehr seltenen Arkadenbrüstung (weitere Angaben zu diesem Thema siehe hier: ); Sollingplatten-Dachdeckung mit Schneefangbohle; Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seite 21



 

Höxter (Weserbergland; Westfalen), An der Kilianikirche 5, ehemals Küsterhaus; zweigeschossiges Fachwerkhaus mit dreistöckigem Steilgiebel, errichtet 1565 (datiert auf dem Torbalken) an der Holenbergstraße, 1973 an seinen heutigen Standort versetzt (transloziert); rundbogiges Dielentor jetzt durch Haustür geschlossen, Inschrift und Datierung auf dem Torbalken; leicht vorkragende Dachstockwerke nur teilweise auf Knaggen, Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen und Stockwerkschwellen verziert mit Taustabschnitzwerk in Schiffskehlen, Giebelschwelle mit Inschrift, in den Brüstungsgefachen Winkelhölzer / Fußhölzer beidseits der Ständerfüße, die entstehenden Dreiecksflächen über die Ständer hinweg verziert mit Fächerrosetten (Fächerpalmetten, Sonnenräder) in Flachschnitzerei; Sollingplatten-Dachdeckung, Schleppgauben; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seite 21



 

Höxter (Weserbergland; Westfalen), Gebäudefront an der Westerbachstraße; Fachwerkhaus Nr.6 (nach Großmann falsch datiert 1576, tatsächlich wohl 1676), insgesamt vier Etagen, davon unten zweigeschossig (ehemals mit Langständern, durch Umbauten heute nicht mehr erkennbar), darüber zwei leicht vorkragende Stockwerke mit Andreaskreuzen in den Brüstungsgefachen (Kreuzstrebenfries), gerundete Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen mit Flachschnitzerei, Stockwerkschwellen und Torbalken mit Inschriften, die Erdgeschossfassade offenbar komplett erneuert; Baudenkmal.
Rechts daneben die prachtvoll verzierte dreistöckige Fachwerkfassade von Westerbachstraße 4, datiert 1578, gerettet 1967 und restauriert einem Neubau vorgesetzt, das Haus wurde durch Gasexplosion und Brandkatastrophe zerstört; Brüstungsbereiche komplett mit Bohlenausfachung, das gesamte Fachwerk einschließlich Stockwerkständer mit farbig gefasster Flachschnitzerei überzogen. Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 42-43




 

Höxter (Weserbergland; Westfalen), Details von Westerbachstraße 10, ein prachtvoll verziertes Fachwerkhaus, datiert 1568 rechts neben dem Dielentorbogen; zweigeschossiger Unterbau mit auf Knaggen vorkragendem Oberstock, Stockschwelle mit Inschrift, Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen und Stockwerkschwelle verziert mit Taustabschnitzwerk in Schiffskehlen; Brüstungsgefache im Oberstock vollständig mit Bohlenausfachung, diese über die Ständer hinweg verziert mit Fächerrosetten (Fächerpalmetten, Sonnenräder) sowie floral-ornamentaler Flachschnitzerei; die Brüstungszone über dem Tor und rechts daneben ebenfalls mit Holzausfachung und überaus prachtvoll Gestaltung mit ornamentaler und textlicher Flachschnitzerei und Bemalung. Rechts angrenzend das Fachwerkhaus Westerbachstraße 8, gemäß moderner Inschrift eventuell entstanden 1578, oben auf den ehemals zweigeschossigen Dielentorständern verziert mit Flachschnitzerei: jeweils eine Säule auf Postament, darunter Zimmermannszeichen (oder Hausmarke ?) bzw. Blume (Lippische Rose ?) in Wappenrahmung. Beides Baudenkmale; Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seite 43






 

