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Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation

Bildarchiv Norbert Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Wien (Österreich)

 

Stockphoto-Galerie Nr.2b

Stadtkirche, Stadtfriedhof, Kathedrale, Dom, Kloster, Stift, Hospital, Grabmal, Mausoleum
Historische kirchliche Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16, Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de
Internet: www.fotografie-architektur.de, www.fotografie-landschaft.de
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Wien (Österreich), Kirche am Steinhof / Kirche zum Heiligen Leopold / "Otto-Wagner-Kirche" (weitere Bezeichnungen: Sankt Leopold, Leopoldkirche) im westlichen Wiener Stadtbezirk Penzing (14. Bezirk), Baumgartner Höhe 1; entstanden als Kirche der Landesheil- und Pflegeanstalt für Geisteskrankheiten "Am Steinhof" (heute Psychiatrisches Krankenhaus der Stadt Wien) am höchsten Punkt der Mittelachse des Anstaltsbereiches, eines der Hauptwerke des Wiener Architekten und Oberbaurates Otto Wagner (1841-1918); siegreicher Wettbewerbsentwurf 1902, Entwurfsüberarbeitungen 1903-1904, Grundsteinlegung für die Gesamtanlage 1904, Bauausführung Kirche 1905-1907 unter Mitarbeit der Architekten Otto Schönthal und Marcel Kammerer, eines der berühmtesten Bauwerke des Wiener Jugendstil (Secession), Ausgestaltung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern, unter anderem Koloman Moser (1868-1918) und Leopold Forstner (Glasfenster, Mosaike), Remigius Geyler (Mosaike), Carl Ederer und Othmar Schimkowitz (Hochaltar mit Baldachin, Skulpturen), besonders die Innenausstattung bis in die Details entworfen unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen für Nerven- und Geisteskranke.

Zentralbau mit kreuzförmigem Grundriss und hoher Kuppel mit Laterne über achteckigem Kuppel-Tambour, Ziegelmauerwerk und Beton bis zum Kuppelansatz, der Sockelbereich mit Vorsatzmauerwerk / Verblendmauerwerk aus Sandstein als Zyklopenmauerwerk gestaltet (siehe auch hier: ), Gliederung durch Sandstein(?)gesimse (nicht erkennbar, da unter Farbe), Fassadenbekleidung darüber aus weißgrauen Carrara-Marmorplatten sichtbar montiert durch eingedübelte Ankerbolzen aus Metall mit gestalterisch betonten Kopfteilen (glatte Deckrosetten aus Kupfer, siehe unten Web-Link litosonline sowie ganz unten Angaben zum Ausstellungskatalog); Kuppelkonstruktion aus Eisen, Außenschale der Kuppel aus Kupferblech teilweise vergoldet, innen durch eine flach gewölbte Decke geschlossen, das riesige Kuppelvolumen ist konstruktionsbedingt weder nutzbar noch innen sichtbar; weitere Gestaltungselemente von Eingangsbereich und Fassade aus Eisen und Kupfer, jeweils mit Teilvergoldungen; letzte umfassende Rekonstruktion / Sanierung / Gesamtrestaurierung 2000-2006, dabei wurden sämtliche Marmorplatten der Fassade erneuert. Auf den beiden Glockentürmen in ungewöhnlicher Haltung im Sessel sitzend (Thron, formal als Kubusfauteuil nach Josef Hoffmann; "Hoffmann-Fauteuil") der Heilige Leopold und der Heilige Severin (Prediger Severin), beide Figuren vom Bildhauer Richard Luksch (1872–1936) aus Kupferblech mit Teilvergoldung; die vier großen Engel über dem Haupteingang auf Steinsäulen (Sandstein oder Beton ? - nicht erkennbar, da unter Farbe) von Othmar Schimkowitz (1864-1947, berühmter Bildhauer der Wiener Secession), ebenfalls eine Treibarbeit aus Kupferblech mit Teilvergoldung. Einige Aufnahmen wurden etwas dunkler belichtet, um die Materialstrukturen des weißgrauen Marmors im Bild sichtbar zu erhalten; Aufnahmedatum: 6.10.2018

Literatur und weitere Informationen:
https://sites.google.com/site/ihmlibrary/geocities/steinhof
www.litosonline.com/de/articles/de/212/restauration-einer-kirche-aus-marmor-wien
https://artinwords.de/otto-wagner-kirche-am-steinhof/ und https://artinwords.de/otto-wagner-biografie/
www.wienkav.at/kav/ows//texte_anzeigen.asp?id=2269
Wien. Kunst und Architektur. Autorengruppe, herausgegeben von Rolf Toman, Fotografien von Gerald Zugmann und Achim Bednorz, Tandem Verlag GmbH (h.f.ullmann), Köln 2008; Seiten 292-294, sowie auf weiteren Seiten ein guter Überblick über die Werke Otto Wagners
Biografische Angaben zu den österreichischen Architekten Otto Wagner und Marcel Kammerer siehe unter www.architektenlexikon.at (Architektenlexikon Wien 1770-1945)

































 

