Städtebau   Architektur   Baukunst   Ingenieurbau   Konstruktion   Denkmalpflege   Baugeschichte   Kulturgeschichte

 

 

Fotografie Architektur     Atelier Rauscher Architektur     Fotografie Landschaft     Impressum

 

 

Urheberrecht

Alle auf diesen Seiten verwendeten Fotos und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt; siehe
Impressum.

 

 

 

 

Bildarchiv Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur

Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Sachsen-Anhalt, Spanien und Brandenburg

 

Stockphoto-Galerie Nr.2b  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Stadtkirche, Stadtfriedhof, Kathedrale, Dom, Kloster, Stift, Hospital, Grabmal, Mausoleum
Historische kirchliche Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
Architektur- und Planungsbüro, D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16
Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de, Internet: www.rauscher-architekt.de

 

Bilddateien:  Die Bilder sind nach Ortsnamen A-Z sortiert. Hier sehen Sie nur kleine Vorschau-Bilder in geringer Bildqualität. Die großen originalen Bilddateien erhalten Sie auf Bestellung, siehe unten links.

 

Ermittlung der Bildnummer:  Die Bildnummer ermitteln Sie durch Rechtsklick auf das Vorschaubild > Eigenschaften > Allgemein. Hier finden Sie am Ende des Bildtitels in Klammern die Bildnummer. Diese Bildnummer kann aus Zahlen oder einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben bestehen. Die komplette Angabe innerhalb der Klammern ist relevant.

 

 

 
   


Weiter zu den anderen Seiten der Galerie Nr.2b:   1 .. 2 .. 3 .. 4 .. 5 .. 6 .. 7 .. 8 .. 9 .. 10 .. 11 .. 12 .. 13 .. (14) .. 15 ..
  


 

Roßlau (Elbe) (Dessau-Roßlau, Landkreis Wittenberg; Sachsen-Anhalt), Große Marktstraße; evangelische Stadtkirche Sankt Marien / Marienkirche, errichtet 1851-1854 im neugotischen Stil nach Entwurf von Baumeister / Architekt Christian Konrad Hengst (1796-1877) als Ersatz für einen Vorgängerbau, Bauausführung durch Maurermeister Heinrich Schmidt; Massivbau aus Naturstein-Ziegel-Sichtmauerwerk in Kombination mit Putzflächen und Putzprofilen, sorgsam geschichtetes Mauerwerk aus grob gequaderten Bruchsteinen (soweit erkennbar wohl alles Kalkstein und kalkhaltiger Sandstein) mit Backsteinkanten / Ziegelkanten; schlanker hoher Westturm auf quadratischem Grundriss, Turmhöhe 47 m, letzte Sanierung von Kirchturm und Westfassade 2007 abgeschlossen; neugotisches Eingangsportal mit zweiflügeliger Tür, profiliertem "Hauptkämpfer" und spitzbogigem Oberlicht mit geschnitztem Ziersprossenwerk und Ornamentverglasungen (Bleiverglasung), Türflügel als Zweifüllungstüren, darüber ein durch einen "Nebenkämpfer" (Anschlag für Türflügel) abgetrenntes feststehendes Segment mit zwei Füllungen, insgesamt erscheinen die Türflügel daher von weitem als Dreifüllungstüren, alle Füllungen mit aufgesetztem Schnitzwerk verziert, schwarz lackierte Türdrückergarnituren wohl aus Gusseisen mit Kurzschildern für Kastenschloss; alle Nebendächer mit Schieferdeckung, das noch unsanierte Kirchenschiff mit Betonstein-Dachdeckung (Modell "Doppelrömer" aus DDR-Produktion); weitere Informationen unter www.kirche-rosslau.de; Aufnahmedatum: 24.8.2015









 

Segovia (Provinz Segovia, Region Kastilien-León; Spanien), Plaza de San Lorenzo im Stadtteil / Vorort San Lorenzo; katholische Pfarrkirche / Iglesia de San Lorenzo, einschiffige romanische Kirche mit Querhaus und drei Apsiden wohl aus dem 12. und 13.Jahrhundert, Sockelmauerwerk aus Granitquadern, darüber Sandstein-Quadermauerwerk, seitlich am nördlichen Querhaus angeordneter Kirchturm / Glockenturm im unteren Teil aus Bruchsteinmauerwerk, die oberen Turmgeschosse aus unverputztem Ziegelmauerwerk im maurisch geprägten "Mudéjar-Stil"; schmale Chorfenster / Apsisfenster in rundbogigen Fensternischen mit eingestellten Säulen; an der Südseite und Westseite eine im Grundriss L-förmige Arkadengalerie mit Doppelsäulen unter fein gearbeiteten, inzwischen aber stark verwitterten Kapitellen; Aufnahmedatum: 13.6.2016









