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Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation

Bildarchiv Norbert Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Lucca (Toskana, Italien)

 

Stockphoto-Galerie Nr.2b

Stadtkirche, Stadtfriedhof, Kathedrale, Dom, Kloster, Stift, Hospital, Grabmal, Mausoleum
Historische kirchliche Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16, Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de
Internet: www.fotografie-architektur.de, www.fotografie-landschaft.de
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Lucca (Region Toskana; Italien), romanische Kirche / Chiesa di San Michele in Foro auf der Piazza San Michele (Sankt Michael auf dem Forum Romanum, dem ehemaligen römischen Marktplatz); eine Vorgängerkirche war wohl im 8.Jahrhundert entstanden, das heutige Bauwerk ab etwa 1070 bis um 1200 vollständig neu errichtet, die Westfassade angeblich (nicht gesichert) nach Entwurf und anfangs unter Leitung des Baumeisters und Bildhauers Guidetto da Como (Lebensdaten unbekannt, vielleicht um 1160-1220), vollendet erst gegen Ende des 13.Jahrhunderts; im 19.Jahrhundert sehr stark restauriert, mangels Substanz teilweise freihändig ergänzt und in Details verändert, dabei angeblich (?) auch die beiden kleinen Seitenportale eingebaut, insgesamt dennoch heute eine der besterhaltenen romanischen Kirchen der Toskana, die bildhauerischen Arbeiten allerdings inzwischen zu erheblichen Teilen erneuert, auch noch im 20.Jahrhundert.

Dreischiffige Basilika mit Querhaus, Mittelschiff mit halbrunder Apsis, der Campanile (Glockenturm) auf rechteckigem Grundriss in ganzer Breite auf den südlichen Querhausflügel aufgesetzt. Fassadengestaltung mit Orientierung am Dom von Pisa ("Pisaner Romanik", "Toskanische Romanik", in Lucca auch: "Pisanisch-Lucchesische Romanik"), Unterbau umlaufend mit vorgeblendeten rundbogigen Arkaden (romanische Blendarkaden, Blendbögen) auf Vollsäulen mit korinthischen Kapitellen, der westliche viergeschossige Schaugiebel darüber ausgebildet als rundbogiger Arkadengiebel mit Säulen (Arkadengalerien / Säulengalerien / Rundbogenarkaden), alles in äußerst aufwendiger Gestaltung mit unzähligen bildhauerischen und Steinmetzarbeiten, Natursteinintarsien usw. überwiegend aus Marmor, Kalkstein und dunkelgrünem Serpentin, jede der Säulen (Säulchen) in anderer Ausführung und Gestaltung; Bekrönung durch drei Giebelfiguren, in der Mitte eine etwa 4 m hohe monumentale Statue des Heiligen Erzengel Michael (San Michele) aus Marmor und Metall (Kupfer oder Bronze ?). Die untere der Arkadengalerien setzt sich fort als "Zwerggalerie" / "Zwergarkaden" unter der Traufe der südlichen Langhausseite, jedoch nicht an der Nordseite. An der südwestlichen Gebäudeecke die Statue "Madonna Salutis Portus" 1480 von Matteo di Giovanni Civitali (1436-1501). Auf der Südseite vor der Kirche ein Denkmal von 1863 mit Statue des Francesco Burlamacchi (1498-1548, Politiker). Aufnahmedatum: 19.6.2017, die ersten beiden Bildreihen gegen 14.3o Uhr, danach 15.3o-16.oo Uhr (bestes Licht für Fotografen).

Der auch für toskanische Verhältnisse außergewöhnliche Westgiebel erscheint als ein separates, vor die Basilika gestelltes Bauwerk, eine architektonische Scheibe, deutlich höher als das Kirchenschiff. Wie die Bilder zeigen, gibt seine Kontur ab der zweiten Säulengalerie keine Auskunft mehr über die Proportionen der Basilika, es handelt sich also nicht mehr um eine echte Fassade (= Außenwand) des Baukörpers. Die oberen Galerien sind nur über eine rückseitige offene Kragtreppe erreichbar, ebenfalls sehr ungewöhnlich. Der einzige Zweck des Giebels besteht im Prunken und Protzen; er soll durch Einbau starker Eisenkonstruktionen gegen den Winddruck gesichert sein. Besonders augenfällig wird dies auf der Nordseite der Kirche, weil hier die untere Arkadengalerie nicht auf der Langhausseite als "Zwerggalerie" fortgesetzt wird, im Gegensatz zur Südseite.

