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Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation

Bildarchiv Norbert Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Spanien und Schleswig-Holstein

 

Stockphoto-Galerie Nr.3  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Schloss, Stadtschloss, Landschloss, Schlosspark, Herrenhaus, Gutshaus, Burg 

Herrschaftliche historische Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16, Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de
Internet: www.fotografie-architektur.de, www.fotografie-landschaft.de
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La Granja de San Ildefonso (Provinz Segovia, Region Kastilien-León; Spanien), Königlicher Palast "La Granja" in der Kleinstadt San Ildefonso (Palacio Real de La Granja de San Ildefonso) südöstlich von Segovia, errichtet unter Felipe V. von Spanien (1683-1746, Enkelsohn von Ludwig XIV. und aufgewachsen in Frankreich) als Sommerresidenz der spanischen Königsfamilie, nach seiner Bedeutung auch bezeichnet als das "spanische Versailles", entstanden aus einem kleinen Gehöft / Landhaus (la granja) zu einem dem Heiligen Ildefonso de Toledo gewidmeten Kloster, seit 1720 im königlichen Besitz, 1721 Baubeginn nach Entwurf des spanischen Architekten Teodoro de Ardemans (1661-1726), bereits 1723 Abschluss der ersten Ausbaustufe mit integrierter Palastkapelle, ab 1724 Beginn von Erweiterungsbauten, ab 1734 unter dem italienischen Architekten Filippo Juvarra (1678-1736), Fortsetzung unter seinem Schüler Giovanni Battista Sacchetti (1700-1764). Um 1742 war im Wesentlichen die heutige barocke Gesamtgestaltung samt königlicher Stiftskirche (Real Colegiata de la Santísima Trinidad) und Park abgeschlossen, später noch mehrfach Umbauten und Erweiterungen; 1918 schwere Zerstörungen durch Brand; heute Museum. Zu Architektur, Baugeschichte und Kulturgeschichte von Schloss einschließlich Personal- und Wirtschaftsgebäuden, Park und Stadt mit allen denkmalgeschützten Bauten sowie Straßen und Plätzen siehe ausführlich (Publikation von Stadtverwaltung und UNESCO, 94 Seiten):
http://www.unesco.org/science/doc/mab/2012/es/Ildefonso_ANEXO_LUGARES_DE_INTERES.pdf

Die folgenden Bilder zeigen die Innenhöfe und die Parkseite des großen Schlossgebäudes auf H-förmigem Grundriss, die Fassaden geprägt durch rosa Putzflächen als Basisflächen ("Nullflächen", teils mit Ritzquaderung) im Kontrast zu Fassadengliederungen als Werksteinarbeiten aus hellgrauem Granit und teilweise aus rosa Kalkstein (Piedra de Sepúlveda) für Sockel, Postamente, Pilaster, Gesimse, Fensterrahmungen, Portalgestaltungen mit Säulen usw.; Schiefer-Dachdeckungen als Rechteck-Doppeldeckung. Weitere Informationen zum Kalkstein von Sepúlveda z.B. unter
https://eprints.ucm.es/60658/1/P%C3%A1ginas%20desdeGeo_temas_6_1sge-13.pdf
http://www.marmoleravallisoletana.com/productosDePiedraSepulveda.html

Mit dem Erwerb der Klosterimmobilie 1720 durch den König und dem Bau der Schlossanlage ist das Kloster im Schloss aufgegangen, die neue Kirche wurde durch Umbau der vorhandenen Klosterkapelle nach Entwürfen des Architekten Teodoro de Ardemans integriert, das Schloss wurde vom König "La Granja" genannt; hier auf der Website wird es daher auch unter dieser Bezeichnung eingeordnet. Die Kuppel der Kirche wurde 1723 unter Ardemans fertiggestellt, Türme und Fassade entstanden unter den italienischen Architekten Andrea Procaccini und Sempronio Subissati, die das Werk nach dem Tod von Ardemans ab 1726 vollendeten. Erst danach oder bereits parallel dazu entwickelte sich neben Schloss und Kirche die heutige Kleinstadt San Ildefonso, anfangs nach Entwürfen des Architekten Giovanni Battista Sacchetti, diverse Wirtschafts- und Personalgebäude im Stadtgebiet wurden schon gleichzeitig mit dem Schlossbau errichtet. Informationen zur Kirche sowie eine sehr gute Übersicht zu italienischen Architekten in Spanien findet man auf der Website der "Vereinigung italienischer Architekten in Spanien" unter
https://arquites.wordpress.com/2003/09/30/rela-colegiata-de-la-granja-de-san-ildefonso/

