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Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation

Bildarchiv Norbert Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Wien (Österreich)

 

Stockphoto-Galerie Nr.3  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Schloss, Stadtschloss, Landschloss, Schlosspark, Herrenhaus, Gutshaus, Burg 

Herrschaftliche historische Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16, Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de
Internet: www.fotografie-architektur.de, www.fotografie-landschaft.de
Dieser Urheberrechtsvermerk gilt, soweit den Fotos keine anders lautenden Hinweise zugeordnet wurden.

 

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Wien (Österreich); Schloss Belvedere, barocke Schlossanlage südlich der Altstadt (Wien 3), errichtet ab 1712, bestehend aus dem Oberen und dem Unteren Belvedere sowie einer dazwischen liegenden großen und terrassierten Gartenanlage, Bauherr war Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736). Oberes Belvedere, Ansicht Südseite, errichtet 1717-1723 nach Entwurf des Architekten und Baumeisters Johann Lucas von Hildebrandt (1668-1745), unter dessen Leitung die Vorbereitung und Terrassierung der großen Gartenanlage schon seit etwa 1700 lief, die Gestaltung im Detail übernahm der Gartenarchitekt und Gartenbauingenieur Dominique Girard (um 1680-1738). Langgestrecktes zweigeschossiges Schlossgebäude mit vier Eckpavillons, die Mittelteile dreigeschossig, der Mittelrisalit zur Gartenseite (siehe nächste Bildgruppe) Ende 18.Jahrhundert durch den Architekten Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg (1732-1816) verändert. Beide Gebäude und die Gartenanlage sind ausgestattet mit einer enormen Anzahl an Plastiken / Skulpturen vermutlich aus Naturstein (alle inzwischen mit weißer Farbe überstrichen, wohl als Wetterschutz und Oberflächenschutz zur einfacheren Reinigung ?), unterschiedliche Künstler / Bildhauer auch aus späteren Zeiten. Aufnahmen am Nachmittag, teilweise von Doris Rauscher, Aufnahmedatum: 4.10.2018

Literatur:
Weitere Informationen zu Gebäude, Baugeschichte und Architekten: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at
Wien. Kunst und Architektur. Autorengruppe, herausgegeben von Rolf Toman, Fotografien von Gerald Zugmann und Achim Bednorz, Tandem Verlag GmbH (h.f.ullmann), Köln 2008; Seiten 84-95 zum Werk des Architekten und Hofbaumeisters Johann Lucas von Hildebrandt und zum Schloss Belvedere
















 

Wien (Österreich); Schloss Belvedere (Wien 3), Oberes Belvedere, Ansicht Nordseite / Gartenseite; errichtet 1717-1723 nach Entwurf des Architekten Johann Lucas von Hildebrandt (1668-1745) für Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736), weitere Angaben zu Architektur und Baugeschichte siehe oben; Aufnahmen am Nachmittag, teils von Doris Rauscher, Aufnahmedatum: 4.10.2018









 

Wien (Österreich); Schloss Belvedere (Wien 3), Unteres Belvedere, Ansicht Südseite / Gartenseite; errichtet 1712-1716 nach Entwurf des Architekten Johann Lucas von Hildebrandt (1668-1745) für Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736); ein langgestrecktes, zur Gartenseite hin eingeschossiges Schlossgebäude mit risalitartig betontem zweigeschossigen Mittelteil, welches auf seiner Nordseite einen begrünten Vorplatz (Ehrenhof) umschließt; der gartenseitige Mittelteil durch Pilaster gegliedert und durch mit Skulpturen geschmückte Attikabalustraden bekrönt. Aufnahmen am späten Nachmittag, Aufnahmedatum: 4.10.2018

Weitere Informationen zu Gebäude, Baugeschichte und Architekt: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at







 

Wien (Österreich); Blick aus dem Garten zum Schloss Belvedere auf die Kuppel der katholischen Klosterkirche Mariä Heimsuchung (Salesianerinnenkirche), vollendet 1728. Zuletzt die zentrale Figurengruppe im barocken Muschelbrunnen als Bestandteil der "Kleinen Kaskade" zwischen dem mittleren und unteren Parterre der Gartenanlage (Aufnahme von Doris Rauscher). Aufnahmen am späten Nachmittag, Aufnahmedatum: 4.10.2018




 

Wien (Österreich); einige Bilder von Schloss und Schlosspark Schönbrunn (Wien 13); das Schlossgebäude ist in mehreren Bauphasen entstanden ab 1695 bis um 1715 nach Entwurf des Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656-1723), danach Ausbau sowie Umbauten 1743-1749 unter dem Architekten Nicolaus Pacassi (1716-1790, auch: Nikolaus), diverse weitere Veränderungen bis um 1820; zur Fassaden-Farbigkeit und zum "Schönbrunner Gelb" / "Schönbrunnergelb" siehe unten. Entwicklung der Parkanlage ab 1705 in mehreren Abschnitten unter verschiedenen Architekten, vielfache Veränderungen und Erweiterungen bis um 1885. Ansichten des Schlossgebäudes zuerst von der Gartenseite / Parkseite, danach Ostseite (Kronprinzengarten) sowie Westseite (Hietzinger Kammergarten) mit Treillagenpavillons; Nebengebäude mit der Kaiserlichen Wagenburg; Alleen und Pflanzungen; Skulpturen und Vasen diverser Künstler auf Attikabalustraden (teils mit Blitzfängern ausgestattet), Zaunanlagen und Postamenten im Park. Aufnahmedatum: 28.9.2018

