Städtebau   Architektur   Baukunst   Ingenieurbau   Konstruktion   Denkmalpflege   Baugeschichte   Kulturgeschichte

 

 

Fotografie Architektur     Atelier Rauscher Architektur     Fotografie Landschaft     Impressum

 

 

Urheberrecht

Alle auf diesen Seiten verwendeten Fotos und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt; siehe
Impressum.

 

 

 

 

Bildarchiv Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur

Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Sachsen-Anhalt und im Land Brandenburg

 

Stockphoto-Galerie Nr.2b  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Stadtkirche, Stadtfriedhof, Kathedrale, Dom, Kloster, Stift, Hospital, Grabmal, Mausoleum
Historische kirchliche Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
Architektur- und Planungsbüro, D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16
Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de, Internet: www.rauscher-architekt.de

 

Bilddateien:  Die Bilder sind nach Ortsnamen A-Z sortiert. Hier sehen Sie nur kleine Vorschau-Bilder in geringer Bildqualität. Die großen originalen Bilddateien erhalten Sie auf Bestellung, siehe unten links.

 

Ermittlung der Bildnummer:  Die Bildnummer ermitteln Sie durch Rechtsklick auf das Vorschaubild > Eigenschaften > Allgemein. Hier finden Sie am Ende des Bildtitels in Klammern die Bildnummer. Diese Bildnummer kann aus Zahlen oder einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben bestehen. Die komplette Angabe innerhalb der Klammern ist relevant.

 

 

 
   


Weiter zu den anderen Seiten der Galerie Nr.2b:   1 .. 2 .. 3 .. 4 .. 5 .. 6 .. 7 .. 8 .. 9 .. 10 .. (11) .. 12 .. 13 .. 14 .. 15 ..
  


 

Hamersleben (Landkreis Börde; Sachsen-Anhalt), Kloster und Stift Hamersleben, katholische Stiftskirche St. Pankratius; ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift, 1109 in Hamersleben angesiedelt, 1804 säkularisiert, der Stiftsbesitz / das Klostergut umgewandelt zur königlich-preußischen Domäne, die Kirche seitdem als Pfarrkirche und Stiftskirche im Besitz der katholischen Gemeinde. Die aus Sandstein-Quadermauerwerk errichtete romanische Stiftskirche Sankt Pankratius gehört zu den bedeutendsten romanischen Kirchenbauten in Deutschland, im Dehio wird sie als "der edelste hochromanische Bau im mittleren Deutschland" bezeichnet. Sie ist weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten, besonders die bildhauerischen und Steinmetzarbeiten im Innenraum sind von herausragender Qualität und für die Bauzeit beispiellos. Dreischiffige romanische Basilika mit Querhaus, Bauzeit bis heute nicht endgültig geklärt, wohl im Zeitraum 1110-1140 (siehe Literaturangaben unten); kein Westwerk mit Kirchtürmen, stattdessen auf die östlichsten Joche der Seitenschiffe aufgesetzte quadratische und im oberen Teil achteckige Türme mit Spitzhelmen. Die ab 1500 eingezogenen Kreuzgewölbe (Holzkonstruktion) wurden bei der Restaurierung ("Reromanisierung") 1856 und 1964-1974 wieder beseitigt und durch Balkendecken ersetzt; weitere denkmalpflegerische Arbeiten laufen bis heute.

Ansicht der Ostseite mit Hauptapsis und Nebenapsiden, Turmhelme 1512 (verbunden mit Erhöhung der Glockengeschosse ?), Umbauten des Innenraums im 17. und 18.Jahrhundert, in dieser Zeit auch einige Rekonstruktionen des Außenmauerwerks; Südseite (Außenwand des südlichen Seitenschiffs, 1696 verstärkt und teils neu aufgemauert) mit dem heutigen Eingangsportal, ein Umbau von 1856 mit einem hierher umgesetzten romanischen Tympanon (Bogenfeld über der Tür) von der nördlichen Nebenkapelle und einer zweiflügeligen Portaltür des Bildhauers Heinrich Apel (geb. 1935) von 1972 mit dem Thema "Adam und Eva im Paradies" aus Bronze; Altar und Orgel vollendet 1687; Altarziborium (auf Säulen ruhende Altarüberdachung) im südlichen Querhausarm wohl aus dem frühen 13.Jahrhundert, eines der ältesten erhaltenen deutschen Beispiele. Aufnahmedatum: 23.8.2016