Wien (Österreich), Kirche am Steinhof / "Otto-Wagner-Kirche" im Wiener Stadtbezirk Penzing, Baumgartner Höhe 1 (weitere Angaben siehe oben), Innenraum und Ausstattung. Außergewöhnlicher Hochaltar mit Altarkuppel (Baldachin / Altarziborium, daher auch bezeichnet als "Ziboriumaltar" / "Ziboriumsaltar"), Tabernakel und weiterer Ausstattung nach Entwurf von Otto Wagner ausgeführt von Othmar Schimkowitz ((1864-1947); Mosaike der Altarwand erst 1913 nach Entwurf von Remigius Geyling (1878-1974), ausgeführt von Leopold Forstner (1878-1936) nach verändertem Entwurf; Kanzel von Paul Neumann. Einige Aufnahmen von Doris Rauscher, Aufnahmedatum: 6.10.2018

Interessante Hinweise zu den Altardiskussionen um 1900 finden sich in: Martina Griesser-Stermscheg: Die Kunstgeschichte ergänzen: Buntmetall und elektrische Glühbirnen. Die Kirchenausstattung der Donaufelder Kirche im Zeichen des Wiener Sezessionismus. Böhlau Verlag Wien / Köln / Weimar 2009, ab Seite 131












 

Wien (Österreich), Kirche am Steinhof / "Otto-Wagner-Kirche" im Wiener Stadtbezirk Penzing, Baumgartner Höhe 1 (weitere Angaben siehe oben); Glasfenster von Koloman Moser (1868-1918, Entwurf) und Leopold Forstner (1878-1936, Ausführung), aufgenommen von innen. Vielfach werden die Bleiverglasungen auch in der Kunstgeschichtsliteratur als "Mosaikverglasung" oder "Glasfenster in Mosaiktechnik" bezeichnet. Bei der Kirche am Steinhof erklärt sich diese Bezeichnung aus der Tatsache, dass hier so gut wie keine Glasmalerei eingesetzt sondern fast ausschließlich monochrome Farbgläser zur Bildgestaltung kombiniert wurden, nur in diesem Fall kann von Mosaikverglasung gesprochen werden. Auch andere historische Zierverglasungen besonders bei Kirchenfenstern wurden seit Jahrhunderten in der gleichen Montagetechnik als Bleiverglasungen mit Bleiruten hergestellt, jedoch fast immer unter Einsatz von teils größeren durch Glasmalerei gestalteten Scheiben, besonders für Gesichter, Hände, Faltenwürfe, Wappen, usw. Ganz konsequent war man aber am Steinhof nicht, bei einigen wenigen Details (Gesichter) wurde auch hier Glasmalerei eingesetzt; auf den Originalaufnahmen ist das gut zu sehen. Aufnahmedatum: 6.10.2018

Weitere Informationen: https://artinwords.de/koloman-kolo-moser/









 

Wien (Österreich), Kirche am Steinhof / "Otto-Wagner-Kirche" im Wiener Stadtbezirk Penzing, Baumgartner Höhe 1 (weitere Angaben siehe oben); Gebäudemodell der Kirche, wie es unter Glas zu sehen war auf der grandiosen Otto-Wagner-Ausstellung im Wien Museum am Karlsplatz vom 15.3.-7.10.2018 zum hundertsten Todestag Otto Wagners; eine hervorragende Ausstellung, die auch in Deutschland gezeigt werden sollte (!). Die Wiedergabe der Fotos hier auf der Website erfolgt rein informell, nicht zum Verkauf, alle Rechte liegen beim Hersteller des Modells bzw. beim Wien Museum. Ob die im Gebäudemodell dargestellte Gestaltung besonders des Sockelmauerwerks dem ursprünglichen Entwurf entspricht, konnte während der Ausstellung vor Ort nicht ermittelt werden. Aufnahmedatum: 7.10.2018

Zur Ausstellung ist ein ausgezeichneter großformatiger Ausstellungskatalog erschienen, 544 Seiten mit vielen Abbildungen, herausgegeben von Andreas Nierhaus und Eva-Maria Orosz, Residenz Verlag Wien 2018, weiterhin zu beziehen über das Wien Museum unter https://www.wienmuseum.at/de/ausstellungen/aktuell/ansicht/otto-wagner.html - sehr zu empfehlen. Auf den Seiten 96-105 wird detailliert die Montagetechnik für die Marmorplatten an der Fassade mittels Ankerbolzen beschrieben.



 


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Diverse Alternativen mit geringen Abweichungen hinsichtlich Blickwinkel, Bildausschnitt, Belichtung usw. existieren noch von vielen Motiven. Die Vorschau-Bilder können auf Anfrage kurzfristig per E-Mail zur Verfügung gestellt werden.

 

Stockphotos sind Lagerfotos, Fotos im Bestand, die entweder zum Verkauf angeboten oder nur der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Begriff "stockphoto" (stock photo, stock-photo, stock photography) wurde in den USA eingeführt und hat sich in dieser Schreibweise international etabliert. Der hier zum Verkauf angebotene qualitativ hochwertige Architekturfoto-Lagerbestand ist ursprünglich aus der Planungstätigkeit von Atelier Rauscher Architektur entstanden. Er wird inzwischen als eigenständiges Bildarchiv über den bisherigen Rahmen hinaus geführt und fortlaufend erweitert. 

 

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