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Bildarchiv Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur

Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Baudenkmale und Architekturgeschichte in Berlin

 

Stockphoto-Galerie Nr.2b  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Stadtkirche, Stadtfriedhof, Kathedrale, Dom, Kloster, Stift, Hospital, Grabmal, Mausoleum
Historische kirchliche Gebäude und Architekturdetails

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
Architektur- und Planungsbüro, D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16
Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de, Internet: www.rauscher-architekt.de

 

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Berlin-Weißensee (Stadtbezirk Pankow von Berlin, Ortsteil Weißensee), Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee; Herbert-Baum-Straße 45; fotografiert wurden Grabmale und Grabsteine von Gräbern überwiegend aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, darunter einige schöne Arbeiten des Jugendstil; die Gesamtanlage ist eingetragenes Bau- und Gartendenkmal gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 5.5.2013

Der 1880 in Weißensee (damals noch eigenständige Gemeinde im Landkreis Barnim) eingeweihte und jetzt etwa 43 Hektar große Friedhof ist nach der Reihenfolge der Entstehung der vierte Jüdische Friedhof in Berlin. Er ist das Ergebnis eines 1878 durchgeführten Gestaltungs-Wettbewerbs, aus dem der Architekt Hugo Licht (1841-1923) als Sieger hervorging.
Der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee ist der größte noch bestehende jüdische Friedhof in Europa. Den Zweiten Weltkrieg hat er mit vergleichsweise nur wenigen Bombenschäden überstanden, von den Verwüstungen durch die Nazis blieb er weitgehend verschont. Umso beschämender ist es, dass nach dem Krieg bereits in den 1950er Jahren und auch später bis in die Gegenwart immer wieder Grabmale geschändet wurden. Wie fast alle großen Berliner Friedhöfe bleibt ganz offensichtlich auch dieser Friedhof von den in jüngster Vergangenheit aufkommenden Metalldiebstählen nicht verschont. Rücksichtslos wurden selbst feine kunsthandwerkliche Metallapplikationen ausgebrochen und zerstört (siehe z.B. zehnte Bildreihe links).

Literatur: Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Berlin. Aktuelle Bearbeitung durch Autorengruppe im Auftrag der Dehio-Vereinigung; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2006, S.403

Um Pflege und Erhaltung des Friedhofs bemüht sich der Förderverein Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee e.V.; der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Das riesige Areal und seine auch aus architekturgeschichtlicher und kulturhistorischer Sicht interessanten Grabstätten erfordern Pflegeaufwendungen in einer Größenordnung, die allein von der Jüdischen Gemeinde nicht geleistet werden können. Der Verein bittet daher dringend um Unterstützung und Spenden auf das Spendenkonto 1215800, BLZ 100 205 00, Bank für Sozialwirtschaft. Weitere Informationen und Auskünfte gibt es auf der Website des Fördervereins unter www.jewish-cemetery-weissensee.org sowie unter Telefon (030) 96 067 610. Auf dieser Website finden sich unter anderem die folgenden Angaben (www.jewish-cemetery-weissensee.org/sites/geschichte.htm, Datenabgriff am 8.5.2013):

"Der Jüdische Friedhof in Weißensee spiegelt in besonderer Weise die Geschichte der Juden in Deutschland wider. Diese suchten einerseits gesellschaftliche Anerkennung und mühten sich andererseits, ihre Traditionen zu bewahren. Auf traditionellen jüdischen Friedhöfen wird die Gleichheit der Menschen im Tode durch gleich hohe, schmucklose Grabsteine symbolisiert. Die einfachen Steine bewirken mit ihrer beruhigenden Monotonie eine schlichte Monumentalität als Gesamteindruck. Weiterhin ist die Grabstätte im jüdischen Glauben unantastbar und wird folglich nicht neu belegt. Auf dem Friedhof in Weißensee besteht ebenfalls ewiges Ruherecht, aber in der Gestaltung der Grabstätten übernahmen die sich assimilierenden Juden die zu Wilhelminischen Zeiten auf deutschen Friedhöfen übliche, überladene Gestaltung. Traditionelle schlichte Grabsteine stehen neben prachtvollen Grabstätten aus geschliffenem und poliertem Stein."




















 

 


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Stockphotos sind Lagerfotos, Fotos im Bestand, die entweder zum Verkauf angeboten oder nur der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Begriff "stockphoto" (stock photo, stock-photo, stock photography) wurde in den USA eingeführt und hat sich in dieser Schreibweise international etabliert. Der hier zum Verkauf angebotene qualitativ hochwertige Architekturfoto-Lagerbestand ist ursprünglich aus der Planungstätigkeit von Atelier Rauscher Architektur entstanden. Er wird inzwischen als eigenständiges Bildarchiv über den bisherigen Rahmen hinaus geführt und fortlaufend erweitert. 

 

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