Literatur:
Hans-Joachim Krause und Gotthard Voß: St. Pankratius Hamersleben. Schnell Kunstführer Nr.1906 (ehemals: Das Christliche Denkmal, Heft 135), Verlag Schnell & Steiner GmbH Regensburg, fünfte veränderte Auflage, Regensburg 2007
Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Der Bezirk Magdeburg. Bearbeitet von der Abteilung Forschung des Instituts für Denkmalpflege; Akademie-Verlag Berlin 1975, Seiten 169-173
Berichte zur Denkmalpflege 2015. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) 2016, Seite 4: "Die im Zuge der Sanierung 2014 freigelegte hölzerne Mauerlatte der Apsis wurde dendrochronologisch untersucht und mittels 14C-Datierung auf ca. 1111/15 datiert. Damit ist der Bau der Klosterkirche entgegen neuerer Forschung doch im ersten Drittel des 12.Jahrhunderts einzuordnen."











 

Hamersleben (Landkreis Börde; Sachsen-Anhalt), Kloster / Stift Hamersleben, romanische Stiftskirche Sankt Pankratius auf einer Darstellung von 1875 im architektonischen Vergleich mit den romanischen Kirchen Sankt Godehard und Sankt Michael in Hildesheim. Das Blatt wird im Internet bereitgestellt durch das Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin unter architekturmuseum.ub.tu-berlin.de mit der Inventar-Nr. B 0060,11 und der Bezeichnung "N.N., St. Godehard Hildesheim. Stiftskirche Hamersleben. (Aus: Altchristl. u. roman. Baukunst, hrsg. v. Zeichenaussch. d. TH Berlin, 1875), Ansichten, Grundrisse, Schnitte, Druck auf Papier, 36,1 x 51,7 cm". Die Zeichnung wird gemeinfrei angeboten als JPG oder PDF. Der Strich der Originaldatei ist sehr fein, das Blatt wurde deshalb für die Wiedergabe hier auf der Website www.fotografie-architektur.de bearbeitet (Helligkeit, Kontrast) und im Format verkleinert.


 

Havelberg (Westprignitz; Sachsen-Anhalt), Dom St. Marien und Stift auf dem Bischofsberg; romanischer Dom um 1150-1170 (Weihe der Basilika), mit gotischen Umbauten und Erweiterungen ab 1279; der romanische untere Teil des Turms war ursprünglich als Verteidigungsbau konzipiert, er erhielt noch in der spätromanischen Bauphase einen oberen Abschluss aus Backsteinmauerwerk und 1907-1908 ein neoromanisches Glockengeschoss mit Dachreiter. Das romanische Mauerwerk besteht aus Bruchstein- bzw. Quadermauerwerk in sorgfältiger Ausführung und mit auch farblich sehr schöner Wirkung, in der älteren Fachliteratur immer als Grauwacke bezeichnet, nach neueren gesteinskundlichen Untersuchungen handelt es sich jedoch korrekt um Quarzit (siehe hierzu weitere Fotos und Informationen in der Stockphoto-Galerie Nr.5 - Naturstein); Aufnahmen am Spätnachmittag und bei Abendsonne, Aufnahmedatum: 18.8.2009

Literatur:
Anja Seliger: Zur Baugeschichte des Havelberger Domes. Enthalten in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz, Band 6, Seite 51; Perleberg / Rühstädt 2006: "Der ursprüngliche romanische Baukörper des Domes war in Grauwacke ausgeführt, einem Haustein, der in Plötzky bei Magdeburg abgebaut wurde. Nur der Aufsatz des Westbaus, der östliche und der südliche Klausurflügel wurden während der romanischen Bauphasen in Backstein gefertigt. Alle weiteren Bauteile aus Backstein wurden erst im Zuge der gotischen Überarbeitung, die durch den verheerenden Brand von 1279 nötig wurde, angefügt. Dabei entstand ein harmonisches Bild aus Backstein und wiederverwendeter Grauwacke."
Torsten Buchholz: Der Dom in Havelberg. Enthalten in: Die Mark Brandenburg, Heft 18, ab Seite 18; Lucie Großer Verlag, Berlin 1995