Literatur und weitere Hinweise:
Ausführliche Informationen zu Gebäuden, Baugeschichte und Architekten unter https://www.geschichtewiki.wien.gv.at
Wien. Kunst und Architektur. Autorengruppe, herausgegeben von Rolf Toman, Fotografien von Gerald Zugmann und Achim Bednorz, Tandem Verlag GmbH (h.f.ullmann), Köln 2008; Seiten 131-137 und 142-143
Zur Farbgestaltung der Fassaden von Schloss Schönbrunn, zum Schönbrunner Gelb ("Schönbrunnergelb") und den damit verbundenen Mythen mit Bezug zum Herrscherhaus Habsburg findet man sehr interessante und auf denkmalpflegerischen Untersuchungen von 2004 sowie historischen Fakten beruhende Informationen auf der Website des Bundesdenkmalamtes Österreich unter https://bda.gv.at/forschung/schoenbrunner-gelb/. Wer sich für das Thema interessiert, sollte diese Seite unbedingt lesen. Unter anderem wird mitgeteilt:

In der ersten Bauphase, unter Johann Bernhard Fischer von Erlach um 1700 fertiggestellt, zeigte die Schlossfassade eine orange-rötliche bis rosarote Färbelung mit weißen Nuten der Rustikafugen, die auch mehrfach im Zuge von Renovierungen wiederholt wurde. Die erste Erweiterung erfuhr Schloss Schönbrunn unter Maria Theresia, die den Baumeister Nicolaus Pacassi ab 1748 mit diversen Umgestaltungen beauftragte. In dieser Zeit wurden die Fassaden mit dunklem, fast ins bräunliche reichendem Ocker gestrichen, wobei auch hier die zweifärbige Fassadengliederung kontinuierlich weitergeführt wurde. Wenngleich der damals verwendete Farbton etwas dunkler als die heute dargestellte Sichtfassung war, kann diese Bauphase des Schlosses als jene bezeichnet werden, bei der ockergelb als Fassung das erste Mal am Schloss auftritt. Später kamen, auch in Verbindung mit Umbauten, weitere Farbvarianten zum Einsatz, nach dem Regierungsantritt von Franz Joseph 1848 erfolgte jedoch wieder eine Umgestaltung der Fassade in Gelbocker, die seitdem im Wesentlichen bis heute erhalten blieb.

Die als "Schönbrunnergelb" bezeichnete ockergelbe Farbe ist "ein Begriff (und kein Farbton!), um den sich viele Mythen ranken, der weder mit einem Farbcode definierbar ist, noch a priori mit Schönbrunn in Zusammenhang steht. ... Generell kann auf Veduten gut beobachtet werden, dass in der 2.Hälfte des 18.Jahrhunderts ockergelb eine dominierende 'Modefarbe' für Fassaden darzustellen scheint. Aus Darstellungen und durch bautechnische Untersuchungen ist bekannt, dass viele Schlösser und auch andere Gebäude zu dieser Zeit Ockergelb tragen." In diesem Zusammenhang ist auch das "Preußisch Ocker" zu nennen, z.B. in Potsdam-Sanssouci. "Maltechnologisch betrachtet, handelt es sich bei der heute an der Fassade des Schlosses Schönbrunn sichtbaren Farbe um zwei ockergelbe Farbfassungen. Die sogenannte 'Nullfläche' der Fassade trägt heute eine dunkelgelbe Fassung, auf die hellgelbe Gliederungen wie Pilaster, Gesimse oder Fensterrahmungen aufgesetzt sind."













 

Wien (Österreich); die Gloriette im Schlosspark Schönbrunn (Wien 13) auf der Höhe des Schönbrunner Bergs gegenüber dem Schloss, entstanden 1772-1775 nach Entwurf des Architekten Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg (1732-1816) im Auftrag Maria Theresias, eine ursprünglich offene Ehrenhalle / Ehrenarkade, bestehend aus Mittelteil und Seitenflügeln, der triumphbogenartige Mittelteil ist bekrönt durch einen Reichsadler auf der Weltkugel, die Bauplastiken wurden vom Bildhauer und Architekten Benedikt Henrici (1749-1799) ausgeführt; 1945 durch Bombentreffer schwer beschädigt, bis 1948 rekonstruiert, der Mittelteil wurde erst 1996 verglast und zum Kaffeehaus eingerichtet; zuletzt der Blick vom Gloriettehügel auf Schloss Schönbrunn und die Stadt Wien; Aufnahmen am Nachmittag im Gegenlicht, Aufnahmedatum: 27.9.2018

Weitere Informationen zu Gebäude, Baugeschichte und Architekt z.B. unter https://www.geschichtewiki.wien.gv.at sowie unter http://www.architektenlexikon.at/de/idx_A.htm





Weitere Bilder zu historischen Bauwerken in der Stadt Wien sehen Sie in der Stockphoto-Galerie Nr.2a, einige Kirchen der Stadt Wien finden Sie in der Stockphoto-Galerie Nr.2b, jeweils alphabetisch eingeordnet nach dem Ortsnamen > W > Wien.

 

 


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