Hinter dem Schlosskomplex liegt ein riesiger Schlosspark mit 146 Hektar Gesamtfläche (67 Hektar Wald, 61 Hektar Gärten, 18 Hektar für Veranstaltungen und zur privaten Nutzung für die königliche Familie) nach Entwurf des französischen Architekten René Carlier (gestorben 1722) wohl mit Orientierung am Schlosspark zum französischen Marly (Le château de Marly) in traditioneller barocker Gliederung und Gestaltung mit Parterre, Wasserspielen mit Kaskade, Fontänen, Brunnen und See, Bosketten und Wald sowie Pavillons und vielen Skulpturen (teils Marmor, teils Kopien aus Stuckmasse, teils aus Kostengründen von Anfang an aus Blei bronziert statt wie eigentlich geplant aus Bronze), Vasen, Amphoren, Sphinxe / Sphingen, Muschelgrotte; oberhalb der Kaskade als Blickpunkt ein kleiner barocker Pavillon von 1726 (siehe nächste Bildgruppe). Im Park existieren einige teils ca. 300 Jahre alte importierte gigantische Mammutbäume und Spanische Tannen, unter anderem vor der Schlosskirche (letzte Bilder); einige der Bäume sind mit Blitzableitern gegen Blitzschlag gesichert. Aufnahmen teils von Doris Rauscher, Aufnahmedatum: 9.6.2016






































 

La Granja de San Ildefonso (Provinz Segovia, Region Kastilien-León; Spanien), Cenador de Mármoles (Marmor-Pavillon) im Schlosspark zum Königlichen Palast "La Granja" in der Kleinstadt San Ildefonso (Palacio Real de la Granja de San Ildefonso), weitere Angaben siehe oben; kleiner barocker Pavillon von 1726 im Park oberhalb der Kaskade als Blickpunkt in der zentralen Schlossachse nach einem Entwurf des französischen Architekten René Carlier (gestorben 1722), Ausführung zwischen 1723 und 1726 von den Bildhauern Fremin und Thierry; Sichtmauerwerksbau aus rosa Kalkstein (la caliza "Rosa Sepúlveda") auf achteckigem Grundriss mit Schiefer-Dachdeckung und Dachskulpturen ursprünglich aus Marmor (inzwischen wohl Kopien), vierseitig jeweils ein als kleiner Tempel (Ädikula) gestaltetes Portal mit Pilastern und "korinthischen" Kapitellen unter Gebälk und Dreiecksgiebel, im Giebelfeld (Tympanon) fast vollplastische Reliefs; rundbogige Portale mit zweiflügeligen Portaltüren und Fächersprossen in den Oberlichtern; umfassende Restaurierung 2006-2010; Aufnahmedatum: 9.6.2016

Angaben teilweise nach http://manuelblastres.blogspot.com/2013/08/el-cenador-del-jardin-de-la-granja.html







 

Ludwigsburg (Gemeinde Waabs; Schleswig-Holstein), Gut Ludwigsburg mit Torhaus (ab 16.Jahrhundert, mehrfach umgebaut), Herrenhaus um 1740 ff. mit hohem Mansard-Walmdach (Mansartdach, weitere Informationen dazu siehe hier: ) und Wirtschaftsgebäuden, hervorgegangen aus einer im 14.Jahrhundert gegründeten Wasserburg mit Wirtschaftshof, mehrfacher Besitzerwechsel über die Jahrhunderte; das Gut wird bis heute landwirtschaftlich betrieben (Gestüt, Pferdezucht), der Hofbereich ist öffentlich zugängig, für Besucher gibt es ein Hofcafé und einen Hofladen, außerdem werden Ferienwohnungen und im Herrenhaus mehrere Festräume / Festsaal vermietet; besonders im Torhaus sind noch diverse alte vierflügelige Kreuzstockfenster mit Kreuzsprossenteilung erhalten, Reliefplatten und Fassadenschmuck aus unterschiedlichen Zeiten; Aufnahmedatum: 14.9.2009








 

 


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