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Bildarchiv Rauscher - Fotoarchiv historische Architektur

Architekturfotografie und denkmalpflegerische Bilddokumentation
Baudenkmale und Architekturgeschichte im
Land Brandenburg

 

Stockphoto-Galerie Nr.1b  Foto, Fotografie, Bild, Abbildung

Dorfkirche, Dorffriedhof, ländliche Kirchenanlage, Grabstein, kirchliche Außenanlagen

Historische Gebäude und Architekturdetails im ländlichen Raum

 

Fotograf und Urheberrecht:  Dipl.-Architekt Norbert Rauscher
Architektur- und Planungsbüro, D-16548 Glienicke/Nordbahn, Kieler Straße 16
Telefon: (033056) 80010, E-Mail: n.rauscher@web.de, Internet: www.rauscher-architekt.de

 

Bilddateien:  Die Bilder sind nach Ortsnamen A-Z sortiert. Hier sehen Sie nur kleine Vorschau-Bilder in geringer Bildqualität. Die großen originalen Bilddateien erhalten Sie auf Bestellung, siehe unten links.

 

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Hinzdorf (Prignitz, Westprignitz; Brandenburg), Dorfkirche von 1908 auf dem Dorfanger des Rundlingsdorfes; kleiner einschiffiger Backsteinbau (Sichtziegelmauerwerk im Verband gemauert) mit niedrigem Feldsteinsockel, Walmdach und Dachturm / Dachreiter sowie Rechteckchor in Breite des Kirchenschiffs mit Satteldach, im Chorgiebel großes Rundfenster; Rundbogen-Portal und Rundbogen-Zwillingsfenster in Rundbogen-Blendfenstern; neue Biberschwanz-Kronendeckung, Dachturm verschiefert; Aufnahmedatum: 5.10.2007




 

Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel; Brandenburg), Karl-Marx-Straße; Friedhofskapelle von 1906; Massivbau mit Eingangs-Vorlaube über dreiseitiger Freitreppe, Ziegel-Sichtmauerwerk und Dachdeckung offenbar vollständig im Originalzustand erhalten, Mauerziegel im alten Ziegelformat (siehe Hinweise zur nächsten Bildgruppe), Satteldach mit dunkelgrün glasierten Doppelmulden-Falzziegeln; schlichtes Rundbogenportal; Aufnahmedatum: 20.3.2011







 

Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel; Brandenburg), Karl-Marx-Straße; Friedhofsmauer um 1906; Ziegel-Sichtmauerwerk aus Mauerziegeln im alten Ziegelformat, Ziegelmaße meist um 255 x 125 x 68 mm, Abweichungen bis ca. 250 x 123 x 65 mm, Torpfeiler ca. 52 x 52 cm, Zwischenpfeiler ca. 39 x 39 cm, 1/2-Stein-Wandmauerwerk 12,5 cm im Läuferverband; Pfeiler mit schlichten Zierköpfen, Pfeiler- und Mauerkronenabdeckung aus Beton auf einer Lage Biberschwanz-Dachziegeln; ursprünglich offenbar ohne Verfugung, teilweise bei späteren Reparaturarbeiten verfugt; die Friedhofsmauer wurde vmtl. schon bald nach Fertigstellung der Friedhofskapelle 1906 (siehe oben) errichtet, die Ziegel sind jedenfalls von der gleichen Art. Friedhofskapelle und Friedhofsmauer weisen das gleiche Ziegelformat auf; ob der Ziegelhersteller hier das ab 1.1.1872 als Reichsnorm eingeführte Deutsche Normalziegelformat 250 x 120 x 65 mm (allgemein als Reichsformat bezeichnet) angestrebt hat oder nicht, bleibt offen, die Abweichungen sind jedenfalls erheblich. Aufnahmedatum: 24.9.2010

Weitere Informationen zum Thema "Reichsformat" siehe Stockphoto-Galerie Nr.5 Ziegel im Reichsformat



 

Hohensaaten (südöstliche Uckermark, heute Landkreis Barnim; Brandenburg); Dorfkirche 1858-1860 nach Entwurf von Friedrich August Stüler ausgeführt durch Maurermeister Wagenhorst aus Oderberg; neogotischer Massivbau aus Feldstein-Quadermauerwerk vmtl. mit Ziegelhintermauerung; Sichtziegelmauerwerk für Gebäudekanten, Tür- und Fenstergewände, diverse Fassaden-Gliederungselemente und Turmaufsatz mit gemauertem Spitzhelm; Saalbau mit Apsis und seitlich angesetztem Kirchturm, originale Innenausstattung mit Empore, Kanzel und Taufbecken; fein ausgezwickeltes und außerordentlich schönes Quadermauerwerk (Zwickelmauerwerk) noch weitgehend im Originalzustand; die Feldsteine (überwiegend Granit), aus denen die Quader geschlagen wurden, stammen aus der Region um Parstein, etwa 10 Km nordwestlich von Hohensaaten; die Kirche wurde im 2.Weltkrieg schwer beschädigt (besonders Apsis, Turm und Dachwerk), das Feldsteinmauerwerk bereits um 1950 repariert, der Turm 1968, 1999 erfolgte letztmalig eine Totalsanierung incl. Innenraumgestaltung nach den ursprünglichen Entwürfen; die Reparaturarbeiten am Natursteinmauerwerk wurden leider nicht mehr in der alten Zwickeltechnik ausgeführt sondern mit normaler Mörtelverfugung, dadurch sind die Reparaturspuren teils deutlich sichtbar; die Büste von Friedrich August Stüler ist eine Kopie, gestiftet von einer Spenderin aus Berlin; Gedenktafel für die Gefallenen von 1814 aus dem Kirchspiel (aus der Vorgängerkirche ?); zuletzt spitzbogige Außentür zum Turm, Kirchhofmauer aus Feldstein sowie der Zugang zu einem historischen Eiskeller auf dem Dorfanger gegenüber der Kirche; weitere Bilder zum Mauerwerk siehe Stockphoto-Galerie Nr.5 Naturstein. Detaillierte und fachkundige Auskünfte zur Kirche erteilt Herr Christian Dornfeld, langjähriger Kirchenältester und Baufachmann, Tel.: (033368) 214, er verwaltet auch den Kirchenschlüssel und bietet Kirchenführungen an. Baudenkmal gemäß Landesdenkmalliste; Aufnahmedatum: 12.9.2010