 

Havelberg (Westprignitz; Sachsen-Anhalt), sowjetisches Ehrenmal von 1949 neben dem Dom St. Marien auf dem Bischofsberg mit der russischen Texttafel "Dem Ruhm der im Kampf für Ehre und Freiheit unseres Vaterlandes gefallenen Helden"; errichtet als Obelisk von der Sowjetarmee vor der damaligen sowjetischen Militärkommandantur auf dem an den Domplatz anschließenden "Platz des Friedens"; Restaurierung des Denkmals und Neugestaltung der Platzfläche mit geometrischen Pflanzungen 1999; Aufnahmen am Abend, Aufnahmedatum: 18.8.2009


 

Havelberg (Westprignitz; Sachsen-Anhalt), Blick vom Bischofsberg auf die Stadtkirche St. Laurentius, Backsteinbau vmtl. Anfang 15.Jahrhundert mit späteren Umbauten, unter anderem Turmhaube mit Laterne 1660; Aufnahmedatum: 18.8.2009


 

Heiligengrabe (Prignitz, Ostprignitz; Brandenburg); Kloster Stift zum Heiligengrabe; ehemaliges Zisterzienserinnenkloster mit parkartiger Gartenanlage und großem Wirtschaftshof; Gesamtanlage noch teilweise von der alten Klostermauer umgeben; gegründet vmtl. 1287, nach der Reformation erst ab 1539 evangelisches Fräuleinstift, 1742 durch Friedrich II. zum adeligen Damenstift erhoben, seit 1843 auch Erziehungs- und Unterrichtsanstalt (1847-1945 Stiftsschule), 1946-1998 Diakonissenhaus mit Pflegeheim und Paramentenwerkstatt (Herstellung von liturgischen Objekten, Gewändern, usw.), 1952-1995 Dorfpastorin im Amt der Äbtissin, seit 2001 wieder ordentliche Äbtissin.

Alle Gebäude der Klosteranlage vielfach durch Umbau-, Ausbau- und Erneuerungsarbeiten verändert, unter anderem durch Friedrich August Stüler, dennoch bedeutendstes und am besten erhaltenes Frauenkloster der Mark Brandenburg; Klausur mit südlich gelegener Klosterkirche ab Ende 13.Jahrhundert aus Feldstein- und Backsteinmauerwerk, Westfassade (Schaugiebel) 1899 und 1904 stark verändert; Klausurgebäude erheblich umgebaut und erneuert, zuletzt umfassend nach Brand 1917; westlich außerhalb der Klausur die Heilig-Grab-Kapelle (Blutkapelle, Wallfahrtskapelle) um 1520, spätgotischer Backsteinbau unter teilweiser Verwendung von Feldstein (Mischmauerwerk aus Ziegel und Feldstein); Fachwerkhäuser am Damenplatz aus den 1720er Jahren östlich neben der Klausur; Aufnahmen zu unterschiedlichen Tageszeiten und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen; Aufnahmedatum: 31.5.2009

Literatur:
Georg Büttner und andere: Die Kunstdenkmäler des Kreises Ostprignitz. Selbstverlag des Provinzialverbandes, Berlin 1907, ab S.64 (Nachdruck durch Edition Rieger, Berlin und Karwe, um 1999)
Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege ... (Autorengruppe): Das Kloster Stift zum Heiligengrabe. Bestandsforschung und Denkmalpflege. Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin 2008














 

Heiligengrabe (Prignitz, Ostprignitz; Brandenburg); Kloster Stift zum Heiligengrabe; Südseite der Klosterkirche mit dem kleinen späteren Außenfriedhof (der ursprüngliche Friedhof lag innerhalb der Klausur); Gräber und Grabsteine der Stiftsdamen; Aufnahmen am Mittag und am Nachmittag; Aufnahmedatum: 31.5.2009





 