 

Stahnsdorf (Landkreis Potsdam-Mittelmark; Brandenburg), Friedhofskapelle von 1911 auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf (siehe unten); dunkelbraun lasierter einschiffiger Holzbau mit übergiebelter offener Vorhalle und seitlich angesetztem Turm in gestalterischer Anlehnung an norwegische Stabkirchen; 1908 bis 1911 durch den Kirchenbaumeister Gustav Werner (1859-1917) im Zeitgeist der Heimatschutzbewegung errichtet; Holzschnittarbeiten, Bemalungen und Ausstattung teils mit Jugendstil-Ornamentik; schwarzgrau-matt engobierte Biberschwanz-Kronendeckung; Baudenkmal; Aufnahmedatum: 19.4.2009

Literatur: Jan Feustel: Die Kapelle auf dem Südwestfriedhof Stahnsdorf. Enthalten in: Die Mark Brandenburg, Heft 45, Seite 29; Marika Großer Verlag, Berlin 2002











 

Stahnsdorf (Landkreis Potsdam-Mittelmark; Brandenburg), Südwestkirchhof Stahnsdorf; Waldfriedhof in landschaftsverbundener Planung und Gestaltung; reichhaltige Friedhofsarchitektur mit bedeutenden Grabmonumenten der Gründerzeit in allen Stilrichtungen, Historismus, Jugendstil, Sachlichkeit, Moderne; Mausoleen, Gräber, Grabstätten, Grabmale, Grabdenkmale; viele Umbettungen aus Berlin; Ruhestätte unter anderem von Walter Gropius, Lovis Corinth, Heinrich Zille, Friedrich Wilhelm Murnau; Engelbert Humperdinck, Werner von Siemens, Gustav Langenscheidt, Elisabeth Baronin von Ardenne; Aufnahmedatum: 19.4.2009

Als Friedhof der evangelischen Kirchengemeinden des Berliner Stadtsynodalverbandes von 1909 bis 1911 (Fertigstellung der Kapelle) außerhalb der Stadtgrenzen Berlins angelegt auf dem Gebiet der brandenburgischen Gemeinde Stahnsdorf und ausgebaut für die Stadtbezirke im Südwesten der Stadt Berlin, 1926 erweitert, 206 ha Gesamtfläche; einer der bedeutendsten und größten Friedhöfe Europas mit Waldparkcharakter, Begräbnisplatz vieler berühmter Persönlichkeiten, ausgestattet mit vielen teils aufwendigen architektonisch-monumentalen Grabstätten. Planung durch den Garteningenieur der Berliner Stadtsynode Louis Meyer (1877-1955) in naturnaher, dem Zeitgeist entsprechender Gestaltung unter Berücksichtigung von Ergebnissen eines zuvor durchgeführten Gestaltungswettbewerbs. Ursprünglich mit einer eigens eingerichteten Friedhofsbahn an das Berliner S-Bahnnetz angeschlossen, Betrieb mit dem Mauerbau 1961 beendet. Ein großer Teil der Grabstätten und Grabmale wurde 1938-1939 als Umbettungen überführt im Zusammenhang mit den "Germania"-Planungen Albert Speers zum Umbau der Reichshauptstadt Berlin. Die Umbettungsaktion betraf Friedhöfe in Berlin, die der geplanten großen "Nord-Süd-Achse" weichen mussten. Die Aktion wurde in den ersten Kriegsjahren eingestellt, in den 1950er Jahren wurden die Pflanzarbeiten abgeschlossen. Heutige Eigentümerin des Kirchhofs ist die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg - schlesische Oberlausitz. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz.

Obwohl der Südwestkirchhof Stahnsdorf zu den interessantesten deutschen Friedhöfen gehört, reichen die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen bei weitem nicht aus. Sowohl auf dem Friedhofsgelände insgesamt als auch bei einzelnen Grabanlagen besteht erheblicher (besonders landschaftsgärtnerischer) Pflege- und Instandhaltungsbedarf. Ein Förderverein hat sich dieser Aufgabe angenommen, Spenden sind sehr herzlich willkommen: Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V., D-14532 Stahnsdorf, Bahnhofstraße, Ansprechpartner: Herr Olaf Ihlefeldt, Telefon: (03329) 614106; Telefon Kirchhofsverwaltung: (03329) 62315

Literatur zur Entstehungsgeschichte des Friedhofs: Uta Schaubs: Die Friedhöfe des Berliner Stadtsynodalverbands in Brandenburg. Enthalten in: Brandenburgische Denkmalpflege 2005 Heft 1, S.73, Verlag Willmuth Arenhövel, Berlin

