Hinweis: Wie bei vielen der romanischen Kirchenbauten in der Toskana bestehen auch bei der Chiesa di San Michele in Foro erhebliche Datierungsprobleme. So wird vielfach in der Literatur das im Gebäude eingravierte Datum 1143 genannt (linke Säule oder Pfeiler des Triumphbogens, also im Innenraum links vor der Apsis; zitiert nach Treccani-Enzyklopädie), unklar bleibt jedoch, ob damit ein Baubeginn insgesamt oder der Beginn einer geänderten baulichen Konzeption (Umbau unter den Benediktinern) oder der Beginn des Baus der Fassade oder irgendein Fertigstellungsdatum gemeint ist. Letzteres würde zumindest nicht passen zum Wirkungszeitraum des Guidetto da Como in Bezug auf die Schaufassade. Auch über eine eventuelle Mitwirkung des Baumeisters Diotisalvi (auch: Deotisalvi, Lebensdaten unbekannt, Wirkungszeitraum am Baptisterium in Pisa um 1150-1180) wird spekuliert; viele Hinweise und Vermutungen finden sich in den unter www.treccani.it veröffentlichten Dokumenten.
















 

Lucca (Region Toskana; Italien), romanische Kirche / Chiesa di San Michele in Foro auf der Piazza San Michele; der Arkadengiebel noch einmal in Detailaufnahmen, fotografiert von Doris Rauscher. Die bronzenen oder kupfernen / verkupferten Metallteile des Engels haben den angrenzenden Marmor durch Auswaschungen aus der Oxidationsschicht deutlich sichtbar und teilweise weitreichend verfärbt, passend zum dunkelgrünen Serpentin der Steinintarsien. Unklar ist, um welche chemischen Vorgänge es sich dabei handelt, Patina ist eigentlich nicht wasserlöslich. Aufnahmedatum: 19.6.2017












 

Lucca (Region Toskana; Italien), romanische Kirche / Chiesa di San Michele in Foro auf der Piazza San Michele; hier noch einmal der Arkadengiebel und die Nordseite des Kirchenschiffs, fotografiert bei flach stehender Abendsonne kurz nach 19.oo Uhr. Aufnahmedatum: 19.6.2017





 

Lucca (Region Toskana; Italien), Reste der romanischen Kirche / Chiesa di San Tommaso an der Via San Tommaso / Ecke Via Pelleria, errichtet im 12. und 13.Jahrhundert; Fassade aus Kalksteinmauerwerk (wohl vorgeblendet, inkrustiert, sichtbar an den Gebäudeecken); Eingangsportal aus Kalkstein und Marmor, breite Pilaster, glatter Portalbalken (Türsturz, "Architrav") unter schmalem Gesims-Fries mit floralen Motiven, rundbogiger Entlastungsbogen (Archivolte) aus Kalkstein (Marmor ?) und dunkelgrünem Serpentin, im Bogenfeld (Tympanon) ein figürliches Relief von 1925 aus Bronzeguss von Gaetano Scapecchi (1900-1975, Bildhauer, siehe unten); schwere zweiflügelige Portaltür als Fünffüllungstür mit gerahmten Füllungen, nicht-deckend mit Holzlasur behandelt (oder nach alter Tradition geölt ?). An der Seitenwand der Kirche zur Via Pelleria eine Gedenktafel aus Marmor und Bronze mit Votivlampe (Fürbittlampe) auf Konsole für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges 1915-1918 ebenfalls von Gaetano Scapecchi. Eine weitere Gedenktafel von 2009 für den Pfarrer von San Tommaso, Don Silvio Giurlani. Das letzte Bild in der ersten Reihe ist manipuliert (Klebezettel an den Pilastern entfernt); Aufnahmen bei trüben Lichtverhältnissen, Aufnahmedatum: 25.6.2017

Zu Leben und Werk des Gaetano Scapecchi siehe im italienischen Internet das "Archivo Storico Artisti Lucchesi" (Historisches Archiv der Künstler Luccas) unter http://artistilucchesi.fondazioneragghianti.it/artisti_dettaglio.php?id_artista=118






 

Lucca (Region Toskana; Italien), romanischen Kirche / Chiesa di Santa Maria Forisportam (auch: Santa Maria Foris Portam oder Santa Maria Bianca) an der Piazza Santa Maria Forisportam, entstanden im Zeitraum um 1200 als dreischiffige Basilika mit Querhaus und Apsis, nach teilweisem Verfall im 16.Jahrhundert (um 1516) erheblich restauriert und umgebaut, dabei Gewölbe eingebaut und das Mittelschiff in Ziegelmauerwerk sowie das Querhaus in Mischmauerwerk erhöht, weitere Restaurierungen und Rekonstruktionen 1721 und 1836 (Angaben unter anderem nach www.luccaterre.it); unvollendete Schaufassade mit Kalkstein und Marmor verblendet / inkrustiert, teilweise Einsatz antiker römischer Spolien, unten Blendarkaden mit Dreiviertelsäulen und korinthischen Kapitellen, die oberen Blendarkaden mit freistehenden Säulen schon im Übergangsbereich zu Arkadengalerien, der oberste Giebelteil noch im Rohbauzustand mit sichtbarem Grundmauerwerk aus Ziegeln / Backsteinen in horizontal-streifenförmigem Versatz der Ziegelschichten als "stehende Verzahnungen" gemauert.