Höxter (Weserbergland; Westfalen), Stummrigestraße 17 (links, Steilgiebel) und 19 (rechts, Walm), beides Fachwerkhäuser mit hohem Sockelmauerwerk aus Wesersandstein, darauf drei Etagen jeweils bestehend aus einem zweigeschossigen Unterbau mit Langständern und einem vorkragenden Oberstock. Die Fassade von Haus Nr.17 wurde zu sehr großen Anteilen 1935 erneuert, dabei das ursprüngliche Dielenportal zur kleinen Portaltür umgebaut, auf dem neuen Türbalken / Türsturz datiert "Anno 1540" (für diese Angabe fehlt wohl der Beleg), Stockwerkschwelle mit Inschrift von 1985; heute Gasthaus. Die überaus reich verzierter Fassade von Haus Nr.19 mit figürlichen, floralen und ornamentalen Motiven in Flachschnitzerei, alles mit Farbfassung, auf dem Torbalken über dem Dielenportal datiert 1554, ursprünglich wohl auch mit Steilgiebel, später abgewalmt, vor der linken Haushälfte ein zweistöckiger Erker auf Holzkonsolen (Knaggen) über dem Erdgeschoss; Sollingplatten-Dachdeckung. Beides Baudenkmale; Aufnahmen teilweise von Doris Rauscher, Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 35-38: "Ein Engelreigen umgibt das Dielentor. Die hervorragenden Schnitzereien, insbesondere Landsknechte, wurden nach druckgraphischen Vorlagen des Nürnberger Kleinmeisters Virgil Solis (1514-1562) geschaffen. Die Orientierung der Zimmerleute sowie generell der Handwerker und Künstler an gedruckten Vorlagestichen war ein in der Renaissancezeit typisches und weit verbreitetes Vorgehen."







 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); Stummrigestraße 27; perfekt saniertes und dabei wohl zu großen Anteilen rekonstruiertes Fachwerkhaus von 1571 (datiert) aus der Zeit der Renaissance, hoher Sockel aus rötlichem Wesersandstein-Quadermauerwerk, unten zweigeschossiges Fachwerk mit Langständern, der Eckständer mit kurzen Kopfstreben, darüber ein vorkragendes Stockwerk sowie das ebenfalls vorkragende Giebeltrapez unter dem Krüppelwalm; Sollingplatten-Dachdeckung mit Schneefangbohlen. Dielentorbogen mit Taubandornamenten, der ursprüngliche obere Torbalken mit Datierung durch spätere Fenstereinbauten zerschnitten; Langständer oben zwischen den Fenstern sowie Eckständer mit figürlicher und farbig gefasster Flachschnitzerei (in dieser Form selten); Rähmhölzer, Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen sowie Giebelschwelle verziert mit Taustabschnitzwerk; Brüstungsgefache vollständig mit Bohlenausfachung (oder Holzplatten, Holztafeln), diese über die Ständer hinweg verziert mit Fächerrosetten (Fächerpalmetten, Sonnenräder) und floralen Ornamenten in Flachschnitzerei (ähnlich Beschlagwerkschnitzerei); Baudenkmal. Aufnahmen teilweise von Doris Rauscher, Aufnahmedatum: 11.5.2010

G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Hrsg. vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 38-39







 

Höxter (Weserbergland; Westfalen), Stummrigestraße 31 (links) und 33 (rechts); beides Fachwerkhäuser mit zweigeschossigem Unterbau mit Langständern (auch als eingeschossig mit Zwischengeschoss zu bezeichnen) sowie vorkragendem Oberstock, Satteldach und Sollingplatten-Dachdeckung; beides Baudenkmale.
Haus Nr.31 datiert 1560 auf dem Torbalken über dem leicht spitzbogigen (spätgotischen) Tor mit Tauband- und Perlschnur-Verzierung, Balkenköpfe des Oberstocks auf Knaggen, farbig betonte Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen, Oberstock (Speicherstock) mit Ladeluke, Stockschwelle mit Inschrift, Stockwerkständer mit Fußwinkelhölzern; senkrecht verbrettertes Dielentor mit schmiedeeisernen Langbändern / Zierbändern, minimales Sockelmauerwerk aus Wesersandstein.
Haus Nr.33 von 1532 (dendrochronologisch ermittelt) mit in Teilen rekonstruierter Fassade; Eckständer mit Langstreben, gering vorkragende Balkenköpfe des Oberstocks auf flachen Knaggen (konstruktiv wohl eher als Konsolen zu bezeichnen), schlichte Füllhölzer zwischen den Balkenköpfen; Sockelmauerwerk aus rötlichem Wesersandstein, die heutigen Prellsteine entsprechen sicher nicht dem ursprünglichen Zustand; spitzbogiges (spätgotisches) Dielentor waagerecht verbrettert mit schmiedeeisernen Langbändern; neue Fenster in Anlehnung an historische Vorbilder, Unterflügel nach außen öffnend mit Winkelbändern auf Stützkloben, Oberlicht mit Festverglasung. An der rechten Hausecke ein Markstein aus Wesersandstein mit Eintrag der Hochwasserstände von 1882 (5,86 m) und 1890 (5,90 m). Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 39-40