 

Stahnsdorf (Landkreis Potsdam-Mittelmark; Brandenburg), Südwestkirchhof Stahnsdorf; Waldfriedhof in landschaftsverbundener Planung und Gestaltung; reichhaltige Friedhofsarchitektur mit bedeutenden Grabmonumenten der Gründerzeit in allen Stilrichtungen; Historismus, Jugendstil, Sachlichkeit, Moderne; Mausoleen, Gräber, Grabstätten, Grabmale, Grabdenkmale; viele Umbettungen aus Berlin; Aufnahmedatum: 19.4.2009
















 

Stahnsdorf (Landkreis Potsdam-Mittelmark; Brandenburg), Südwestkirchhof Stahnsdorf; bedeutendes expressionistisches Grabmal aus Beton ("Baldachingrab", 1921) des Architekten Max Taut (1884-1964) für Julius Wissinger (Kaufmann; 1848-1920); schwer beschädigt durch den Orkan 2002, ab 2004 wiederhergestellt; Aufnahmedatum: 19.4.2009

Literatur zur Restaurierung der Grabanlage Wissinger: Gottfried Hauff, Gudrun Simon, Maren Wittig: Beiträge zur Restaurierung aus bewehrtem Kunststein. Aufsatz in der Fachzeitschrift "Restaurator im Handwerk", Heft 2/2013, Seite 25


 

 


Weiter zu den anderen Seiten der Galerie Nr.2b:   1 .. 2 .. 3 .. 4 .. 5 .. 6 .. 7 .. 8 .. 9 .. 10 .. 11 .. 12 .. 13 .. (14) .. 15 ..
  

   

 

 

Fotografie und Architektur

 

Fotografie und Landschaft

 

Atelier Rauscher Architektur

 

Bildqualitäten Preise / Honorar Vertrag / AGB Lieferung Datenschutz

 

Hinweise zur Nutzung und Bewertung des Bildbestandes

 

Impressum

 

Urheberrecht

Alle auf diesen Seiten verwendeten Fotos und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt; siehe
Impressum.
 

 

 

 

Die Bildnummer ermitteln Sie durch Rechtsklick auf das Vorschaubild > Eigenschaften > Allgemein. Hier finden Sie am Ende des Bildtitels in Klammern die Bildnummer. Diese Bildnummer kann aus Zahlen oder einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben bestehen. Die komplette Angabe innerhalb der Klammern ist relevant.

 

Diverse Alternativen mit geringen Abweichungen hinsichtlich Blickwinkel, Bildausschnitt, Belichtung usw. existieren noch von vielen Motiven. Die Vorschau-Bilder können auf Anfrage kurzfristig per E-Mail zur Verfügung gestellt werden.

 

Stockphotos sind Lagerfotos, Fotos im Bestand, die entweder zum Verkauf angeboten oder nur der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Begriff "stockphoto" (stock photo, stock-photo, stock photography) wurde in den USA eingeführt und hat sich in dieser Schreibweise international etabliert. Der hier zum Verkauf angebotene qualitativ hochwertige Architekturfoto-Lagerbestand ist ursprünglich aus der Planungstätigkeit von Atelier Rauscher Architektur entstanden. Er wird inzwischen als eigenständiges Bildarchiv über den bisherigen Rahmen hinaus geführt und fortlaufend erweitert. 

 

Weitere Stockphoto-Galerien zur Auswahl finden Sie unter den folgenden Kategorien; klicken Sie auf eine der folgenden Bildgruppen:

 

 

 

Stockphoto-Galerie Nr.1a
Dorf, Bauernhaus, Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Dorflandschaft, ländlicher Raum


Stockphoto-Galerie Nr.1b
Dorfkirche, Dorffriedhof, ländliche Kirchenanlage, Grabstein


Stockphoto-Galerie Nr.2a
Stadt, Großstadt, Kleinstadt, Bürgerhaus, Ackerbürgerhaus, Stadtansicht, Stadtlandschaft


Stockphoto-Galerie Nr.2b
Stadtkirche, Kleinstadtkirche, Stadtfriedhof, Dom, Kloster, Stift, Grabmal, Mausoleum 


Stockphoto-Galerie Nr.3
Schloss, Stadtschloss, Schlosspark, Herrenhaus, Gutshaus, Burg


Stockphoto-Galerie Nr.5
Texturen, Strukturen, Materialien, Baustoffe

  

 

 

Diese Seite ist ein Service von Dipl.-Architekt Norbert Rauscher aus D-16548 Glienicke/Nordbahn, Land Brandenburg 

 

   

 

Copyright © Norbert Rauscher 2008-2017