In den unteren giebelseitigen Blendarkaden drei Portale aus Kalkstein / Marmor, jeweils glatte breite Pilaster mit Phantasie-Kapitellen, Portalbalken (Türsturz, "Architrav") mit Reliefs und oben mit schmalem Gesims-Fries verziert, rundbogige aufgesockelte Entlastungsbögen (Archivolten); im Bogenfeld (Tympanon) des mittleren Hauptportals ein wohl neueres figürliches Relief aus Marmor, in den Seitenportalen Einzelskulpturen (Spolien) eingestellt; schwere zweiflügelige Portaltüren für Seitenportale als Vierfüllungstüren, Hauptportal als Fünffüllungstür mit integrierten Personentürflügeln. Der Campanile (Glockenturm) vermutlich in mehreren Bauphasen errichtet (oder wieder aufgebaut), unten Sandsteinquader, darüber Kalkstein, oben Backstein, fertiggestellt 1619. Aufnahmen bei trüben Lichtverhältnissen, die großen Bilder von Doris Rauscher, Aufnahmedatum: 25.6.2017









 

Lucca (Region Toskana; Italien), kleine spätromanische Saalkirche / Chiesa di Santa Giulia an der Via Sant'Anastasio / Piazza del Suffragio, entstanden wohl im 13.Jahrhundert als Ersatzbau für eine Vorgängerkirche, Fassade im oberen gotischen Teil erst im 14.Jahrhundert fertiggestellt; inkrustierte Schaufassade aus Kalkstein und Marmor in verschiedenen Farben, rundbogige Blendarkaden auf flachen Pilastern mit korinthischen Kapitellen, auf dem Türsturz ein Templerkreuz (oder Malteserkreuz bzw. Johanniterkreuz ?), bildhauerische und Steinmetzarbeiten aus Marmor teilweise mit starken Verwitterungserscheinungen; traufseitiges Mauerwerk unten aus Sandstein und Kalkstein, oben Ziegel / Backstein; heutige Nutzung als Konzert- und Ausstellungsgebäude; Aufnahmen bei wechselnden Lichtverhältnissen, Aufnahmedatum: 25.6.2017






 

Lucca (Region Toskana; Italien), Kirche / Chiesa di San Salvatore an der Piazza San Salvatore, in der heute noch vorhandenen älteren Bausubstanz entstanden im 12.Jahrhundert als Klosterkirche der Benediktinerinnen wohl durch Umbau oder als Ersatzbau einer Vorgängerkirche; die Bausubstanz des 12.Jahrhunderts ist im Wesentlichen erkennbar am Sandsteinquader-Mauerwerk im unteren Bereich mit den drei Portalrahmungen aus Marmor / Kalkstein und Serpentin, der überwiegende Rest soll im 19.Jahrhundert erneuert worden sein (oder sehr stark umgebaut); der Türsturz (Portalbalken, "Architrav") über dem rechten Portal mit einem figürlichen Relief eventuell um 1180-1190 aus der Werkstatt des Biduino (Bildhauer und Architekt, Lebensdaten unbekannt, aktiv im letzten Viertel des 12.Jahrhunderts, Schüler von Guglielmo); zum Campanile konnten keine Daten ermittelt werden (Hinweise werden gern entgegengenommen); Aufnahmen am späten Nachmittag, Aufnahmedatum: 19.6.2017

Literatur: www.treccani.it/enciclopedia/biduino_(Dizionario-Biografico) - Eine Website des Istituto della Enciclopedia Italiana (Institut der Italienischen Enzyklopädie) für den gesamten Bereich der italienischen Kultur, mit Suchfunktion usw., Biografien berühmter Persönlichkeiten der italienischen Geschichte (Architekten, Künstler, Wissenschaftler, Literaten, ...) sowie viele stadtgeschichtliche und architekturgeschichtliche Darstellungen mit ausführlichen Quellenangaben.