Heiligengrabe (Prignitz, Ostprignitz; Brandenburg); Kloster Stift zum Heiligengrabe; um 1520 westlich außerhalb der Klausur errichtete Heilig-Grab-Kapelle (Heiliggrabkapelle, "Blutkapelle", Wallfahrtskapelle); spätgotischer Backsteinbau mit Verwendung von Feldstein für das Flächenmauerwerk (Ziegel-Naturstein-Mischmauerwerk), Mischmauerwerksflächen vmtl. ursprünglich verputzt; prächtiger Backstein-Stufengiebel (Backstein-Maßwerk) auf der Westseite, Ostgiebel bescheidener, Innenraum 1857 und 1903-1904 restauriert und historistisch-neogotisch umgestaltet; Dachdeckung mit Blechschindeln als Schieferimitat (nicht ursprünglich); an der Südseite Fassadenbewuchs mit Efeu; auf den ersten Bildern im Hintergrund Klosterkirche und Klausurgebäude; Aufnahmen zu unterschiedlichen Tageszeiten und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen; Aufnahmedatum: 31.5.2009












 

 


Weiter zu den anderen Seiten der Galerie Nr.2b:   1 .. 2 .. 3 .. 4 .. 5 .. 6 .. 7 .. 8 .. 9 .. 10 .. (11) .. 12 .. 13 .. 14 .. 15 ..
  

   

 

 

Fotografie und Architektur

 

Fotografie und Landschaft

 

Atelier Rauscher Architektur

 

Bildqualitäten Preise / Honorar Vertrag / AGB Lieferung Datenschutz

 

Hinweise zur Nutzung und Bewertung des Bildbestandes

 

Impressum

 

Urheberrecht

Alle auf diesen Seiten verwendeten Fotos und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt; siehe
Impressum.
 

 

 

 

Die Bildnummer ermitteln Sie durch Rechtsklick auf das Vorschaubild > Eigenschaften > Allgemein. Hier finden Sie am Ende des Bildtitels in Klammern die Bildnummer. Diese Bildnummer kann aus Zahlen oder einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben bestehen. Die komplette Angabe innerhalb der Klammern ist relevant.

 

Diverse Alternativen mit geringen Abweichungen hinsichtlich Blickwinkel, Bildausschnitt, Belichtung usw. existieren noch von vielen Motiven. Die Vorschau-Bilder können auf Anfrage kurzfristig per E-Mail zur Verfügung gestellt werden.

 

Stockphotos sind Lagerfotos, Fotos im Bestand, die entweder zum Verkauf angeboten oder nur der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Begriff "stockphoto" (stock photo, stock-photo, stock photography) wurde in den USA eingeführt und hat sich in dieser Schreibweise international etabliert. Der hier zum Verkauf angebotene qualitativ hochwertige Architekturfoto-Lagerbestand ist ursprünglich aus der Planungstätigkeit von Atelier Rauscher Architektur entstanden. Er wird inzwischen als eigenständiges Bildarchiv über den bisherigen Rahmen hinaus geführt und fortlaufend erweitert. 

 

Weitere Stockphoto-Galerien zur Auswahl finden Sie unter den folgenden Kategorien; klicken Sie auf eine der folgenden Bildgruppen:

 

 

 

Stockphoto-Galerie Nr.1a
Dorf, Bauernhaus, Bauernhof, Wirtschaftsgebäude, Dorflandschaft, ländlicher Raum


Stockphoto-Galerie Nr.1b
Dorfkirche, Dorffriedhof, ländliche Kirchenanlage, Grabstein


Stockphoto-Galerie Nr.2a
Stadt, Großstadt, Kleinstadt, Bürgerhaus, Ackerbürgerhaus, Stadtansicht, Stadtlandschaft


Stockphoto-Galerie Nr.2b
Stadtkirche, Kleinstadtkirche, Stadtfriedhof, Dom, Kloster, Stift, Grabmal, Mausoleum 


Stockphoto-Galerie Nr.3
Schloss, Stadtschloss, Schlosspark, Herrenhaus, Gutshaus, Burg


Stockphoto-Galerie Nr.5
Texturen, Strukturen, Materialien, Baustoffe

  

 

 

Diese Seite ist ein Service von Dipl.-Architekt Norbert Rauscher aus D-16548 Glienicke/Nordbahn, Land Brandenburg 

 

   

 

Copyright © Norbert Rauscher 2008-2017