Literatur: Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg. Aktuelle Bearbeitung durch Autorengruppe im Auftrag der Dehio-Vereinigung; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2000, S.459

Die teilweise einsehbare Dachkonstruktion war zur Bauzeit eine sehr moderne Ingenieurbauleistung. Soweit erkennbar, handelt es sich um eine Binderkonstruktion "mit geschalter Decke und freier Sprengung"; demnach sind von unten sichtbar die als Schwerter bezeichneten unteren Konstruktionshölzer der Binder mit Sichtschalung auf Pfetten sowie die Zugstangen mit Stangenschloss (Contreschloss); an den Seitenwänden werden die Binder durch Klappstiele auf Konsolsteinen unterstützt. Letztere sind hier in Holzfarbe behandelt und könnten daher für Holz gehalten werden - die Farbgebung verbirgt leider die konstruktiven Feinheiten, statt sie differenziert hervorzuheben. Die aus Klappstielen, kurzen Balkenstichen, Bogen-Kopfstreben und Hängesäulen gebildete Dreieckskonstruktion wird Sparrenknecht genannt. Die obersten Binderhölzer entsprechen den traditionell steil geneigten Dachsparren mit Lattung und Biberschwanz-Doppeldeckung; der äußere Gesamteindruck gibt keine Hinweise auf die konstruktiven Besonderheiten im Inneren der Kirche.

Historische Literatur zum Dach: Architekt Hittenkofer: Neuere Dach-Binder. Nach Spannweiten und Unterstützungen im Metermaß systematisch zusammengestellt zum Gebrauche für Architekten, Baugewerkmeister und Schüler der Bautechnik. Verlag Carl Scholtze, Leipzig 1873 (Reprint Verlag Th. Schäfer, Hannover 1995); Tafel 39 (ähnlich)




















 

Hohenwerbig (Fläming; Brandenburg), evangelische Dorfkirche, 1.Hälfte 13.Jahrhundert, spätromanischer Feldsteinbau mit eingezogenem Rechteckchor und Apsis aus einigermaßen lagenhaftem Feldsteinmauerwerk (Bruchstein / Spaltstein / Haustein, die im Dehio verwendete Bezeichnung "Quadermauerwerk" trifft nur bereichsweise zu); Satteldachflächen mit alter Betondachstein-Deckung aus DDR-Produktion (Modell "Doppelrömer") mit Dachrinne und Schneefanggittern, Apsis mit neuer Biberschwanz-Doppeldeckung; über dem westlichen Giebel Ende 19.Jahrhundert Erweiterung durch einen Dachturm mit Quer-Satteldach und Dachreiter, komplett verschiefert; die ursprünglichen Rundbogenfenster wurden auf der Südseite verändert durch neu eingebrochene breitere Fenster, die alten spätromanischen Fensterkonturen sind im Mauerwerk über den neuen Fenstern noch sichtbar; auf der Nordseite sind die alten Fensteröffnungen erhalten, darunter wurden zusätzlich neue Fenster eingebrochen (1851 oder 1900 ?); Aufnahmedatum: 7.6.2007

Literatur: Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg. Aktuelle Bearbeitung durch Autorengruppe im Auftrag der Dehio-Vereinigung; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2000, S.461




 

Hohenwerbig (Fläming; Brandenburg), evangelische Dorfkirche, spätromanischer Feldsteinbau aus der 1.Hälfte 13.Jahrhundert (weitere Angaben siehe vorstehende Bildgruppe), nach der 2014 abgeschlossenen umfassenden Sanierung / Restaurierung; bereichsweise Fugensanierung / Neuverfugung des Feldsteinmauerwerks, Fensterlaibungen neu verputzt; Satteldächer jetzt komplett mit Biberschwanz-Doppeldeckung ohne Dachrinne, Mauerkrone unter der Traufe neu aus drei Lagen Ziegelmauerwerk, Wandflächen des Dachturms jetzt mit unbehandelter Holzschindel-Bekleidung (vermutlich nach historischem Befund); Aufnahmedatum: 28.9.2014





 

 


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Stockphotos sind Lagerfotos, Fotos im Bestand, die entweder zum Verkauf angeboten oder nur der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Begriff "stockphoto" (stock photo, stock-photo, stock photography) wurde in den USA eingeführt und hat sich in dieser Schreibweise international etabliert. Der hier zum Verkauf angebotene qualitativ hochwertige Architekturfoto-Lagerbestand ist ursprünglich aus der Planungstätigkeit von Atelier Rauscher Architektur entstanden. Er wird inzwischen als eigenständiges Bildarchiv über den bisherigen Rahmen hinaus geführt und fortlaufend erweitert. 

 

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