 

Lucca (Region Toskana; Italien), romanische Kirche / Basilica di San Frediano an der Piazza San Frediano, errichtet 1112-1147 (Weihe) als dreischiffige Basilika mit Apsis ohne Querhaus; im 13.Jahrhundert Erhöhung der Mittelschiffwände mit Einbau der Holzbalkendecke und Gestaltung der dabei entstandenen östlichen Giebelfläche mit einem großflächigen Mosaik auf einem überhöhten Giebelbauwerk unter eigenem Dach; das Mosaik "Ascensione del Salvatore" (Christi Himmelfahrt) ist wohl in zwei Phasen entstanden Ende 13.Jahrhundert, der obere Teil Anfang 14.Jahrhundert, alles im 19.Jahrhundert fast vollständig restauriert bzw. erneuert; im 14. und 16.Jahrhundert Erweiterung beider Seitenschiffe durch Anbau einer Reihung von Familienkapellen auf ganzer Seitenschifflänge, so dass die Basilika optisch auch durch die Fassadengestaltung der Giebelseite wie eine fünfschiffige Basilika wirkt, der ursprünglich außen an das südliche Seitenschiff angesetzte Campanile steht dadurch fast fassadenbündig in dieser Kapellenreihe. Schlichte Giebelfassade mit Kalkstein-Quadermauerwerk, drei Giebelportale, der Türsturz (Portalbalken, "Architrav") des Hauptportals aus Marmor mit Relief verziert; oben unter dem Mosaik eine vorgeblendete Säulengalerie mit ganzen Säulen unter Architrav, auf der Giebelspitze ein Templerkreuz. Südseite und Campanile aus Sandstein-Quadermauerwerk, teilweise in Kombination mit Kalkstein, vielfach ausgebessert mit Steinergänzungen, unterschiedliche Sandsteinsorten, teilweise leicht rötlich (in diesen Bereichen das im Bild gezeigte Seitenportal), weitere Mauerwerkfotos zu dieser Kirche finden Sie in der Stockphoto-Galerie Nr.5 (siehe hier: ). Nördlich angrenzend eine Klosteranlage mit Kreuzgang (heute: Real Collegio di Lucca).

Westseitig (!) hohe Apsis in Mittelschiffbreite aus Sandstein und Kalkstein, oben unter der Traufe umlaufend eine Säulengalerie wiederum mit ganzen Säulen unter dem Traufgesims (bei der hier vorhandenen Bauhöhe der Säulen wäre wohl der sonst an dieser Stelle verwendete Begriff "Zwerggalerie" unpassend). Der Campanile (Glockenturm) in einer Mischung aus Sandstein- und Kalkstein-Quadermauerwerk aus unterschiedlichen Bauzeiten, das Sockelmauerwerk im 12.Jahrhundert aus Sandsteinquadern, darüber zu großen Teilen Kalkstein des 13.Jahrhunderts (Neubau oder Umbau ?), oben wieder Sandstein, rundbogige Fensterarkaden als Zwillingsarkaden, Drillingsarkaden und Vierlingsarkaden, Abschluss mit ghibellinischen Zinnen. Der gesamte Baukomplex innen und außen vielfach restauriert und in Details rekonstruiert. Aufnahmen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, Aufnahmedatum: 25.6.2017 (trüb, grauer Himmel: Ostgiebel, Giebelmosaik, Hauptportal) und 20.6.2017 (sonnig: Südseite, Westseite, Campanile), die letzten Bilder aus dem Garten des Palazzo Pfanner.

















 

Lucca (Region Toskana; Italien), Innenansichten der dreischiffigen romanischen Kirche / Basilica di San Frediano an der Piazza San Frediano (weitere Angaben siehe oben), vergleichsweise schlichte Ausstattung, Sichtmauerwerk aus Sandsteinquadern, flache Holzbalkendecken, Mittelschiffwände mit Rundbogenarkaden auf Säulen aus unterschiedlichen Gesteinsarten mit unterschiedlichen Kapitellen, darunter viele antike Spolien aus Rom; Fußböden mit Belägen aus Ziegelplatten, Marmor und Naturstein-Mosaiken überwiegend aus verschiedenfarbigen Kalksteinen (teilweise 13.Jahrhundert), an mehreren Stellen findet sich das Templerkreuz aus Marmor in Terrakotta; Orgel aus dem 16.Jahrhundert. Fotografierte Ausstattung unter anderem:
Hauptaltar aus dem 16.Jahrhundert; Marmorrelief des 15.Jahrhunderts mit fast schon vollplastischen Figuren als Einzelfiguren von Jacopo della Quercia in der Capella Trenta; bedeutendes romanisches Taufbecken Mitte 12.Jahrhundert in äußerst aufwendiger bildhauerischer Gestaltung und Ausarbeitung; farbig gefasster geschnitzter Altaraufsatz des 15.Jahrhunderts von Masseo Civitali in der Capella del Santissimo Sacramento; farbig gefasste Holzskulptur "Maria Vergine Annunziata" (Mariä Verkündigung, Verkündigung an die Jungfrau Maria) um 1490 (?) von Matteo Civitali (1436-1502); klassizistisches Grabmal des Lazzaro Papi von 1835 aus weißem Marmor mit Marmorskulpturen; Bogenfeld aus glasierter Terrakotta aus der Schule des Fra' Mattia della Robbia, 16.Jahrhundert. Aufnahmedatum: 25.6.2017


















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