 

Höxter (Weserbergland; Westfalen), Stummrigestraße 48; zweigeschossiges giebelständiges Fachwerkhaus aus der Zeit des Barock mit zweistöckigem Dachraum, datiert 1731 auf dem Torbalken; Langständer mit langen Eckstreben, die linke Langstrebe durch späteren Fenstereinbau abgeschnitten (der linke Hausteil war ehemals Diele), Giebelschwelle und Spitzbodenschwelle auf minimal vorkragenden Balkenköpfen, Sockelmauerwerk (Quader und Bruchstein) aus rötlichem Wesersandstein; seltene und sehr schöne Verzierungen durch Malereien und farbig gefasste Flachschnitzereien: Torständer mit Säulenmotiven und grotesken Köpfen (Frau und Mann, angeblich soll hier die Bauherrschaft dargestellt sein), Torbalken mit Inschrift und Datierungen, florale Motive und weitere Köpfe auf dem mittigen Stiel über dem Torbalken sowie den Füllhölzern zwischen den Balkenköpfen; Baudenkmal. Zuletzt ein Fassadendetail von Haus Stummrigestraße 41 (Hausmarke oder Zimmermannszeichen ?), das Haus wurde durch Umbau verändert. Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur: G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 41-42



 

Höxter (We (Weserbergland; Westfalen); Dachlandschaft von Haupt- und Nebengebäuden sowie Außenseite der Hofmauer zum ehemaligen Uffeln'schen Adelshof / Lehnshof (heute Amtsgericht) im historischen Stadtzentrum von Höxter, fotografiert aus Richtung Möllingerstraße bzw. Möllingerplatz; sämtliche Dächer mit Sollingplatten-Dachdeckung, nur die Schweifhaube des Treppenturms mit Kupferblech; Mauerwerk der Hofmauer als regionaltypisches unregelmäßiges Mischmauerwerk überwiegend aus rötlichem Sollingsandstein / Wesersandstein, nur selten auch etwas Kalkstein, Bruchstein / Spaltstein / Haustein, teils quaderförmig, aus welcher Bauzeit dieses Mauerwerk stammt, konnte vor Ort nicht ermittelt werden; Platzbepflanzung mit kleinkronigen Zierahorn-Bäumen (wohl Kugel-Ahorn, Unterseiten auf Kopfhöhe freigeschnitten); Aufnahmen teilweise von Doris Rauscher, Aufnahmedatum: 11.5.2010

Literatur:
G. Ulrich Großmann: Höxter und Corvey. Führer zu den Baudenkmälern. Herausgegeben vom Arbeitskreis für Hausforschung e.V. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2000; Seiten 27-28
Hans Joachim Brüning: Über Steinhäuser und Steindächer in Höxter. Enthalten in: Höxter-Corvey, Monatsheft des Heimat- und Verkehrsvereins Höxter e.V. (Selbstverlag), Jahrgang 35, 1987, Heft 1, Seiten 5-15; als PDF im Internet zu finden auf der Website des Heimat- und Verkehrsvereins unter https://www.hvv-hoexter.de
Informationen zum Adelshof siehe unter https://www.ag-hoexter.nrw.de/behoerde/gerichtsvorstellung/historie/index.php





 

Höxter (Weserbergland; Westfalen); öffentliche Grünanlagen / Stadtpark "Am Friedhofswall" auf den ehemaligen Wallanlagen vor der Stadtmauer mit Resten eines ehemaligen Friedhofs; Aufnahmen bei trüben Lichtverhältnissen, Aufnahmedatum: 11.5.2010




 

 


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